- MotoGP Debüt von Toprak Razgatlioglu für die Saison 2026
- Zielgerichteter Aufbau mit Blick auf die Saison 2027
- Marc Marquez als klar definierter Maßstab
Nach mehreren erfolgreichen Jahren in der Superbike Weltmeisterschaft wagt Toprak Razgatlioglu den Schritt in die MotoGP. Noch bevor er ein einziges Rennwochenende in der Königsklasse bestritten hat, macht der Türke deutlich, woran er sich messen will. Für ihn ist Marc Marquez der Fahrer, den es zu schlagen gilt.
Klare Zielsetzung vor dem MotoGP Debüt
Obwohl Razgatlioglu bislang keine Rennerfahrung auf einem MotoGP Bike gesammelt hat, setzt er sich ambitionierte, aber klar abgestufte Ziele. Die Saison 2026 sieht er ausdrücklich als Lernphase. In dieser Zeit soll es vor allem darum gehen, sich an die Technik, das Niveau und die Abläufe in der MotoGP zu gewöhnen.
Der dreifache Superbike Weltmeister macht jedoch keinen Hehl daraus, dass er bereits in seinem Rookie Jahr auf einzelne starke Ergebnisse hofft. Gute Platzierungen oder sogar Podestplätze wären für ihn ein Erfolg, stehen aber nicht im Vordergrund.
2027 als Schlüsseljahr
Der eigentliche Fokus liegt für Razgatlioglu auf der Saison 2027. Mit neuen Reifen und einem angepassten Reglement erwartet er veränderte Rahmenbedingungen, die aus seiner Sicht bessere Chancen auf konstante Spitzenresultate bieten sollen. In diesem Jahr will er regelmäßig um Spitzenpositionen kämpfen.
Marc Marquez als Maßstab
Im direkten Vergleich nennt Razgatlioglu einen Namen ganz explizit: Marc Marquez. Der neunfache Grand Prix Weltmeister gilt für ihn als größter Prüfstein. Bereits für die Saison 2026 hofft Razgatlioglu auf einzelne direkte Duelle, auch wenn er einordnet, dass dies kein Selbstläufer wird.
In einem Interview mit dem spanischen Medium Marca sagte Razgatlioglu:
„The first year will be a learning year. After that, with the new tyres and new rules, I feel that there will be a lot of success in 2027. Before that if I manage to get some good positions, or some podiums if possible, I will be very happy“
Deutsche Übersetzung:
„Das erste Jahr wird ein Lernjahr sein. Danach, mit den neuen Reifen und den neuen Regeln, habe ich das Gefühl, dass es 2027 viel Erfolg geben wird. Davor wäre ich sehr glücklich, wenn ich einige gute Platzierungen oder, wenn möglich, sogar Podestplätze erreichen könnte.“
Hoffnung auf frühe Duelle
Trotz der langfristigen Planung formuliert Razgatlioglu auch für die nahe Zukunft ein klares Ziel. Er möchte so früh wie möglich in direkte Zweikämpfe mit Marquez kommen, idealerweise bereits in seiner ersten Saison.
Dazu sagte er ergänzend:
„I hope this season to be fighting with him in some races, that’s my goal, but in 2027 my biggest challenge will be fighting with him.“
Deutsche Übersetzung:
„Ich hoffe, in dieser Saison in einigen Rennen mit ihm zu kämpfen, das ist mein Ziel, aber 2027 wird meine größte Herausforderung sein, gegen ihn zu kämpfen.“
Technik und Umfeld als entscheidende Faktoren
Ob diese ambitionierten Ziele realistisch sind, hängt nicht allein von Razgatlioglus Anpassungsfähigkeit ab. Eine zentrale Rolle spielt auch die Wettbewerbsfähigkeit der Yamaha M1. In der vergangenen Saison machte es phasenweise den Eindruck, als habe die Honda RC213V größere Entwicklungsschritte vollzogen.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte Yamaha zu Beginn der Saison 2026 mit dem schwächsten Gesamtpaket antreten. Wie konkurrenzfähig das Motorrad tatsächlich ist, wird sich erst im Verlauf der Vorsaisontests zeigen.
Geduldiger Aufbau mit klarer Zielrichtung
Unabhängig von den offenen Fragen bleibt die Marschroute von Razgatlioglu klar. Die ersten Schritte in der MotoGP sollen solide und lernorientiert erfolgen. Ab 2027 will er sich regelmäßig an der Spitze etablieren und gezielt Duelle mit Marc Marquez austragen. Der Maßstab ist gesetzt, der Weg dorthin bewusst langfristig geplant.

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