- Gründung von Indian Motorcycle im Jahr 1901
- Einführung der Jubiläumskampagne „Never Finished“ zum 125. Geburtstag
- Jubiläumsaktivitäten und Programme über das gesamte Jahr 2026 geplant
Seit 1901 steht Indian Motorcycle für amerikanischen Motorradbau, technische Innovation und eine lange Motorsport und Industriegeschichte. Zum 125. Jubiläum rückt der Hersteller diese Entwicklung mit einer umfangreichen Markeninitiative in den Fokus und verbindet Rückblick und Zukunftsausblick unter einem gemeinsamen Leitgedanken.
Die Anfänge einer amerikanischen Motorradmarke
Die Geschichte von Indian Motorcycle beginnt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Springfield im US Bundesstaat Massachusetts. Die Firmengründer George Hendee und Oscar Hedstrom waren zuvor als erfolgreiche Fahrradrennfahrer aktiv und entwickelten motorisierte Fahrräder, um Radrennen zu begleiten. Während viele dieser frühen Motorlösungen als unzuverlässig galten, sollen die Konstruktionen von Hendee und Hedstrom durch konstante Funktion und Haltbarkeit überzeugt haben.
Diese Erfahrungen führten im Jahr 1901 zur Vorstellung des ersten seriennahen Motorrads des Unternehmens. Damit gilt Indian Motorcycle als ältester Motorradhersteller der USA. Bereits wenige Jahre später entwickelte sich die Marke zu einem der prägenden Akteure der Branche.
Aufstieg zum Marktführer vor dem Ersten Weltkrieg
Bis 1913 wuchs Indian Motorcycle stark und produzierte rund 30.000 Motorräder pro Jahr. Gefertigt wurde in einer damals weltweit größten Motorradfabriken. Der Erfolg basierte vor allem auf dem Ruf für Zuverlässigkeit, technische Weiterentwicklungen und eine klare Ausrichtung auf leistungsfähige Fahrzeuge für Alltag und Wettbewerb.
Indian Motorräder wurden sowohl zivil als auch für militärische Zwecke eingesetzt und trugen zur internationalen Bekanntheit der Marke bei. In dieser Phase entstand der Ruf als leistungsorientierter Hersteller mit einem hohen Anspruch an Technik und Fertigungsqualität.
„Never Finished“ als Leitgedanke zum Jubiläum
Zum 125. Geburtstag stellt Indian Motorcycle die Kampagne „Never Finished“ vor. Sie soll die Innovationskultur der Marke widerspiegeln und gleichzeitig verdeutlichen, dass Entwicklung und Fortschritt als fortlaufender Prozess verstanden werden. Laut Unternehmensangaben steht die Kampagne nicht nur für einen Rückblick auf historische Meilensteine, sondern auch für den Anspruch, weiterhin neue technische und gestalterische Wege zu gehen.
„The pursuit of innovation that drove our founders continues to drive us today.“
„Das Streben nach Innovation, das unsere Gründer angetrieben hat, treibt uns auch heute noch an.“
Mit dieser Aussage unterstreicht das Unternehmen, dass Design, Technik und Markenführung weiterhin eng an die eigene Geschichte angelehnt bleiben sollen, ohne sich ausschließlich auf Tradition zu stützen.
125 Jahre zwischen Tradition und Neuanfang
Die Geschichte von Indian Motorcycle war nicht durchgehend von Kontinuität geprägt. Nach mehreren Jahrzehnten Marktpräsenz folgte eine rund 60 Jahre andauernde Phase, in der die Marke keine Serienmotorräder produzierte. Dass Indian Motorcycle heute wieder fest im Markt etabliert ist, wird auch als Verdienst engagierter Anhänger und der späteren Wiederbelebung der Marke gesehen.
Das Jubiläum wird daher nicht nur als historischer Meilenstein verstanden, sondern auch als Anerkennung dieser Entwicklung. Die vergangenen 125 Jahre dienen laut Unternehmen als Grundlage für zukünftige Modelle und Konzepte, die weiterhin auf großvolumige V Twin Motorräder ausgerichtet sind.
Jubiläumsaktivitäten im Jahr 2026
Über das gesamte Jahr 2026 hinweg plant Indian Motorcycle verschiedene Aktionen, Sonderprogramme und Produkte im Rahmen des Jubiläums. Details sollen im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden. Begleitet wird das Jubiläum durch kommunikative Maßnahmen und spezielle Angebote für Fahrer und Interessenten.
Mit der Kampagne „Never Finished“ positioniert sich Indian Motorcycle als Marke, die ihre Geschichte bewusst nutzt, um zukünftige Entwicklungen voranzutreiben, ohne den Anspruch auf Weiterentwicklung und Wettbewerb aus den Augen zu verlieren.








