- Drei streng limitierte Sondermodelle für Österreich
- Zusatzpakete mit Zubehör und speziellen Dekoren
- Keine bestätigte Verfügbarkeit außerhalb Österreichs
Suzuki hatte zur Saison 2026 bereits mit neuen Modellankündigungen auf sich aufmerksam gemacht, hält das reguläre Programm jedoch weitgehend stabil. Statt umfassender Modellpflege setzt der Hersteller nun auf exklusive Sondereditionen, die von der österreichischen Landesorganisation vorgestellt wurden. Insgesamt vier Varianten sollen dort angeboten werden, teils mit sehr geringer Stückzahl und klarer Ausrichtung auf Design oder Touring-Einsatz.

GSX-8S Blue Flash und Red Flash: Limitierte Roadster mit Zusatzpaket
Die Suzuki GSX-8S wird in Österreich gleich in zwei Sonderausführungen angeboten. Beide Varianten basieren technisch auf dem bekannten Serienmodell und unterscheiden sich vor allem durch Optik und Ausstattung.
GSX-8S Blue Flash
Die Blue Flash greift klassische Suzuki-Farben auf. Die Lackierung kombiniert Blau, Gelb und Schwarz, ergänzt durch ein spezielles Dekor, das sich über Verkleidung und Felgen zieht. Ziel ist ein auffälliger, sportlich geprägter Auftritt.
Zur Serienausstattung kommen mehrere Extras hinzu. Verbaut sind ein kurzer Akrapovic Schalldämpfer, LED-Blinker sowie eine Sitzbankabdeckung. Die Blue Flash ist auf lediglich zehn Exemplare limitiert. Der Preis liegt bei 11.490 Euro, umgerechnet rund 12.400 US-Dollar. Gegenüber dem Serienmodell ergibt sich ein Aufpreis von etwa 1.500 Euro.
GSX-8S Red Flash
Die Red Flash verfolgt einen anderen optischen Ansatz. Hier trifft eine matte Metallic-Lackierung in Schwarz auf rote Felgen und zurückhaltende, aber kontrastreiche Grafiken in Silber und Rot. Auch dieses Modell erhält den Akrapovic Schalldämpfer, LED-Blinker und eine Sitzbankabdeckung.
Wie die Blue Flash ist auch die Red Flash auf zehn Fahrzeuge begrenzt. Der Preis entspricht mit 11.490 Euro ebenfalls rund 12.400 US-Dollar. Die Limitierung und der identische Ausstattungspaket-Umfang machen beide GSX-8S Sondermodelle zu rein optisch unterschiedlich positionierten Varianten.

V-Strom 800 X-Tour: Touring-Ausrichtung in Kleinstserie
Mit der V-Strom 800 X-Tour richtet sich Suzuki gezielt an Tourenfahrer. Das Sondermodell basiert auf der straßenorientierten Version der V-Strom 800 und bleibt technisch unverändert. Angetrieben wird sie weiterhin vom 776 cm³ großen Parallel-Twin mit 270-Grad-Kurbelwelle, der 84 PS bei entsprechender Drehzahl sowie 78 Nm Drehmoment liefert. Das entspricht rund 62 kW.
Fahrwerk, Bremsanlage und Elektronik entsprechen ebenfalls dem Serienstand. Dazu zählen unter anderem Traktionskontrolle, ABS, ein TFT-Farbdisplay sowie eine USB-Ladebuchse. Die Sitzhöhe liegt bei 825 mm, was die X-Tour zugänglicher macht als die stärker geländelastige DE-Variante.
Der Fokus der X-Tour liegt klar auf der Zusatzausstattung. Serienmäßig verbaut sind ein Aluminium-Koffersystem mit Seitenkoffern und Topcase, passende Träger, Handprotektoren sowie ein Motorschutz. Optisch hebt sich das Modell durch eine matte schwarze Basislackierung mit gelben Akzenten und einem topografischen Dekor ab.
Die V-Strom 800 X-Tour ist auf nur fünf Exemplare limitiert. Der Preis beträgt 12.990 Euro, umgerechnet etwa 14.000 US-Dollar. Der Aufpreis gegenüber dem Basismodell liegt bei rund 1.300 Euro.

DR-Z4SM Crush: Styling-Kit statt klassischem Sondermodell
Einen Sonderstatus nimmt die DR-Z4SM Crush ein. Dabei handelt es sich nicht um ein limitiertes Komplettfahrzeug, sondern um ein optionales Dekor-Kit. Die DR-Z4SM erhält damit eine zusätzliche Farbvariante, die sich durch ein auffälliges, an Farbspritzer erinnerndes Design auszeichnet. Zum Einsatz kommt ein glänzendes, irisierendes Blau, das sich deutlich vom bisherigen Auftritt abhebt.
Das Crush-Kit ist nicht limitiert und jederzeit erhältlich. Der Aufpreis beträgt 750 Euro, was etwa 810 US-Dollar entspricht. Technische Änderungen sind mit dem Paket nicht verbunden.
Verfügbarkeit außerhalb Österreichs unklar
Alle vorgestellten Sondereditionen sind aktuell ausschließlich für den österreichischen Markt vorgesehen. Ob einzelne Varianten später auch in anderen Ländern angeboten werden, ist offen. In der Vergangenheit blieben vergleichbare österreichische Sondermodelle auf ihren Heimatmarkt beschränkt. Zwar gab es Ausnahmen, etwa bei früheren V-Strom Sondereditionen aus Italien, eine Ausweitung des Angebots gilt jedoch als eher unwahrscheinlich.
Was das für mich als Motorradfahrer bedeutet?
Für mich als Motorradfahrer bedeuten diese Sondermodelle vor allem eine zusätzliche Auswahlmöglichkeit ohne technische Kompromisse. Suzuki verändert weder Motoren noch Fahrwerke, sondern kombiniert bekannte Modelle mit klar definierten Ausstattungspaketen oder auffälliger Optik. Wer Wert auf Individualität legt und ein Fahrzeug ab Werk mit Zubehör wie Koffersystem, Schalldämpfer oder spezieller Lackierung bevorzugt, bekommt hier eine fertige Lösung ohne Nachrüstaufwand. Gleichzeitig muss mir bewusst sein, dass die starke Limitierung den Zugang erschwert und die Modelle faktisch nur für einen kleinen Käuferkreis erreichbar sind. Sollte ich außerhalb Österreichs unterwegs sein, bleibt zudem offen, ob und wann diese Varianten überhaupt verfügbar werden.

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