- Herbertson startet in Superbike, Superstock, Senior und Supersport für KTS Racing
- Die BMW M1000RR ist eine ehemalige Maschine des zweifachen BSB-Champions Josh Brookes
- Einzig die Supertwin-Klasse fehlt im KTS-Programm, obwohl Herbertson dort 2025 auf dem Podium stand
Dominic Herbertson baut seine Zusammenarbeit mit KTS Racing für die Isle of Man TT 2026 deutlich aus. Nachdem der 34-Jährige bereits als Supersport-Pilot des Teams feststand, übernimmt er nun auch die vier 1000-Kubikzentimeter-Rennen auf dem Mountain Course. In der Superbike-, Superstock- und Senior-Klasse geht der Nordire auf einer BMW M1000RR an den Start, die zuvor vom zweifachen British-Superbike-Champion Josh Brookes eingesetzt wurde. Brookes selbst fuhr die Maschine 2024 im Senior Race auf den zweiten Platz.
KTS Racing setzt auf bewährtes BMW-Paket
Die Wahl der BMW M1000RR ist kein Zufall. In den vergangenen Jahren hat sich die Maschine als eines der erfolgreichsten Pakete auf dem Mountain Course etabliert. Fahrer wie Davey Todd, Peter Hickman und Michael Dunlop haben mit der M1000RR Siege bei der TT eingefahren. Für Herbertson und KTS Racing ergibt sich dadurch eine solide Ausgangsbasis, um in den großen Klassen weiter nach vorne zu kommen.
Teamchef Kevin Watret sieht in der Kombination aus Fahrer und Maschine das Potenzial für einen Sprung in die erweiterte Spitzengruppe. Herbertson habe in den vergangenen Jahren gezeigt, dass er in den Big-Bike-Rennen konstant unter den besten zehn mitfahren könne, so Watret. Mit der BMW und der Erfahrung des Teams wolle man ihm nun die Grundlage geben, um die Top sechs anzugreifen. Der Plan sei, sich im Training stetig zu steigern und Herbertson das nötige Vertrauen zu geben, damit er auf dem Mountain Course von Beginn an sein Tempo fahren könne.
Herbertson will persönliche Bestzeiten verbessern
Auch Herbertson selbst formuliert klare Ziele für die 119. Ausgabe der Tourist Trophy. Er sprach davon, dass die BMW ihm Vertrauen auf dem Mountain Course gebe und das Gesamtpaket über alle Klassen hinweg stark sei. „The goal is to keep building, improve again on my personal best laps and push further into the top ten in all races“, sagte der Nordire. Das Ziel sei also, weiter aufzubauen, die persönlichen Bestzeiten erneut zu verbessern und sich in allen Rennen weiter in die Top Ten vorzuarbeiten.
Herbertson bringt für dieses Vorhaben eine beachtliche Erfahrung auf dem Mountain Course mit. Bis dato hat er 27 Platzierungen unter den besten fünfzehn bei der TT gesammelt. Bereits 2018 gewann er die Junior Classic TT, und in der Supertwin-Klasse stand er zweimal auf dem Podium. Beim Cookstown 100 im Jahr 2024 sicherte er sich den Sieg im Grand Final.
Nur die Supertwin-Klasse fehlt im Programm
Bemerkenswert ist, dass ausgerechnet die Supertwin-Klasse nicht zum KTS-Programm gehört, obwohl Herbertson dort 2025 als Podiumsfahrer überzeugte. Damit konzentriert sich der Nordire bei KTS Racing vollständig auf die Solo-Klassen Supersport, Superbike, Superstock und Senior. Wer ihn in der Supertwin-Klasse einsetzt oder ob er dort mit einem anderen Team antritt, ist bislang nicht bekannt.
Für KTS Racing und Herbertson geht es bei der TT 2026 darum, den nächsten Schritt zu machen. Die Infrastruktur steht, die Maschine ist erprobt, und mit 27 soliden TT-Ergebnissen im Rücken hat Herbertson die nötige Erfahrung. Ob der Sprung in die Top sechs gelingt, wird sich ab Juni auf dem 60,7 Kilometer langen Snaefell Mountain Course zeigen.

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