Der US Supreme Court hat die umstrittenen IEEPA-Zölle für rechtswidrig erklärt. Kawasaki und zahlreiche andere Unternehmen hatten geklagt, nun könnte es Rückerstattungen in Milliardenhöhe geben.
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In dieser Kategorie findest du Beiträge zu rechtlichen Themen im Zusammenhang mit Motorrädern und dem Straßenverkehr. Dazu gehören Gesetzesänderungen, Urteile, Vorschriften sowie Entwicklungen im Bereich Zulassung, Fahrerlaubnis und Verkehrssicherheit.
Die nachfolgende Artikelliste bündelt Berichte über nationale und internationale Regelungen, gerichtliche Entscheidungen und politische Vorhaben, die Auswirkungen auf Motorradfahrer oder den Motorradmarkt haben können. Soweit möglich, werden Hintergründe und praktische Folgen der jeweiligen Regelungen erläutert.
Diese Kategorie bietet einen Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen und aktuelle Entwicklungen, die für Motorradfahrer relevant sein können.
Ein Gesetzentwurf im US-Repräsentantenhaus will die bundesweite Definition von Motorrädern verschärfen. Dreirädrige Autocycles wie der Polaris Slingshot würden dann nicht mehr als Motorräder gelten und stünden vor einer ungewissen Zukunft.
Seit dem 14. Februar 2026 gleichen französische Blitzer bei schweren Tempoverstößen automatisch ab, ob das geblitzte Fahrzeug versichert ist. Die Maßnahme betrifft auch Motorräder und soll langfristig auf alle Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgeweitet werden.
Island hat zum Jahresbeginn 2026 sein System zur Finanzierung des Straßenverkehrs grundlegend umgestellt. Die neue kilometerabhängige Maut betrifft auch Touristen und wirkt sich besonders auf Mietwagen und längere Reisen aus.
Im Bundesstaat Washington wird erneut über eine Anpassung der Verkehrsregeln für Motorräder beraten. Ein Gesetzentwurf sieht vor, das zeitweise Befahren des rechten Seitenstreifens bei Stau zu erlauben.
In der Europäischen Union wird erneut über eine verpflichtende periodische technische Inspektion für alle Motorräder diskutiert. Vertreter von Motorradfahrer-Organisationen verweisen dabei auf Unfallstatistiken, die den Sicherheitsnutzen solcher Prüfungen infrage stellen.
Eine deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb einer Tempo-30-Zone gilt nicht automatisch als vorsätzlich. Ein aktuelles Urteil zeigt, welche Kriterien Gerichte bei der Unterscheidung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit heranziehen.
Kopenhagen hat einen neuen Vorschlag zur Einführung von Nullemissionszonen in die öffentliche Anhörung gegeben. Die Motorradorganisation Danske MotorCyklister analysiert die Pläne im Detail, da sie erhebliche Auswirkungen auf den Zugang von Motorrädern zur Hauptstadt haben könnten.
Nach Einsicht in die bislang zurückgehaltene Verwaltungsakte wurde die Klage gegen die teilweise Motorradsperrung auf der Sudelfeldstrecke deutlich erweitert. Die nun bekannten Unterlagen werfen ein kritisches Licht auf das Vorgehen des Landkreises Rosenheim und lassen Zweifel an Transparenz, Verhältnismäßigkeit und ordnungsgemäßer Verwaltungsarbeit aufkommen.
Im Europäischen Parlament wird erneut über eine verpflichtende Hauptuntersuchung für Motorräder diskutiert. Ein aktueller Berichtsentwurf geht dabei deutlich weiter als der bisherige Vorschlag der EU-Kommission.
Frankreich stuft massive Geschwindigkeitsüberschreitungen seit Ende 2025 als Straftat ein. Wer mehr als 50 km/h zu schnell fährt, muss mit Freiheitsentzug, hohen Geldstrafen und weiteren Konsequenzen rechnen.
EU Rat und EU Parlament haben sich auf neue Vorgaben zur Kreislaufwirtschaft bei Fahrzeugen geeinigt. Erstmals sollen auch Motorräder unter die Regeln für Altfahrzeuge fallen.
Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall beschäftigte das Oberlandesgericht Oldenburg: Ein fliegender Fasan kollidierte mit dem Helm eines Motorrad Soziusfahrers. Das Gericht musste klären, ob der Schaden dem Betrieb des Motorrads zuzurechnen ist.
Ab Mai 2026 planen zahlreiche österreichische Städte neue Zufahrtsbeschränkungen einzuführen, die per Kamera überwacht werden. Die Maßnahmen betreffen auch ausländische Fahrzeuge und können für Touristen teuer werden.
Die EU wollte ältere Fahrzeuge künftig jedes Jahr zur Hauptuntersuchung schicken. Die Mitgliedstaaten haben diesen Plan jedoch klar zurückgewiesen, da die Vorteile für die Verkehrssicherheit zweifelhaft erscheinen und die Mehrkosten erheblich wären.
Tesla möchte sein Full Self-Driving-System möglichst schnell in Europa einführen, doch schwere Unfälle mit Motorrädern werfen Fragen zur Sicherheit auf. Die niederländische Zulassungsbehörde RDW fordert, dass der Schutz von Motorradfahrern im Mittelpunkt steht – erst dann könne eine Zulassung erfolgen.
Das Verwaltungsgericht Hannover hat das zeitlich begrenzte Fahrverbot für Motorräder auf der K74 zwischen Westendorf und Bernsen vorläufig bestätigt. Die Entscheidung stützt sich auf eine Reihe von Unfällen, die laut Gericht eine qualifizierte Gefahrenlage begründen sollen.
Der National Motorcyclists Council (NMC) nutzt die National Road Safety Conference im Vereinigten Königreich, um einen grundlegenden Kurswechsel in der Verkehrspolitik anzuregen. Statt Motorräder weiterhin als Störfaktor zu behandeln, setzt sich der NMC dafür ein, sie als gleichwertigen und nachhaltigen Teil des Verkehrssystems zu akzeptieren.
Im Oktober 2025 stand der Motorradlärm im Donautal erneut im Fokus der Politik: Der Petitionsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg befasste sich mit einer Petition, die ein Fahrverbot für Verbrenner-Motorräder auf der Landesstraße 277 zwischen Fridingen an der Donau und Sigmaringen an Sonn- und Feiertagen sowie die gezielte Förderung von E-Motorrädern forderte. Ziel war es laut Petitionssteller, die Lärmbelastung für die lokale Bevölkerung und Erholungssuchende zu reduzieren. Wer genau die Petition eingereicht hat, welche Forderungen sie im Detail enthielt und wie viele Menschen das Anliegen unterstützten, ist mir jedoch nicht bekannt, da ich die Petition bislang nicht finden konnte.
Mit der Senkung des Mindestalters für 125er-Motorräder auf 16 Jahre im Jahr 2021 übernahm die Schweiz eine EU-Regelung. Seither ist die Zahl der schweren Unfälle mit jugendlichen Motorradfahrern deutlich angestiegen. Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) hat sich die Zahl schwerer Unfälle bei 16- und 17-Jährigen beinahe verdreifacht. Im vergangenen Jahr wurden 156 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren bei Motorradunfällen schwer verletzt, sechs von ihnen kamen ums Leben. Im Durchschnitt der vier Jahre vor der Gesetzesänderung lag die Zahl schwerverletzter Jugendlicher deutlich niedriger, wie die BFU bestätigt. Die Beratungsstelle hatte sich im Vorfeld gegen die Herabsetzung der Altersgrenze ausgesprochen und sieht ihre Befürchtungen durch die aktuelle Entwicklung bestätigt.




















