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Rechtliches

In dieser Kategorie findest du Beiträge zu rechtlichen Themen im Zusammenhang mit Motorrädern und dem Straßenverkehr. Dazu gehören Gesetzesänderungen, Urteile, Vorschriften sowie Entwicklungen im Bereich Zulassung, Fahrerlaubnis und Verkehrssicherheit.

Die nachfolgende Artikelliste bündelt Berichte über nationale und internationale Regelungen, gerichtliche Entscheidungen und politische Vorhaben, die Auswirkungen auf Motorradfahrer oder den Motorradmarkt haben können. Soweit möglich, werden Hintergründe und praktische Folgen der jeweiligen Regelungen erläutert.

Diese Kategorie bietet einen Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen und aktuelle Entwicklungen, die für Motorradfahrer relevant sein können.

Im Oktober 2025 stand der Motorradlärm im Donautal erneut im Fokus der Politik: Der Petitionsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg befasste sich mit einer Petition, die ein Fahrverbot für Verbrenner-Motorräder auf der Landesstraße 277 zwischen Fridingen an der Donau und Sigmaringen an Sonn- und Feiertagen sowie die gezielte Förderung von E-Motorrädern forderte.  Ziel war es laut Petitionssteller, die Lärmbelastung für die lokale Bevölkerung und Erholungssuchende zu reduzieren.  Wer genau die Petition eingereicht hat, welche Forderungen sie im Detail enthielt und wie viele Menschen das Anliegen unterstützten, ist mir jedoch nicht bekannt, da ich die Petition bislang nicht finden konnte.

Mit der Senkung des Mindestalters für 125er-Motorräder auf 16 Jahre im Jahr 2021 übernahm die Schweiz eine EU-Regelung.  Seither ist die Zahl der schweren Unfälle mit jugendlichen Motorradfahrern deutlich angestiegen.  Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) hat sich die Zahl schwerer Unfälle bei 16- und 17-Jährigen beinahe verdreifacht.  Im vergangenen Jahr wurden 156 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren bei Motorradunfällen schwer verletzt, sechs von ihnen kamen ums Leben.  Im Durchschnitt der vier Jahre vor der Gesetzesänderung lag die Zahl schwerverletzter Jugendlicher deutlich niedriger, wie die BFU bestätigt.  Die Beratungsstelle hatte sich im Vorfeld gegen die Herabsetzung der Altersgrenze ausgesprochen und sieht ihre Befürchtungen durch die aktuelle Entwicklung bestätigt.