- Designpatent für Vida VXZ in Indien eingereicht
- Gemeinsame Entwicklung von Hero MotoCorp und Zero Motorcycles
- Erstvorstellung als Konzept auf der EICMA 2025
Mit dem Projekt VXZ erweitert Hero MotoCorp sein Elektromotorrad Portfolio in Richtung eines massentauglichen Modells. Nach der Konzeptpremiere auf der EICMA 2025 in Mailand liefert das nun veröffentlichte Designpatent konkrete Hinweise auf die geplante Serienversion und deren technische Grundausrichtung.

Eigenständiges Design trotz Kooperation mit Zero
Obwohl das Elektromotorrad in Zusammenarbeit mit Zero Motorcycles entstanden ist, zeigen die Patentzeichnungen klar, dass es sich nicht um eine Adaption eines bestehenden Zero Modells handelt. Stattdessen wurde die Vida VXZ als komplett neues Motorrad von Grund auf entwickelt. Auch der Name VXZ, abgeleitet von Vida x Zero, unterstreicht den kooperativen Ansatz, ohne die Eigenständigkeit des Projekts zu verwässern.
Gestalterisch präsentiert sich die VXZ als sportlich ausgelegter Naked Streetfighter. Auffällig sind der kantig gezeichnete LED Scheinwerfer, die markanten Verkleidungen sowie das kompakte Heck mit geteiltem Sitzbanklayout. Eine schlanke Silhouette und klare Linien deuten auf einen Fokus auf urbane Einsatzzwecke hin.

Fahrwerk, Antrieb und Ausstattung
Aus den Patentunterlagen lassen sich auch einige technische Eckpunkte ableiten. Die Vida VXZ setzt auf eine USD Telegabel an der Front und ein Monofederbein am Heck. Gebremst wird mit Scheibenbremsen vorne und hinten, ausgeführt als Petal Discs. Die Kraftübertragung erfolgt über einen wartungsarmen Riemenantrieb, der gegenüber einer klassischen Kette leiseren Betrieb und geringeren Pflegeaufwand ermöglichen soll.
Das Elektromotorrad rollt auf 17 Zoll großen Leichtmetallrädern. Vorn ist ein 110/70 Tubeless Reifen vorgesehen. Im Zentrum des Fahrzeugs sitzt ein zentral montierter Akku, der in einen Gitterrohrrahmen integriert ist. Ergänzt wird das Paket durch ein volldigitales Cockpit, das laut Patentabbildungen mehrere Fahrmodi unterstützen soll. Eine teilverkleidete Front verleiht dem Motorrad zusätzlich einen leicht aerodynamischen Charakter.
Technik noch unter Verschluss
Offizielle Leistungsdaten, Akkukapazitäten oder Reichweiten hat Hero MotoCorp bislang nicht veröffentlicht. Aufgrund der Größe und Positionierung des Akkupakets wird jedoch spekuliert, dass sich die VXZ an bekannten Zero Modellen orientieren könnte. Diese erreichen je nach Konfiguration Reichweiten zwischen 160 km und 275 km. Ob Hero MotoCorp ähnliche Batterietechnologien nutzt oder eine speziell auf den indischen Markt zugeschnittene Lösung entwickelt, ist derzeit nicht bestätigt.

Ausblick auf Marktstart und weitere Projekte
Einen konkreten Marktstarttermin nennt der Hersteller bislang nicht. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass eine serienreife Version auf der EICMA 2026 im November vorgestellt werden könnte. Das Designpatent wird als klares Signal gewertet, dass sich das Projekt in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befindet.
Neben der VXZ arbeitet Hero MotoCorp auch an weiteren Elektromotorrädern. Dazu zählt unter anderem die Ubex, ein ebenfalls auf der EICMA 2025 gezeigtes Konzept mit urbanem Fokus. Die Vida VXZ soll jedoch das erste Modell sein, das gezielt den Massenmarkt im Segment der elektrischen Motorräder adressiert.

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