- Über 1.000.000 Liter Schmierstoffe tägliche Produktionskapazität
- Zwei Produktionsstandorte in Litauen und den Vereinigten Arabischen Emiraten
- Mehr als 90 Millionen Euro Investitionen in Werke und Technik
Mit dem Erreichen einer täglichen Produktionskapazität von über einer Million Litern zählt MANNOL heute zu den größten unabhängigen Schmierstoffherstellern weltweit. Der Ausbau der Produktionsstandorte in Litauen und Dubai markiert einen zentralen Schritt in der Unternehmensentwicklung und soll die globale Lieferfähigkeit nachhaltig stärken.

Produktionsleistung als strategischer Meilenstein
Für Unternehmensgründer Juri Sudheimer ist die erreichte Produktionsmenge mehr als eine reine Kennzahl.
„Das Erreichen dieser Produktionsmarke ist ein symbolträchtiger Meilenstein. Er zeigt, wie stark wir in den vergangenen Jahren sowohl technologisch als auch organisatorisch gewachsen sind. Eine Million Liter – nur um das Volumen mal zu verdeutlichen – das ist genug Motoröl für über 220.000 Pkw Ölwechsel, und das jeden Tag. Die Million steht aber nicht nur für die hohe Produktionskapazität von MANNOL, sondern auch für Zuverlässigkeit, Qualität und internationale Lieferfähigkeit. Wir können unsere Partner weltweit noch besser und schneller bedienen und dabei zugleich unsere hohen Standards wahren.“
Die Produktionsmenge soll es ermöglichen, die wachsende Nachfrage in bestehenden Märkten abzusichern und neue Regionen kontinuierlich zu erschließen.
Zwei Werke mit klarer Aufgabenverteilung
Die gesamte Fertigung verteilt sich auf zwei Standorte, die unabhängig voneinander arbeiten, jedoch organisatorisch und technologisch eng verzahnt sind. Das Werk in Klaipėda gilt als größtes Schmierstoffwerk Nordeuropas. Auf einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern werden dort täglich mehr als 700.000 Liter produziert. Ergänzt wird dieser Standort durch das neue Werk in Dubai mit weiteren 300.000 Litern Tageskapazität.
Rund 75 Prozent der täglichen Produktion entfallen auf Motoröle. Der verbleibende Anteil besteht aus Spezialschmierstoffen und weiteren Betriebsflüssigkeiten. Beide Werke sind nach europäischen Qualitätsstandards organisiert und technisch vergleichbar ausgestattet.

Automatisierung und Qualitätssicherung im Fokus
Nach Angaben von Geschäftsführer Konstantin Gaab setzt MANNOL in beiden Werken auf hochgradig automatisierte Produktionsprozesse. Zum Einsatz kommen sogenannte PIG oder Molch Systeme, die eine vollständige Trennung der Produkte innerhalb der Leitungen ermöglichen und so Produktreinheit sicherstellen sollen.
Die gesamte Wertschöpfungskette liegt im eigenen Unternehmen. Sie reicht von Forschung und Entwicklung über Labortests und Verpackungsdesign bis zur Herstellung der Kunststoff und Metallgebinde sowie zur Abfüllung. Jede Charge durchläuft einen dreistufigen Qualitätssicherungsprozess, beginnend bei der Eingangskontrolle der Rohstoffe bis zur finalen Freigabe. Proben werden archiviert und sollen bis zu drei Jahre nachvollziehbar bleiben.
Investitionen als Basis für Wachstum
Der heutige Produktionsumfang ist das Ergebnis langfristiger Investitionen. Seit 2004 hat MANNOL nach eigenen Angaben mehr als 90 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Werke investiert. Davon entfallen rund 50 Millionen Euro auf den Standort in Litauen und etwa 40 Millionen Euro auf das Werk in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
In Klaipėda wurde die Anzahl der Abfülllinien von zwei auf sechzehn erhöht und die Prozesse umfassend digitalisiert. Der Standort in Dubai verfügt über eine zusätzliche Fläche von rund 20.000 Quadratmetern, 104 Tanks sowie eine Lagerkapazität von 25 Millionen Litern. Zusätzlich flossen rund 9 Millionen Euro in den Ausbau und die Ausstattung der Labore.
Globale Lieferfähigkeit und neue Märkte
Die gestiegene Produktionskapazität bildet die Grundlage für die internationale Expansion der Marke. MANNOL beliefert heute mehr als 130 Länder mit über 500 Produkten und rund 10.000 Artikelvarianten. Der Standort in den Vereinigten Arabischen Emiraten fungiert dabei nicht nur als Produktionsstätte, sondern auch als logistischer Knotenpunkt. Lieferwege in Richtung Asien, Afrika und Südamerika sollen dadurch verkürzt werden.

Forschung, neue Antriebe und Digitalisierung
Auch künftig soll ein wesentlicher Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung liegen. In den eigenen Laboren arbeitet MANNOL an Schmierstofflösungen für neue Antriebstechnologien, darunter Anwendungen für E Mobilität, Hybridfahrzeuge und industrielle Einsatzbereiche. Parallel dazu wird in die weitere Digitalisierung von Produktions und Logistikprozessen investiert, um Effizienz und Transparenz zu erhöhen.
Die MANNOL Produktion im Überblick
- Produktionskapazität: über 1.000.000 Liter pro Tag
- Standorte: Klaipėda in Litauen und Dubai in den Vereinigte Arabische Emirate
- Gesamtfläche: rund 70.000 m²
- Tankkapazität: über 65 Millionen Liter
- Investitionen seit 2004: über 90 Millionen Euro (€) rund 97 Millionen US Dollar ($) in Werke sowie rund 9 Millionen Euro (€) etwa 9,7 Millionen US Dollar ($) in Labore
- Mitarbeitende: rund 460 weltweit
- Sortiment: über 500 Produkte
- Belieferung: mehr als 130 Länder
Über MANNOL
MANNOL ist eine international tätige Schmierstoffmarke mit Sitz in Deutschland. Das Unternehmen wurde 1993 von Juri Sudheimer gegründet und bietet ein Sortiment aus Motor und Getriebeölen, Betriebsflüssigkeiten, Autopflegeprodukten sowie industriellen Schmierstofflösungen. Die Produktion erfolgt vollständig aus eigener Hand, von der Entwicklung bis zur Abfüllung in Metallbehältern und Kunststoffgebinden.
Was bedeutet das für mich als Motorradfahrer?
Für Motorradfahrer bedeutet die gestiegene Produktionskapazität von MANNOL vor allem eine stabilere Verfügbarkeit von Motorölen und Betriebsflüssigkeiten. Durch die hohen Produktionsmengen und die globale Lieferfähigkeit soll sichergestellt werden, dass Produkte auch bei steigender Nachfrage oder in saisonalen Spitzenzeiten zuverlässig lieferbar bleiben. Zudem ermöglicht die eigene Fertigung und Qualitätssicherung eine gleichbleibende Produktqualität über alle Märkte hinweg. Neue Entwicklungen in Forschung und Entwicklung, etwa im Bereich moderner Antriebskonzepte, könnten sich langfristig auch im Motorradsegment in Form angepasster oder weiterentwickelter Schmierstoffe niederschlagen.

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