Gesperrte Strecken, Sonntagsfahrverbote, Tempolimits nur für Motorräder und die Beschlagnahme von Maschinen wegen Lautstärke: Was in Deutschland, Österreich und Europa gegen Motorradfahrer durchgesetzt wird – und wie sich die Community dagegen wehrt.
- Aktuelle Streckensperrungen in Deutschland und Österreich: Kesselberg, Sudelfeld, Feldberg, Schliem und mehr
- Sanktionen, die gezielt nur Motorradfahrer treffen – von Tempolimits bis zur Fahrzeugbeschlagnahme
- Die politische Dimension: Bundesrats-Forderungen, Lärmdebatte und Sonntagsfahrverbote
- Klagen, Demos und Erfolge: Wie Verbände wie der BVDM sich zur Wehr setzen
Motorradfahren ist legal, Motorräder sind zugelassen, und Straßen sind öffentlich. Trotzdem werden in Deutschland und dem benachbarten Ausland immer mehr Strecken ausschließlich für Motorräder gesperrt. Was als lokale Maßnahme gegen Unfallschwerpunkte beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einem flächendeckenden Muster: Fahrverbote, Sonder-Tempolimits und Sanktionen, die gezielt eine einzige Fahrzeuggruppe treffen – Motorradfahrer. Diese Seite bündelt alle relevanten Entwicklungen, von der konkreten Streckensperrung vor Ort bis zur politischen Debatte auf Bundesebene.
Hinweis: Übergeordnete rechtliche Themen wie EU-Führerscheinreform, Gerichtsurteile oder Polizeipraxis findest du auf unserer separaten Übersichtsseite Motorradrecht & Politik.
Auf unserer Seite Streckensperrungen für Motorradfahrer und weitere Sanktionen findest du zusätzlich eine interaktive Karte, in der alle bekannten Streckensperrungen und Sanktionen gegen Motorradfahrer eingezeichnet sind. Jede Markierung ist mit dem jeweiligen Artikel verlinkt, sodass du dich direkt über die Hintergründe, den aktuellen Status und die betroffenen Streckenabschnitte informieren kannst. Die Kartenseite wird regelmäßig aktualisiert und bietet einen schnellen geografischen Überblick über die Lage in Deutschland und dem benachbarten Ausland.
Aktuelle Streckensperrungen in Deutschland
Ein Überblick über die wichtigsten Streckensperrungen, die derzeit aktiv sind oder deren Einführung diskutiert wird. Die Gemeinsamkeit: Sie richten sich ausschließlich gegen Motorradfahrer.
B11 Kesselberg (Bayern) – Dauerhaft gesperrt
Die Kesselbergstraße zwischen Kochel am See und dem Walchensee ist eine der bekanntesten gesperrten Strecken in Deutschland. Bereits seit 1978 besteht ein Fahrverbot für Motorräder in einer Fahrtrichtung an Wochenenden und Feiertagen. Ab 2023 wurde die Sperrung im Rahmen eines Verkehrsversuchs auf tägliche Zeiten ausgeweitet. Nach zwei Jahren Testphase wurde das Fahrverbot Anfang 2025 verstetigt: Die Unfallzahlen seien um rund 40 Prozent gesunken, Motorradunfälle nahezu halbiert worden. Kritiker weisen allerdings darauf hin, dass sich der Verkehr lediglich auf andere Strecken – insbesondere das Sudelfeld – verlagert habe.
➜ Motorrad-Fahrverbot am Kesselberg bleibt bestehen
➜ Kesselberg – Motorradsperrung wird erweitert
➜ B11 Kesselberg – Streckenübersicht
B307 Sudelfeld (Bayern) – Verkehrsversuch seit 2025
Die Sudelfeldstrecke zwischen dem Tatzelwurm und Bayrischzell ist seit April 2025 täglich von 11 bis 21 Uhr einseitig (bergab Richtung Bayrischzell) für Motorräder gesperrt. Die Maßnahme wurde als zweijähriger Verkehrsversuch eingeführt und läuft bis Oktober 2026. Offiziell begründet wird sie mit Verkehrssicherheit, doch viele sehen den eigentlichen Auslöser in der Lärmbelastung. Die Sperrung wurde ohne vorherige öffentliche Ankündigung umgesetzt. Im September 2025 demonstrierten rund 1.500 bis 2.000 Motorradfahrer in Rosenheim dagegen. Der BVDM hat Klage eingereicht – die offengelegten Verwaltungsakten werfen erhebliche Fragen zur Transparenz des Verfahrens auf.
➜ Motorradsperrung am Sudelfeld: Zwischen Sicherheitsdebatte und politischem Aktionismus
➜ Sudelfeld-Sperrung offiziell beschlossen: Motorradsperre ab 30. April
➜ Teilsperrung der Sudelfeldstrecke sorgt für Unmut bei Bikern und Gastronomen
➜ Sudelfeld-Sperrung: 1.500 Biker demonstrieren gegen Fahrverbot
➜ Sudelfeld: Klage wirft Landkreis Rosenheim gravierende Verfahrensmängel vor
B274 „Schliem“ (Rheinland-Pfalz) – Gesperrt seit August 2025
Seit dem 1. August 2025 ist der rund fünf Kilometer lange Abschnitt der B274 zwischen Zollhaus und Allendorf – unter Motorradfahrern als „die Schliem“ bekannt – an Wochenenden und Feiertagen während der Saison für Motorräder gesperrt. Bemerkenswert: Die Sperrung wurde nur wenige Tage nach einer „Kleinen Anfrage“ eines CDU-Landtagsabgeordneten beschlossen – noch bevor diese beantwortet war. In den ersten drei Wochen wurden bereits 499 Verstöße registriert, die Polizei sprach selbst davon, dass die Beschilderung offenbar übersehen werde. Allein die Bußgelder der ersten Wochen brachten mindestens 25.000 Euro ein.
➜ Motorrad-Fahrverbot auf der B274 („Schliem“): Sperrung ab August 2025 im Überblick
➜ Fahrverbot für Motorräder auf der B274: „Schliem“ ab 2025 an Wochenenden gesperrt
Feldberg / Taunus (Hessen) – Lärmpausen und politischer Streit
Rund um den Großen Feldberg im Taunus wurden 2022 sogenannte „Lärmpausen“ als Verkehrsversuch eingeführt: An jedem zweiten Wochenende eines Monats wurden bestimmte Strecken nur für Motorräder gesperrt. Im Mai 2022 sorgte ein Fahrverbotsschild ohne erkennbare Rechtsgrundlage für Empörung – der BVDM intervenierte, das Schild wurde korrigiert. Ein 2024 veröffentlichtes Gutachten kam zum Ergebnis, dass eine dauerhafte Sperrung aus Lärmschutzgründen nicht empfohlen werden kann. Trotzdem bleibt die Situation angespannt. Ein konstruktiver Vorschlag des BVDM – ein selbstfinanziertes Geschwindigkeits-Warndisplay an der Hohemark in Oberursel – scheitert derzeit am Schweigen der Stadtverwaltung.
➜ Strecke am Feldberg jetzt dauerhaft gesperrt?
➜ Oberursel blockiert BVDM-Lärmschutz-Initiative an der Hohemark
B500 Schwarzwaldhochstraße (Baden-Württemberg) – Drohende Sperrung
Auf der Schwarzwaldhochstraße oberhalb von Baden-Baden wurden im Wochentakt neue Maßnahmen eingeführt: Rüttelstreifen, Parkplatzsperrungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und verstärkte Kontrollen. Das systematische Vorgehen erweckt den Eindruck, dass gezielt auf eine Streckensperrung hingearbeitet wird. Offen wird bereits über ein Motorradfahrverbot diskutiert. Die Strecke ist bisher nicht gesperrt, aber die Entwicklung wird von vielen Motorradfahrern mit großer Sorge verfolgt.
➜ Rüttelstreifen auf der B500 – auch Sperrung droht
➜ Parkplatz an der Schwarzwaldhochstraße gesperrt
➜ B500 bei Baden-Baden – neue Geschwindigkeitsbegrenzung und weitere Parkplatzsperrung
➜ Gespräche über Motorradfahrverbot der B500
L687 Sauerland (NRW) – Saisonal gesperrt
Die L687 zwischen Rönkhausen und Wildewiese (Hohe Lenscheid) ist seit 2020 während der Saison an Wochenenden und Feiertagen einseitig für Motorräder gesperrt. Als Begründung werden 58 Unfälle mit Motorradbeteiligung in zehn Jahren angeführt.
➜ Neue Streckensperrung im Sauerland
Weitere Strecken und Regionen
Die Liste gesperrter oder von Sperrung bedrohter Strecken wächst stetig. Auch folgende Regionen sind betroffen oder waren es in der Vergangenheit:
➜ Aasrücken bei Göppingen: Betonbarrieren gegen Motorradlärm
➜ Donautal / L277: Petition für Fahrverbot abgelehnt – Tempolimits eingeführt
➜ Bramsche / Engter-Evinghausen: Gerichtliche Entscheidung zur Straßensperrung
➜ Priorei (Hagen-Breckerfeld): Sperrung nach 40 Jahren aufgehoben – BVDM-Klage erfolgreich
Streckensperrungen in Österreich: Das Tiroler Modell
Österreich – konkret das Bundesland Tirol – hat 2020 einen Sonderweg eingeschlagen, der international für Aufsehen sorgte: Auf mehreren Strecken im Außerfern dürfen Motorräder mit einem eingetragenen Standgeräusch von über 95 dB(A) nicht mehr fahren. Die Sperrung galt zunächst nur für eine Saison, wurde aber dauerhaft verlängert und gilt jährlich von Mitte April bis Ende Oktober. Betroffen sind ausschließlich Motorräder – laute Pkw oder Lkw dürfen die Strecken weiterhin nutzen. Selbst Anwohner mit betroffenen Motorrädern haben keine Ausnahmegenehmigung.
Die Initiative „Bikers‘ Voice“ hat auf dem Red Bull Ring verschiedene Motorräder gemessen und dabei nachgewiesen, dass das eingetragene Standgeräusch wenig über die tatsächliche Lautstärke im Fahrbetrieb aussagt. Eine Triumph Rocket III mit 99 dB Standgeräusch erreichte bei Volllast 87,4 dB – eine Suzuki Hayabusa mit 92 dB Standgeräusch kam auf 86,7 dB. Die Hayabusa dürfte fahren, die Rocket nicht – obwohl beide praktisch gleich laut sind.
➜ Fahrverbot für „zu laute“ Motorräder in Tirol
➜ Tirol: Fahrverbot über 95 dB bleibt
➜ Lautstärkenmessung zeigt Sinnlosigkeit der Tiroler 95-dB-Regelung
➜ L246 Hahntennjochstraße Tirol – Streckenübersicht
Sanktionen, die nur Motorradfahrer treffen
Streckensperrungen sind nur die sichtbarste Form der Ungleichbehandlung. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen und politischen Forderungen, die sich gezielt und ausschließlich gegen Motorradfahrer richten.
Tempolimits nur für Motorräder
In Wermelskirchen (NRW) wurden 2020 auf der K18 und L294 Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt, die ausschließlich für Motorräder gelten. Abschnittsweise durften Motorräder nur 30, 50 oder 60 km/h fahren – Autos hingegen bis zu 100 km/h. Der BVDM kritisierte die Maßnahme wegen der Unfallgefahr durch unterschiedliche Geschwindigkeiten und veranstaltete eine Demonstration gegen die Ungleichbehandlung.
➜ Tempolimit nur für Motorradfahrer in Wermelskirchen
➜ BVDM – Demo gegen Ungleichbehandlung in Wermelskirchen
Bundesrat-Forderungen gegen „Motorradlärm“
Im Mai 2020 beschloss der Bundesrat einen umfangreichen Forderungskatalog, der die Bundesregierung aufforderte, drastische Maßnahmen gegen Motorradlärm umzusetzen. Die Forderungen umfassten unter anderem: die sofortige Sicherstellung oder Beschlagnahme von Motorrädern bei Lärmmanipulationen, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen ausschließlich für Motorräder (Elektromotorräder ausgenommen), die Erweiterung der Kontrollmöglichkeiten bei „überlauten“ Motorrädern, sowie die Prüfung von Frontkennzeichen und Halterhaftung. Gegen diese Forderungen formierte sich breiter Widerstand in Form von Petitionen und Demos.
➜ Widerstand gegen übertriebene Forderung des Bundesrates wegen Motorradlärm
Sonntagsfahrverbote: Die unterschwellige Bedrohung
2021 sorgte die Bundesrats-Drucksache 432/21 für Unruhe: In dem Papier zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes war von „Sonderregelungen an Sonn- und Feiertagen“ und dem Schutz vor „Emissionen des Straßenverkehrs“ die Rede – Formulierungen, die stark an die geforderten Sonntagsfahrverbote erinnerten. Wie sich herausstellte, handelte es sich laut offizieller Auskunft um eine Neuformulierung bestehender Rechtstexte. Die grundsätzliche Möglichkeit, solche Verbote einzuführen, bleibt allerdings rechtlich bestehen.
➜ Grundlage für Sonntagsfahrverbote soll beschlossen werden?
Verbot von „unnützem Hin- und Herfahren“ – nur für Motorräder
Im Rahmen der Bundestagsdebatte zum Motorradlärm schlug die Fraktion der Grünen vor, den §30 StVO zu erweitern und ein Verbot des unnützen Hin- und Herfahrens auch außerhalb geschlossener Ortschaften einzuführen – aber nur für Motorräder. Innerhalb der Motorrad-Community wurde der Vorschlag differenziert aufgenommen: Gegen Poser und Rundenfahrer hätten viele nichts einzuwenden – aber nur, wenn die Regelung für alle Fahrzeugarten gleichermaßen gelten würde.
➜ Vorschlag der Grünen: Unnützes Hin- und Herfahren auch außerorts verbieten
Lärm als Argument: Wenn Sicherheit vorgeschoben wird
Ein wiederkehrendes Muster bei Streckensperrungen: Offiziell werden sie mit Verkehrssicherheit begründet – doch die eigentliche Motivation ist häufig die Lärmbelastung für Anwohner. Der Grund für diesen Umweg: Eine Sperrung aus reinen Lärmschutzgründen ist rechtlich deutlich schwerer durchzusetzen. Bei der Sudelfeld-Sperrung etwa wird Lärm in der offiziellen Begründung nur am Rande erwähnt, obwohl Anwohnerbeschwerden über Lärm den eigentlichen Anstoß gaben. Die offengelegten Verwaltungsakten zeigten zudem, dass politischer Druck – unter anderem von der CSU-Wahlkreisabgeordneten – eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielte.
Widerstand: Klagen, Demos und Erfolge
Die Motorrad-Community ist nicht wehrlos. Verbände wie der BVDM klagen gegen unrechtmäßige Sperrungen, organisieren Demonstrationen und bieten sogar konstruktive Lösungen an – oft auf eigene Kosten.
BVDM: Klagen gegen Streckensperrungen
Der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) hat in den letzten Jahren mehrfach erfolgreich gegen Streckensperrungen geklagt. Die Priorei zwischen Hagen und Breckerfeld war über 40 Jahre für Motorräder gesperrt – das Verwaltungsgericht erklärte die Sperrung auf Klage des BVDM für unzulässig. Auch bei der Streckensperrung in Bramsche (Engter-Evinghausen) deutete das Verwaltungsgericht Osnabrück früh an, dass die Sperrung rechtswidrig sei. Am Sudelfeld läuft derzeit eine Klage, die nach Einsicht in die Verwaltungsakten erheblich erweitert wurde.
➜ Sperrung der Priorei aufgehoben – nach 40 Jahren!
➜ Straßensperrung für Motorräder – gerichtliche Entscheidung in Kürze (Bramsche)
Demonstrationen und Protest
Von Rosenheim bis Wermelskirchen – Motorradfahrer gehen auf die Straße, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Die größte Demo der jüngeren Vergangenheit war die Sudelfeld-Demo im September 2025 mit rund 1.500 bis 2.000 Teilnehmern. Die Polizei lobte ausdrücklich die disziplinierte Fahrweise. Auch am Feldberg im Taunus gab es organisierte Proteste gegen die dortigen Lärmpausen.
Konstruktive Ansätze aus der Community
Der BVDM setzt nicht nur auf Klagen und Demos, sondern auch auf konstruktive Lösungen. An der Hohemark in Oberursel bot der Verband an, ein Geschwindigkeits-Warndisplay komplett auf eigene Kosten zu finanzieren. Ein Rechtsgutachten bestätigte die Zulässigkeit, ein Standort wurde bereits besichtigt – doch seit Februar 2026 reagiert die Stadt Oberursel nicht mehr auf Anfragen. Ein Beispiel, das zeigt: Wenn Motorradfahrer Teil der Lösung sein wollen, stoßen sie manchmal auf wenig Bereitschaft.
➜ Oberursel blockiert BVDM-Lärmschutz-Initiative an der Hohemark
Das Muster: Wie Sperrungen typischerweise entstehen
Wer die Entwicklungen an Kesselberg, Sudelfeld, Feldberg, Schliem und Schwarzwaldhochstraße vergleicht, erkennt ein wiederkehrendes Schema: Zunächst gibt es Beschwerden von Anwohnern über Lärm. Dann werden Maßnahmen eingeführt – Tempolimits, Warnschilder, Rüttelstreifen, Parkplatzsperrungen. Nach kurzer Zeit wird festgestellt, dass diese Maßnahmen „nicht ausreichen“. Parallel werden Unfallstatistiken herangezogen, die allerdings oft weder nach Fahrzeugtyp noch nach Unfallursache differenziert dargestellt werden. Am Ende steht die Streckensperrung – nur für Motorräder. Autos, die auf denselben Strecken ebenso schnell fahren und ebenfalls Unfälle verursachen, bleiben unbehelligt.
Besonders kritisch: Viele Behörden räumen ein, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Motorradfahrer problematisch fährt – am Sudelfeld spricht die Polizei von rund fünf Prozent. Die Sperrung trifft aber alle. Und die „Problemfahrer“ weichen einfach auf andere Strecken aus – was die nächste Sperrungsdiskussion dort auslöst.
Was du tun kannst
Streckensperrungen betreffen jeden Motorradfahrer – ob Sportfahrer, Tourenfahrer oder Pendler. Hier einige Möglichkeiten, aktiv zu werden:
Verbände unterstützen: Organisationen wie der BVDM klagen gegen unrechtmäßige Sperrungen und brauchen dafür finanzielle Unterstützung durch Mitgliedschaften und Spenden. Auf europäischer Ebene setzt sich die FEMA für die Rechte von Motorradfahrern ein.
Vorbildlich fahren: Jeder rücksichtslose Fahrer liefert Argumente für neue Sperrungen. Angepasste Geschwindigkeit und Rücksicht auf Anwohner schwächen die Begründungen für Fahrverbote.
Informiert bleiben: Diese Seite wird laufend aktualisiert, sobald es Neuigkeiten zu Streckensperrungen oder Sanktionen gibt. Alle aktuellen Artikel findest du auch in der Kategorie von der Straße in der Artikelübersicht. Für übergeordnete rechtliche Entwicklungen siehe Motorradrecht & Politik.
Du kennst eine Streckensperrung oder Sanktion gegen Motorradfahrer, die hier noch fehlt? Schreib uns – wir greifen das Thema gerne auf.

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Redakteur bei Motorrad Nachrichten. Fokus auf Technik, Szene und Motorradpolitik – neutral, sachlich, verständlich.
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