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Startseite » MotoGP-Saison 2026: Der komplette Überblick – Teams, Fahrer, Kalender & WM-Stand
MotoGP Test Buriram 2026 KTM Maverick Vinales 02
MotoGP

MotoGP-Saison 2026: Der komplette Überblick – Teams, Fahrer, Kalender & WM-Stand

By Andreas Denner12 März, 2026
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Die MotoGP-Saison 2026 ist die letzte unter dem aktuellen 1000-ccm-Reglement. Ab 2027 gelten neue Regeln mit 850-ccm-Motoren und Pirelli statt Michelin als Reifenlieferant. Diese Seite ist der zentrale Anlaufpunkt für alles rund um die MotoGP 2026: Aktueller WM-Stand, Rennkalender, Teams und Fahrer, Technik und Ausblick auf die neue Ära.
  • Die letzte 1000er-Saison: 22 Runden, 11 Teams, 22 Fahrer – mit dem Comeback des Brasilien-GP nach 21 Jahren
  • Frankreich-GP in Le Mans: Martín feiert Doppelsieg (Sprint + Rennen) und schreibt mit Aprilias historischem 1-2-3 am Sonntag Geschichte. Bezzecchis WM-Vorsprung schmilzt auf einen Punkt (128:127). Marc Márquez fällt nach Highsider-Verletzung (Mittelfußbruch) für Le Mans und Barcelona aus – Comeback beim Italien-GP in Mugello
  • Katalonien-GP in Barcelona (Runde 6): Di Giannantonio (VR46 Ducati) gewinnt das zweimal unterbrochene Hauptrennen – nachträgliche Reifendruck-Strafen stellen das Ergebnis um: Aldeguer (P2) und Bagnaia (P3, erstes Ducati-Werkspodium 2026) verdrängen den penalisierten Mir auf P17. Álex Márquez (Schlüsselbein + C7-Wirbelfraktur, OP am Abend) und Zarco (Knieschmerzen) ins Krankenhaus – beide fehlen in Mugello und am Balaton, Marquez-Comeback frühestens in Brünn. Bezzecchi führt die WM mit 142:127 Punkten vor Martín
  • Italien-GP in Mugello (Runde 7): Bezzecchi gewinnt sein Heimrennen vor Martin, Aprilia feiert den vierten Doppelsieg der Saison. Bagnaia rettet Platz drei mit 0,034 Sekunden vor Ogura und verhindert ein Aprilia-1-2-3. Bezzecchi baut die WM-Führung auf 173:156 Punkte aus. Im Sprint hatte Raul Fernandez (Trackhouse Aprilia) seinen ersten Erfolg gefeiert, Marquez kehrte nach Doppel-OP als Fünfter zurück
  • Ungarn-GP am Balaton Park (Runde 8): Marc Márquez macht das zweite Balaton-Treble in Folge perfekt und feiert mit dem Grand-Prix-Sieg seinen 100. Sieg über alle Klassen – nur Agostini (122) und Rossi (115) haben mehr. Jorge Martín räumt in Kurve 1 WM-Leader Bezzecchi ab, beide punktelos. Acosta Zweiter (13. MotoGP-Podium ohne Sieg), Bagnaia Dritter. Bezzecchi führt die WM weiter mit 180:160 vor Martín
  • Marc Márquez geht als Titelverteidiger ins Rennen, kämpft aber noch mit den Folgen seiner Indonesien-Verletzung
  • Yamaha setzt erstmals in der MotoGP-Ära auf einen V4-Motor – Toprak Razgatlıoğlu wechselt aus der Superbike-WM
  • Der Fahrermarkt 2027 nimmt Fahrt auf: Tech3 bestätigt Verbleib bei KTM, Joan Mir verlässt Honda und wechselt zu Gresini Ducati, David Alonso ins Honda-Werksteam, Holgado ebenfalls zu Gresini, Puig gibt den Teammanager-Posten ab, Brivio wechselt zu HRC – fast alle Verträge laufen Ende 2026 aus

Die MotoGP-Saison 2026 ist die letzte unter dem aktuellen 1000-ccm-Reglement. Ab 2027 gelten neue Regeln mit 850-ccm-Motoren und Pirelli statt Michelin als Reifenlieferant. Das macht die laufende Saison zu einem Wendepunkt: Für die Fahrer geht es nicht nur um den WM-Titel, sondern auch um ihre Position im großen Stühlerücken, das die neue Ära begleitet.

Diese Seite ist der zentrale Anlaufpunkt für alles rund um die MotoGP 2026: Hier findet ihr den aktuellen WM-Stand, den kompletten Rennkalender, alle Teams und Fahrer auf einen Blick, Analysen zu den Kräfteverhältnissen und Links zu unseren ausführlichen Einzelberichten. Die Seite wird nach jedem Rennwochenende aktualisiert.

Teams und Fahrer 2026

Elf Teams mit 22 Stammfahrern bilden das Feld der MotoGP 2026. Ducati stellt mit drei Kundenteams die größte Fraktion, gefolgt von KTM, Aprilia, Yamaha und Honda mit je zwei Teams.

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Team Fahrer 1 Fahrer 2 Motorrad
Ducati Lenovo Team Marc Márquez (#93) Francesco Bagnaia (#1) Desmosedici GP25
BK8 Gresini Racing Álex Márquez (#73) Fermín Aldeguer (#54)* Desmosedici GP24
VR46 Racing Team Fabio Di Giannantonio (#49) Franco Morbidelli (#21) Desmosedici GP25
Aprilia Racing Jorge Martín (#89) Marco Bezzecchi (#72) RS-GP 25
Trackhouse MotoGP Raúl Fernández (#25) Ai Ogura (#79) RS-GP 25
Red Bull KTM Factory Pedro Acosta (#31) Brad Binder (#33) RC16
Red Bull KTM Tech3 Maverick Viñales (#12) Enea Bastianini (#23) RC16
Monster Yamaha MotoGP Fabio Quartararo (#20) Álex Rins (#42) YZR-M1 (V4)
Pramac Yamaha MotoGP Toprak Razgatlıoğlu Jack Miller (#43) YZR-M1 (V4)
Honda HRC Castrol Joan Mir (#36) Luca Marini (#10) RC213V
Castrol Honda LCR Johann Zarco (#5) Diogo Moreira (#88) RC213V

* Aldeguer fiel mit Oberschenkelbruch beim Training aus. Michele Pirro sprang beim Thailand-GP ein.

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Marc Márquez geht als Titelverteidiger in die Saison. Der Spanier dominierte 2025 nach seinem Wechsel ins Ducati-Werksteam und holte seinen siebten MotoGP-Titel bereits fünf Runden vor Saisonende. Doch er kämpft noch mit den Folgen seines schweren Sturzes in Indonesien: Schulter- und Brustmuskulatur sind nicht vollständig regeneriert. In einem Interview vor dem Spanien-GP gab Márquez offen zu, dass sein rechter Arm nach zehn Operationen „nie wieder zu 100 Prozent“ funktionieren werde – ein mögliches Karriereende schloss er jedoch aus: „Solange ich konkurrenzfähig bin, höre ich nicht auf.“
→ Marquez zeigt den rechten Arm: Warum er trotzdem um den Titel fährt

Wie hoch sein Standing im Fahrerlager ist, zeigt das Urteil von Miguel Oliveira: Der Portugiese hält Márquez fahrerisch für den Besten überhaupt und sieht in der jungen Generation allein Pedro Acosta als ernsthaften Gegner – der MotoGP-Chefarzt liefert dazu eine mentale Erklärung (➜ MotoGP-Nachwuchs: Warum nur Acosta Marquez gefährlich werden kann).

Marco Bezzecchi übernahm beim Brasilien-GP die WM-Führung. Der Aprilia-Werksfahrer dominierte das Sonntagsrennen in Goiânia von Start bis Ziel und gewann mit über drei Sekunden Vorsprung – sein vierter Grand-Prix-Sieg in Folge. Jorge Martín wurde Zweiter und feierte damit sein bestes Ergebnis auf der Aprilia RS-GP. Fabio Di Giannantonio holte sich Platz drei nach einem packenden Duell mit Marc Márquez. Francesco Bagnaia erlebte ein Wochenende zum Vergessen und stürzte im Rennen aus. Pedro Acosta verlor die WM-Führung und wurde nur Siebter. Yamaha überraschte in Goiânia: Quartararo qualifizierte sich als Vierter und wurde im Sprint Sechster. Honda zeigt zaghafte Fortschritte.

Beim Americas GP in Austin (Runde 3) kam es zum Führungswechsel in der WM. Jorge Martín gewann den Sprint mit einer mutigen Medium-Reifenstrategie und überholte den lange führenden Francesco Bagnaia in der letzten Runde. Marco Bezzecchi stürzte in Runde acht aus der zweiten Position und verlor damit seine WM-Führung. Für Aufsehen sorgte eine Kollision zwischen Marc Márquez und Polesitter Fabio Di Giannantonio in Kurve 12 – Márquez verlor das Vorderrad beim Bremsen und riss den VR46-Fahrer mit. Die FIM-Stewards bestraften Márquez mit einer Long-Lap-Penalty für das Sonntagsrennen. Pedro Acosta wurde zunächst Dritter, fiel aber durch eine nachträgliche Reifendruckstrafe auf Rang acht zurück. Bezzecchi und Marini büßten im Qualifying je zwei Startplätze für den Sonntagslauf ein. Maverick Viñales musste das gesamte Wochenende wegen einer Schulteroperation absagen. Auch beim Spanien-GP in Jerez fehlt Viñales weiterhin – der geplante Ersatzfahrer Pol Espargaró fiel ebenfalls verletzt aus, weshalb Tech3 nur mit Bastianini antritt. Beim Frankreich-GP in Le Mans (Runde 5) springt Jonas Folger als Ersatz ein – der KTM-Entwicklungsfahrer kehrt damit nach fast drei Jahren ohne MotoGP-Einsatz zu Tech3 zurück.

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Im Grand Prix am Sonntag schlug Bezzecchi eindrucksvoll zurück. Trotz Startplatz vier übernahm er bereits in Runde eins die Führung und gab sie nicht mehr her – sein fünfter Grand-Prix-Sieg in Folge. Mit 121 aufeinanderfolgenden Führungsrunden brach er den historischen Rekord von Jorge Lorenzo (103 Runden, 2015). Martín wurde Zweiter (+2,036 Sek.), Acosta Dritter. Marc Márquez kämpfte sich nach seiner Long-Lap-Penalty von Platz elf auf Rang fünf zurück. Ai Ogura musste nach einem Getriebeschaden aufgeben, Bagnaia fiel auf Platz zehn zurück. Bezzecchi übernahm damit die WM-Führung mit 81 Punkten zurück.

Beim Spanien-GP in Jerez (Runde 4) sorgte das Wochenende für historische Szenen. Im Sprint verwandelte ein plötzlicher Regenschauer das Rennen in den ersten Flag-to-Flag-Sprint der MotoGP-Geschichte. Marc Márquez führte von der Pole, stürzte aber in Runde acht auf nasser Strecke. In einer kontroversen Aktion richtete er sein Motorrad auf, querte die Strecke und fuhr direkt in die Boxengasse zum Regenrad – ein Manöver, das die FIM-Stewards als regelkonform werteten, das aber Johann Zarco und andere Fahrer scharf kritisierten. Márquez gewann den chaotischen Sprint mit über drei Sekunden Vorsprung. Bagnaia und Morbidelli komplettierten das Podium, während WM-Leader Bezzecchi (Tear-off unter dem Hinterreifen) und Martín (technischer Defekt) beide leer ausgingen.

Im Sonntagsrennen bei trockenen Bedingungen dominierte Álex Márquez auf der Gresini-Ducati. Marc Márquez startete erneut von der Pole und führte kurz, verlor aber in Runde drei in Kurve 11 das Vorderrad und stürzte aus. Álex Márquez übernahm die Führung und baute seinen Vorsprung auf Bezzecchi bis ins Ziel auf über zwei Sekunden aus – sein erster Saisonsieg und zweiter Jerez-Triumph in Folge. Di Giannantonio wurde Dritter, Martín Vierter. Bagnaia erlebte mit einem technischen Ausfall in Runde 13 einen weiteren schwarzen Tag – das Ducati-Werksteam wartet seit neun Grands Prix auf einen Podestplatz. Mit dem Ende von Bezzecchis Siegesserie (fünf GP-Siege in Folge) und dem Ende seiner 121 Führungsrunden am Stück endete eine historische Dominanzphase. Vier Aprilias fuhren in die Top sechs.

Beim Frankreich-GP in Le Mans (Runde 5) lieferte der Sprint am Samstag ein spektakuläres Ergebnis. Jorge Martín startete von Platz acht, katapultierte die Aprilia RS-GP in den ersten Kurven an die Spitze und kontrollierte das 13-Runden-Rennen souverän – sein 18. Sprintsieg und zweiter Saisonsieg 2026. Francesco Bagnaia sicherte sich Platz zwei, Bezzecchi rettete als Dritter seinen WM-Vorsprung, der von elf auf sechs Punkte schmolz. Marc Márquez erlebte eine Runde vor Schluss einen heftigen Highsider in Kurve 13 – sein dritter schwerer Sturz der Saison. Sechs Fahrer schieden insgesamt aus, darunter Di Giannantonio und Morbidelli (VR46 ohne Punkte). Quartararo bestätigte Yamahas Aufwärtstrend mit Platz fünf vor heimischem Publikum.

Im Sonntagsrennen schrieb Martín dann MotoGP-Geschichte. Von Startplatz sieben arbeitete er sich geduldig nach vorn, überholte Bezzecchi drei Runden vor Schluss und gewann mit 0,477 Sekunden Vorsprung. Ai Ogura komplettierte als Dritter das erste Aprilia-1-2-3 in der Geschichte der Königsklasse – sein erstes MotoGP-Podium und das erste Trockenrennen-Podium eines japanischen Fahrers seit 2012. Bagnaia stürzte erneut (Runde 16) und steht damit bei vier Sonntagsausfällen in fünf Rennen. Die WM-Führung von Bezzecchi schmolz auf einen einzigen Punkt zusammen (128:127). Marc Márquez fehlte verletzungsbedingt und fällt auch für den Katalonien-GP in Barcelona aus.

→ Le Mans Sprint: Martín stürmt von Startplatz acht zum Sieg, Márquez stürzt per Highsider
→ Frankreich-GP Rennen: Martín schlägt Bezzecchi – Aprilias historisches 1-2-3 und Oguras erstes Podium
→ MotoGP Katalonien: Bezzecchi und Martin trennt ein Punkt, Marquez fehlt nach Doppel-OP
→ MotoGP in Miami? Liberty Media treibt den Umbau des Rennkalenders voran

Beim Katalonien-GP in Barcelona (Runde 6) lieferte der Sprint am Samstag den knappsten Sprint-Zieleinlauf der MotoGP-Geschichte. Alex Marquez übernahm in Runde vier die Führung und verteidigte sie gegen eine massive Aufholjagd von Pole-Setter Pedro Acosta – am Ende fehlten dem KTM-Piloten lediglich 0,041 Sekunden. Di Giannantonio komplettierte das Podium. Jorge Martin stürzte zum vierten Mal an diesem Wochenende und ging erneut leer aus, während WM-Leader Bezzecchi nur als Neunter einen einzigen Punkt rettete. Bezzecchis WM-Vorsprung wuchs damit auf zwei Punkte (129:127). Marc Márquez fehlte weiterhin nach seiner Doppel-OP an Schulter und Fuß.

Das Hauptrennen am Sonntag wurde zu einem der dramatischsten Grands Prix der jüngeren Geschichte: Zweimal musste die rote Flagge raus. Nach einem schweren Hochgeschwindigkeitsunfall von Alex Márquez (ausgelöst durch einen technischen Defekt an Acostas KTM auf der Geraden bei über 200 km/h) folgte die erste Unterbrechung. Márquez und später auch Zarco wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Nach einem zweiten Abbruch (Zarco-Crash in Kurve 1, Bagnaia fuhr auf) wurde das Rennen auf zwölf Runden verkürzt. Di Giannantonio übernahm in Runde 8 die Führung von Acosta und gewann seinen ersten Grand-Prix-Sieg seit dem Katar-GP 2023 – und den ersten für Valentino Rossis VR46-Team seit derselben Saison. Nachträgliche Reifendruck-Strafen (fünf Fahrer mit je 16 Sekunden belegt) änderten das Ergebnis erheblich: Joan Mir, der auf der Strecke Zweiter geworden war, verlor seinen Platz wegen zu niedrigen Reifendrucks. Fermín Aldeguer (Gresini Ducati) rückte damit auf Platz zwei vor, Francesco Bagnaia auf Platz drei – das erste Grand-Prix-Podium für das Ducati-Werksteam in der Saison 2026. Bagnaia war ebenfalls unter Verdacht gestanden, wurde aber freigesprochen, da sein niedriger Reifendruck auf eine undichte Felge zurückzuführen war. Bezzecchi (Platz vier) festigt die WM-Führung mit 142:127 Punkten vor Martín. Martín stürzte im Aprilia-internen Duell mit Fernández zum fünften Mal am Wochenende und entschuldigte sich danach für einen Schubser gegen Teammanager Paolo Bonora. Acosta fiel in der letzten Runde durch eine Kollision mit Ogura aus.

→ Catalunya Sprint: Alex Marquez gewinnt knappsten Sprint der MotoGP-Geschichte vor Acosta
→ Katalonien-GP Rennen: Di Giannantonio gewinnt das Doppelchaos – Zwei rote Flaggen, Márquez und Zarco im Krankenhaus
→ Barcelona Update: Álex Márquez mit Schlüsselbein- und C7-Fraktur, Mir verliert Podium durch Reifendruck-Strafe
→ MotoGP Catalunya 2026: Sicherheitsdebatte nach zwei roten Flaggen und schweren Verletzungen
→ Jorge Martin nach sechstem Sturz im Krankenhaus: Entwarnung in Barcelona
→ Katalonien-GP 2026: Barcelonas schwarzer Sonntag – Doppelabbruch, Verletzungen und Strafenflut
→ Alex Marquez nach Barcelona-Horror: Mugello und Balaton ohne den Vizeweltmeister
→ MotoGP 2026: Honda baut um, Rossi analysiert und Razgatlioglu kämpft mit den Reifen
→ Marc Marquez gibt Comeback in Mugello: Was der Ducati-Champion nach der Doppeloperation erwartet

Beim Italien-GP in Mugello (Runde 7) lieferte der Sprint am Samstag eine Überraschung: Raul Fernandez (Trackhouse Aprilia) gewann mit 1,289 Sekunden Vorsprung vor Jorge Martin und Fabio Di Giannantonio sein erstes Sprintrennen in der Königsklasse. WM-Leader Bezzecchi wurde nur Vierter, sein Vorsprung auf Martin schrumpft auf zwölf Punkte (148:136). Marc Marquez kehrte nach seiner Doppeloperation auf dem fünften Platz zurück. Die Reifenwahl erwies sich als entscheidend: Fernandez und Martin setzten als einzige auf den Medium-Hinterreifen und fuhren auf die ersten beiden Plätze. Am Vortag hatte Martin mit 368,6 km/h einen neuen MotoGP-Topspeed-Rekord aufgestellt, und Bezzecchi sicherte sich die Pole-Position mit einer neuen Mugello-Bestzeit. Yamaha erlebte ein ernüchterndes Wochenende: Cal Crutchlow, der als Ersatz für den verletzten Zarco einsprang, beendete den Sprint als Letzter. Aprilia und Monster Energy verkündeten derweil eine mehrjährige Partnerschaft mit Titelsponsor-Status ab 2027.

→ Mugello-Freitag: Marquez-Comeback, Ducati vorn, Aprilia in Sorge
→ Mugello-Sprint: Raul Fernandez gewinnt – Außenseiter schlägt die Werks-Aprilias
→ Mugello-Rennen: Bezzecchi siegt vor Martin – Aprilias vierter Doppelsieg der Saison
→ Marquez-Comeback in Mugello: Was es über seine Zukunft verrät

Beim Ungarn-GP am Balaton Park (Runde 8) meldete sich Marc Márquez eindrucksvoll zurück: Nur eine Woche nach seinem Mugello-Comeback holte der Weltmeister die Pole-Position (1:36,785) und gewann den Sprint von Start bis Ziel – sein erster Sieg nach der Doppel-OP an Schulter und Fuß und sein 18. Sprintsieg, womit er mit Rekordhalter Jorge Martín gleichzog. Pedro Acosta wurde Zweiter, WM-Leader Marco Bezzecchi rettete Platz drei. Im Hauptrennen am Sonntag machte Márquez das Treble perfekt: Nach hartem Zweikampf mit Pedro Acosta gewann er mit 1,343 Sekunden Vorsprung – sein 100. Sieg über alle Klassen, den vor ihm nur Giacomo Agostini (122) und Valentino Rossi (115) erreicht haben. Das Rennen verlor bereits in Kurve 1 seine WM-Spitze: Jorge Martín räumte Teamkollege Marco Bezzecchi ab, mit ihnen schieden auch Raúl Fernández und Fermín Aldeguer aus. Bagnaia stand als Dritter zum dritten Mal in Folge auf dem Podium, Ersatzmann Iker Lecuona fuhr bei seinem Gresini-Debüt auf Rang sieben. Álex Márquez und Johann Zarco fehlten weiterhin verletzt – Lecuona und Cal Crutchlow (LCR) ersetzten sie.

→ Marc Marquez gewinnt Ungarn-Sprint: Erster Sieg nach Schulter-OP
→ Marc Marquez holt 100. Sieg: Martin räumt Bezzecchi in Ungarn ab

Mit Nicolò Bulega ist inzwischen auch der letzte offene Ducati-Platz für 2027 vergeben: Der Superbike-Dominator übernimmt das zweite Cockpit im Pertamina Enduro VR46 Racing Team neben Fermín Aldeguer, während Franco Morbidelli im Gegenzug in die Superbike-WM zu Aruba.it Ducati wechselt.

→ MotoGP-Concorde-Abkommen steht: Jetzt rollt der Fahrermarkt für 2027
→ MotoGP 2026: Ducati-Vorbereitung und Aldeguers Trainingsunfall
→ Ai Ogura wechselt 2027 zu Yamaha: MotoGP-Werksteam mit zwei Weltmeistern
→ MotoGP 2027: Márquez zögert bei Ducati, Bagnaia wechselt zu Aprilia?
→ MotoGP 2027: Honda holt David Alonso, Holgado geht zu Gresini Ducati
→ MotoGP 2027: Ducatis Reifenproblem, Fahrermarkt-Beben und Ingenieur-Rückkehr
→ Vinales kontert KTM-Gerüchte: Warum die Schulter jetzt entscheidet
→ Marini verlässt Honda: Tech3 bestätigt den KTM-Wechsel für 2027
→ Aldeguer zu VR46: Ducati stellt ihn 2027 den Werksfahrern gleich
→ Bulega fährt 2027 MotoGP für VR46: Der Rookie mit dem Ducati-Vorsprung

Fest steht inzwischen auch ein Abgang: Jack Miller verlässt die MotoGP nach zwölf Jahren und fährt 2027 und 2028 im Yamaha-Werksteam der Superbike-WM. Seinen Platz bei Prima Pramac Yamaha neben Toprak Razgatlıoğlu übernimmt Moto2-Pilot Izan Guevara.

→ Jack Miller verlässt die MotoGP: Yamaha holt ihn in die Superbike-WM

Aktueller WM-Stand nach dem San-Marino-GP in Misano (Runde 14)

Marc Márquez hat den Großen Preis von San Marino in Misano gewonnen – vor seinem Bruder Álex Márquez (+0,657 Sekunden) und Pedro Acosta (+2,326 Sekunden). Polesetter Marco Bezzecchi stürzte bereits in der ersten Runde aus der Führung. Damit wechselt die WM-Führung: Marc Márquez und Jorge Martín stehen beide bei 274 Punkten, die Spitze geht über die höhere Zahl an Grand-Prix-Siegen an Márquez (fünf gegenüber einem). Martín kam als Fünfter ins Ziel und verlor die Führung, die er seit Assen gehalten hatte. Marco Bezzecchi bleibt mit 241 Punkten Dritter, dahinter folgen Fabio Di Giannantonio (223) und Pedro Acosta (209). Ai Ogura (203) fehlte in Misano zum zweiten Mal in Folge wegen einer Handverletzung. Der San-Marino-GP war der 14. von 22 Läufen der Saison, acht Grands Prix stehen noch aus. Weiter geht es vom 18. bis 20. September 2026 mit dem Österreich-GP auf dem Red Bull Ring in Spielberg.

→ Jorge Martin erwägt Armpump-OP: Was das für den MotoGP-Titelkampf heißt

→ Ai Ogura fehlt auch in Misano: Was der Ausfall im Titelkampf kostet

Beim Grand Prix in Silverstone (Runde 12) fuhr Aprilia im Sprint wie im Grand Prix jeweils einen Dreifachsieg ein. Das Hauptrennen gewann Raúl Fernández im Trackhouse-Team vor Jorge Martín und Marco Bezzecchi, der trotz Schlüsselbein- und Knieverletzung aufs Podium fuhr. Sieben Fahrer fielen aus, nur 16 wurden gewertet. Das offizielle Ergebnis stand dabei erst Stunden nach der Zielflagge fest: Eine nachträgliche 16-Sekunden-Strafe gegen Fabio Quartararo wegen fehlender Reifendrucksensor-Daten verschob alle Platzierungen ab Rang zwölf. Nach dem Rennen führte Jorge Martín mit 240 Punkten – 31 Zähler vor Bezzecchi (209). Dahinter folgten Ai Ogura (203), der im Rennen stürzte, Marc Márquez (200) und Fabio Di Giannantonio (199). Für den Weltmeister wuchs der Rückstand nach Rang sieben von 18 auf 40 Punkte. Beim Aragón-Wochenende waren Johann Zarco und Fermín Aldeguer wieder dabei. Maverick Viñales fehlt dagegen weiterhin – Tech3 bestätigte am 25. August, dass KTM-Testfahrer Pol Espargaró die RC16 mit der Startnummer 12 auch in Aragón übernimmt; als neues Comeback-Ziel nennt das Team den San-Marino-GP in Misano. Die verbleibenden neun Grands Prix werden bis Ende November ausgetragen, und mehrere Fahrer haben dabei noch realistische Titelchancen.

Rund um den Niederlande-GP sorgten mehrere Randgeschichten für Schlagzeilen: Mehrere Spitzenfahrer zogen sich Verletzungen zu – für Marco Bezzecchi gab es nach seinem Sturz letztlich Entwarnung, während Pedro Acosta am rechten Handgelenk operiert wurde und Fermín Aldeguer pausiert. Acostas Eingriff verlief nach KTM-Angaben erfolgreich, sein Start beim Deutschland-GP am Sachsenring ist vorbehaltlich eines Medizinchecks geplant. Ducati-Werkspilot Pecco Bagnaia wurde am Rennmorgen erstmals Vater, ging trotzdem an den Start und schied nach 15 Runden mit einem technischen Defekt aus. Zum Auftakt nach der Sommerpause fehlt Maverick Viñales in Silverstone: Hinter dem Ausfall steht ein bisher unentdeckter Riss in der linken Schulter, der die monatelange Kraftlosigkeit erklären könnte – Pol Espargaró übernimmt die RC16 von Red Bull KTM Tech3.
→ Marc Marquez siegt im Sachsenring-Sprint und knackt den Sprint-Rekord
→ Vinales vor dem MotoGP-Aus: KTM schildert den Bruch ganz anders
→ MotoGP Assen: Entwarnung für Bezzecchi, Operation für Acosta
→ Pedro Acosta erfolgreich operiert: Comeback am Sachsenring geplant
→ Pecco Bagnaia: In Assen Vater geworden, Rennen trotzdem gefahren
→ MotoGP-Sorgen vor dem Sachsenring: Marquez, Vinales, Bezzecchi
→ MotoGP vor dem Sachsenring: Titelkampf offen, Marquez jagt Rekorde
→ Marc Marquez siegt am Sachsenring und schließt im Titelkampf auf
→ Sachsenring: Warum Alex Marquez und Di Giannantonio wirklich stürzten
→ MotoGP-Sommerpause: Bagnaia-OP, Marquez-Brüder und Lorenzos Urteil
→ MotoGP 2026: Marquez holt auf, fünf Fahrer im Titelkampf
→ Ducati fällt aus Rang A: Aprilia jetzt gleichauf im Titelkampf
→ Vinales fehlt in Silverstone: Neue Diagnose erklärt die Schwäche
→ MotoGP-Endspurt: Martin führt, doch Aragon spielt Marquez in die Karten
→ Öhlins zu Marquez und Rossi: Was Bagnaia von beiden unterscheidet
→ Maverick Vinales fehlt in Aragon: Zweiter Comeback-Termin geplatzt
→ Marquez gewinnt Misano-Sprint: Martins WM-Führung schrumpft auf 14 Punkte
→ Quartararo und Yamaha legen Streit bei: Am Kernpunkt ändert sich nichts
→ Bagnaia spricht von Demütigung: Ducati findet in Misano keine Erklärung
→ Bezzecchi stürzt in Runde 1: Marc Marquez ist neuer WM-Leader
→ Offenes Mikrofon in Misano: Bagnaia darf seine Ducati nicht umbauen

Pos Fahrer Team / Hersteller Punkte
1 Marc Márquez Ducati Lenovo 274
2 Jorge Martín Aprilia Racing 274
3 Marco Bezzecchi Aprilia Racing 241
4 Fabio Di Giannantonio VR46 Ducati 223
5 Pedro Acosta Red Bull KTM 209
6 Ai Ogura Trackhouse Aprilia 203
7 Raúl Fernández Trackhouse Aprilia 199
8 Álex Márquez BK8 Gresini Ducati 153
9 Francesco Bagnaia Ducati Lenovo 143
10 Fermín Aldeguer BK8 Gresini Ducati 105

Stand nach dem Großen Preis von San Marino in Misano (13.09.2026), Runde 14 von 22. Nächster Lauf: Großer Preis von Österreich auf dem Red Bull Ring, 18.–20.09.2026.

→ Marc Marquez gewinnt in Aragon: Nur noch 19 Punkte fehlen auf Martin

→ Acosta nach Platz fünf in Silverstone: Zwei Forderungen an KTM

→ Silverstone-Nachspiel: Quartararo ohne Punkte, Ducati räumt Rückstand ein

→ Raul Fernandez gewinnt in Silverstone: Marc Marquez verliert WM-Boden

→ Márquez ohne Kontrolle über den rechten Arm: Ducati zeigt es selbst

→ Silverstone-Sprint: Ducati rätselt, Michelin erklärt den Reifeneinbruch

→ Marc Marquez holt auf: Was hinter seiner starken Europa-Bilanz steckt

→ Marquez gegen Aprilia: Was vor dem Brünn-Wochenende zählt

→ Alex Marquez vor MotoGP-Comeback in Brünn: Wovon die Rückkehr abhängt

→ Bagnaia gewinnt den Brünn-Sprint – Bezzecchi-Sturz kostet WM-Punkte

→ MotoGP Brünn 2026: Ogura mit Pole, Bagnaia siegt im Sprint

→ Marquez gewinnt in Brno: Was der Sieg für den MotoGP-Titelkampf heißt

→ Ai Ogura gewinnt in Assen: Erster MotoGP-Sieg für Japan seit 22 Jahren

→ Pedro Acosta in Assen: KTM-Defektserie und ein Frust-Sprint

Während der Sommerpause hat KTM die Zustimmung aller übrigen Hersteller erhalten, die versiegelten RC16-Motoren zu öffnen und ein fehlerhaftes Zulieferteil zu tauschen. Die Arbeiten sollen in der Woche vor dem Aragon-GP im Werk in Österreich unter Aufsicht eines IRTA-Technikers stattfinden; in Silverstone fuhren die vier KTM-Piloten noch mit der bisherigen Übergangslösung und reduzierter Maximaldrehzahl. Die Revision fand anschließend in der Pause nach Silverstone im oberösterreichischen Munderfing statt; die Rückkehr zum vollen Drehzahlband wird ab dem Misano-Wochenende erwartet, offiziell bestätigt ist sie nicht.

→ KTM darf MotoGP-Motoren öffnen: Was sich ab Aragon ändert

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In der Sommerpause hat sich der Fokus nach hinten verlagert: Für 2027 zieht sich eine Crewchef-Rochade durch mehrere Boxen. Jorge Martín soll bei Yamaha mit David Muñoz arbeiten, dem früheren Crewchef von Valentino Rossi, während sein bisheriger Crewchef Daniele Romagnoli bei Aprilia bleibt und dort künftig Francesco Bagnaia betreut. Dessen langjähriger Crewchef Christian Gabbarini wird bei Ducati Pedro Acosta zugeteilt. Bei Aprilia beschreibt Fahrermanager Carlo Pernat zugleich ein zerrüttetes Klima seit der Kollision der beiden Werksfahrer im Balaton Park – jener Phase, die Marco Bezzecchi zusammen mit einer Rennsperre und schweren Stürzen in Assen und am Sachsenring von der WM-Spitze auf Rang vier zurückwarf. Nach der Operation am linken Schlüsselbein saß Bezzecchi Ende Juli bei einem Test in Misano erstmals wieder auf einem Motorrad; in Silverstone ging er trotz Schlüsselbein- und Knieverletzung an den Start und fuhr auf Rang drei.

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Rennkalender 2026

Die MotoGP 2026 umfasst 22 Runden. Highlight: Die Rückkehr des Brasilien-GP nach 21 Jahren Pause. Der Katar-GP wurde wegen des Nahost-Konflikts vom April auf den 8. November verschoben – Portugal und Valencia rücken jeweils eine Woche nach hinten. Ob tatsächlich in Lusail gefahren wird, ist inzwischen offen: Die MotoGP schließt nicht mehr aus, den Grand Prix von Katar in einem anderen Land auszutragen. Eine Entscheidung soll bis Ende August fallen.

Rd Datum Grand Prix Strecke Sieger
1 27.02.–01.03. Thailand GP Buriram ✓ Bezzecchi
2 20.–22.03. Brasilien GP Goiânia ✓ Bezzecchi
3 27.–29.03. Americas GP Austin ✓ Bezzecchi
4 24.–26.04. Spanien GP Jerez ✓ A. Márquez
5 08.–10.05. Frankreich GP Le Mans ✓ Martín
6 15.–17.05. Katalonien GP Barcelona ✓ Di Giannantonio
7 29.–31.05. Italien GP Mugello ✓ Bezzecchi
8 05.–07.06. Ungarn GP Balaton Park ✓ M. Márquez
9 19.–21.06. Tschechien GP Brno ✓ M. Márquez
10 26.–28.06. Niederlande GP Assen ✓ Ogura
11 10.–12.07. Deutschland GP Sachsenring ✓ M. Márquez
12 07.–09.08. Großbritannien GP Silverstone ✓ R. Fernández
13 28.–30.08. Aragonien GP MotorLand ✓ M. Márquez
14 11.–13.09. San Marino GP Misano ✓ M. Márquez
15 18.–20.09. Österreich GP Red Bull Ring –
16 02.–04.10. Japan GP Motegi –
17 09.–11.10. Indonesien GP Mandalika –
18 23.–25.10. Australien GP Phillip Island* –
19 30.10.–01.11. Malaysia GP Sepang –
20 06.–08.11. Katar GP Lusail –
21 20.–22.11. Portugal GP Portimão –
22 27.–29.11. Valencia GP Valencia –

* Der Vertrag für Phillip Island läuft Ende 2026 aus. Der Australien-GP wechselt 2027 in die Innenstadt von Adelaide: Der überarbeitete Adelaide Street Circuit ist 4,13 Kilometer lang und hat 15 Kurven, der Baustart ist für Dezember 2026 geplant, das erste Rennen für November 2027. Der Vertrag läuft zunächst bis einschließlich 2032.

→ MotoGP Adelaide 2027: Neues Layout, drei Kurven weniger als geplant
→ Phillip Island bleibt Rennstrecke: Fox weist Golfplatz-Gerücht zurück
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Vorsaison: Tests in Sepang und Buriram

Beim Shakedown in Sepang (28.–30. Januar) überraschte Honda mit Bestzeiten an allen drei Tagen. Beim offiziellen Test (3.–5. Februar) meldete sich Márquez mit Bestzeit zurück. Beim Test in Buriram (21.–22. Februar) setzte Bezzecchi die Bestzeit. Weniger als eine Sekunde trennte die Top 13.

→ Shakedown Sepang Tag 1 · Tag 2 · Tag 3
→ Test-Zusammenfassung · Yamaha V4-Krise

Technik und Reglement 2026

Motoren eingefroren – Ausnahme für Honda und Yamaha (Concession Rang D). Ducati setzt den 2024er-Motor ein. Yamaha V4: Historischer Wechsel vom Reihenvierzylinder. Neue FIM-Helmregel: Chaos beim Saisonauftakt. Harley-Davidson Bagger World Cup: Neue Rahmenrennserie bei MotoGP-Events – Andrea Iannone startet ab Mugello für Nitiracing.

Sicherheit am Start: Als Reaktion auf eine Serie schwerer Startunfälle vergrößert die MotoGP ab dem Sachsenring (12. Juli) den Abstand zwischen den Startreihen um drei Meter; ab dem Großen Preis von Großbritannien werden zudem die Ride-Height-Devices am Start verboten. Vorgezogen wurde zudem das Front-Holeshot-Verbot, das bereits ab dem Grand Prix der Niederlande in Assen greift; ein Limit von sechs Motorrädern pro Hersteller folgt ab 2028.

→ MotoGP vergrößert den Startabstand: Was sich ab dem Sachsenring ändert

→ MotoGP Assen 2026: Raul Fernandez führt den ersten Trackhouse-Doppelsieg an

→ MotoGP Assen: Hitze und Stürze entfachen neue Sicherheitsdebatte

→ MotoGP zieht Holeshot-Verbot vor: Das ändert sich ab Assen bei den Starts

Entwicklungsstopp bei Ducati: Für die aktuelle Desmosedici GP26 sind nach Aussage von Testfahrer Michele Pirro keine größeren Entwicklungsschritte mehr geplant – die Ressourcen stecken bereits im 850er-Projekt für 2027. Der erste offizielle Test mit dem neuen Motorrad lief nach dem Grand Prix in Brünn, der zweite Termin mit Stammfahrern folgt im September direkt im Anschluss an das Rennwochenende am Red Bull Ring.

→ Neue FIM-Helmregel: Chaos beim Saisonauftakt
→ KTM testet 850-ccm-Aggregat · Aprilia plant 850cc-Motor
→ Acosta kritisiert den 850er-Motor und fordert mehr Fahrereinfluss in der MotoGP
→ Ducati GP26 ohne neue Teile: Was das für Marquez im Titelkampf bedeutet

Ausblick: Was kommt 2027?

Die Saison 2027 bringt den größten Regelumbruch seit Jahren. Der Hubraum sinkt von 1.000 auf 850 Kubikzentimeter, Pirelli löst Michelin als Reifenlieferant ab, die Aerodynamik wird beschnitten und die Ride-Height-Devices entfallen. Parallel dazu liefen fast alle Fahrerverträge Ende 2026 aus, sodass das Feld an nahezu allen Werksplätzen anders aussieht.

Die neue Saison beginnt vom 5. bis 7. März 2027 in Buriram, im Kalender zieht der Australien-GP von Phillip Island nach Adelaide um. Bei Ducati bilden Marc Márquez und Pedro Acosta das Werksteam, Francesco Bagnaia wechselt zu Aprilia, Fabio Quartararo zu Honda und Jorge Martín zu Yamaha. Das Concorde-Abkommen sichert die Serie mit allen fünf Herstellern bis 2031.

➜ Alle Details zur neuen Ära stehen in unserer eigenen Übersicht: MotoGP 2027: Der komplette Überblick – Teams, Fahrer, Kalender und das neue 850er-Reglement. Dort findest du Reglement, Termine, Fahrerfeld, Moto2-Technik und den Stand der Testarbeit gebündelt.

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Andreas Denner
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Redakteur bei Motorrad Nachrichten. Fokus auf Technik, Szene und Motorradpolitik – neutral, sachlich, verständlich. Verantwortlich für die Seiten www.Motorcycles.News, www.Motorrad.Training und den YouTube-Kanal "Motorrad Nachrichten", sowie deren social Media-Seiten.

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