- Michelin bestätigt, dass Ducati den Hinterreifen stärker belastet als Aprilia
- Ingenieur Kurt Trieb verlässt Honda nach nicht einmal einem Jahr und kehrt zu KTM zurück
- Pedro Acosta soll 2027 neben Marc Marquez im Ducati-Werksteam fahren
Die MotoGP-Saison 2026 hat nach drei Rennwochenenden ein klares Bild gezeichnet: Aprilia gibt den Ton an, KTM hält den Anschluss und Ducati sucht Antworten. Was auf der Strecke passiert, ist allerdings nur ein Teil der Geschichte. Hinter den Kulissen hat ein gewaltiges Kräftemessen um Fahrer, Ingenieure und Teamstrukturen begonnen, das die Startaufstellung 2027 grundlegend verändern wird. Die Reduzierung des Hubraums von 1.000 auf 850 Kubikzentimeter, der Wechsel von Michelin zu Pirelli als Einheitsreifenlieferant und neue kommerzielle Rahmenbedingungen unter Liberty Media machen das kommende Reglement zum vielleicht tiefgreifendsten Einschnitt seit über einem Jahrzehnt.

Ducatis Reifenproblem: Michelin bestätigt die Schwachstelle der Desmosedici
Der Saisonstart 2026 verlief für Ducati ernüchternd. In Thailand, Brasilien und den USA hatte die Desmosedici GP26 an den Rennsonntagen keine Chance gegen die Pace der Aprilia-Piloten Marco Bezzecchi und Jorge Martin, die nach drei Grands Prix mit 81 beziehungsweise 77 Punkten die WM-Wertung anführen. Bereits die Fahrer hatten beschrieben, dass die Ducati aktuell zu viel über das Hinterrad erledigen muss und die Balance in Richtung Vorderrad verbessert werden müsse, um härter bremsen und mehr Geschwindigkeit in die Kurve mitnehmen zu können.
Michelin-Manager Piero Taramasso hat diese Analyse nun aus Sicht des Reifenherstellers bestätigt. Ducati belaste den Hinterreifen stärker als Aprilia, was über die Renndistanz zu Vibrationen und erhöhtem Abbau führe. “Es ist klar, dass sie noch die richtige Balance finden müssen”, so Taramasso. Im Qualifying mit frischen, weichen Reifen falle dieser Nachteil noch nicht so stark ins Gewicht, doch über die volle Distanz fehle den Roten schlicht die Pace.
Dass manche Beobachter den Aprilia-Vorteil auf die härtere Reifenkarkasse zurückführten, die Michelin für die ersten beiden Strecken in Thailand und Brasilien geliefert hatte, wies Taramasso zurück. Diese steifere Karkasse werde seit mehreren Saisons angeboten, alle Hersteller und Fahrer hätten sich längst daran gewöhnt. Spätestens das dritte Rennwochenende in Austin machte deutlich, dass der Rückstand nicht am Reifen liegt, sondern am Motorrad selbst. “Im Moment hat Aprilia auf Ebene des Motorrads schlicht etwas mehr”, lautete das Fazit des Michelin-Managers.
Dabei war der Leistungssprung insgesamt bemerkenswert. In Austin wurde im Qualifying ein neuer Streckenrekord aufgestellt, die Siegerzeit im Sprint lag zehn Sekunden unter dem bisherigen Rekord, die Siegerzeit im Grand Prix sogar 19 Sekunden darunter. Im Schnitt bedeutete das eine Sekunde pro Runde schneller als zuvor. Taramasso räumte ein, dass er mit gewissen Fortschritten gerechnet habe, da die Ingenieure noch technische Lösungen in der Schublade hatten, die sie angesichts des bevorstehenden Reglementwechsels nicht für 2027 aufsparen wollten. Das Ausmaß des Sprungs sei aber selbst für den erfahrenen Reifenexperten überraschend gewesen.
Alex Marquez: Vom WM-Leader 2025 zum Sorgenkind 2026
Besonders hart trifft die aktuelle Ducati-Schwäche Alex Marquez. Nach den ersten drei Rennwochenenden 2025 hatte der Gresini-Pilot mit 87 Punkten die Weltmeisterschaft angeführt. Zwölf Monate später steht er mit 28 Zählern nur noch auf WM-Rang acht. Ein Minus von 59 Punkten im Vergleich zum Vorjahr, der größte Verlust aller 20 bereits 2025 aktiven MotoGP-Fahrer. Zum Vergleich: Auch Francesco Bagnaia verlor 50 Punkte gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, Marc Marquez büßte 41 Punkte ein.
Dabei hatten die Wintertests noch auf eine Bestätigung der starken Vorsaison hoffen lassen. In Valencia war Alex Marquez Drittschnellster gewesen, in Sepang gelang ihm sogar die Testbestzeit, und auch den Buriram-Test beendete er als Fünftschnellster. Dass nach drei Rennwochenenden mit einem vierten Platz im Sprint von Austin bislang nur eine einzige Top-Fünf-Platzierung zu Buche steht, kam daher umso überraschender.
Neben dem generellen Ducati-Problem mit dem Reifenabbau kämpft die Nummer 73 mit zusätzlichen Schwierigkeiten auf der GP26. “Ich habe zu viel Bewegung auf dem Motorrad. Das macht es schwer zu verstehen, bis wann du pushen kannst und wie lange der gute Grip vorhanden bleibt”, erklärte Marquez. Es sei nicht nur die Front, auch das Heck sei recht instabil, was dem Fahrer das Vertrauen nehme, die Kurve zu attackieren. Vier Stürze in den ersten drei Wochenenden unterstrichen diese Einschätzung.

Von der Topform des Vorjahres sieht sich Alex Marquez deutlich entfernt. “Mir fehlen wahrscheinlich 20 Prozent”, räumte er offen ein. Die Charakteristik der neuen Ducati passe nicht perfekt zu seinem natürlichen Fahrstil, er versuche lediglich zu überleben. An Frustration will er trotzdem nicht denken. Die Situation motiviere ihn eher, weiterzuarbeiten und auf Lösungen seitens Ducati zu warten. Die durch die Verschiebung des Katar-GP in den November entstandene Pause vor dem nächsten Rennen in Jerez komme ihm sogar gelegen, um die Daten zu analysieren und einen Schritt in die richtige Richtung zu machen.
Marc Marquez zwischen Schulterverletzung und Vertragsverlängerung
Auch für den amtierenden Weltmeister Marc Marquez ist die Situation alles andere als ideal. Der neunmalige Champion sammelte in den ersten drei Rennwochenenden 45 Punkte und liegt damit auf WM-Rang fünf. Neben der generellen Ducati-Schwäche schleppt er noch die Folgen einer Schulterverletzung aus der vergangenen Saison in Mandalika mit sich. Michelin-Manager Taramasso sprach es direkt an: Marquez sei körperlich noch nicht bei 100 Prozent, man sehe, dass er nicht frei fahre. Die Pause vor Jerez könnte ihm helfen, sich weiter zu erholen.
Abseits der Strecke gab Marquez in einem Interview mit der spanischen Autobild.es einen ungewohnt offenen Einblick in seine Einstellung zu Geld und Karriere. Noch bevor er in der MotoGP ankam, habe man ihm beigebracht, dass die Wahl immer auf das beste Motorrad fallen müsse, nicht auf das höchste Gehalt. “When you arrive in the world championship, what are you looking for, money or the best bike? That’s how I was taught” (“Wenn du in die Weltmeisterschaft kommst, wonach suchst du, Geld oder das beste Motorrad? So wurde ich erzogen”), beschrieb Marquez seine Grundhaltung.
Diese Philosophie hatte er 2024 in die Tat umgesetzt, als er seinen hochdotierten Vertrag bei Repsol Honda vorzeitig auflöste, um beim Kundenteam Gresini Ducati praktisch ohne Gehalt anzutreten. Das Risiko zahlte sich aus: Die Rückkehr in die Erfolgsspur mündete 2025 im lang ersehnten neunten WM-Titel beim Ducati-Werksteam.
Marquez erzählte auch, wie er seinen Bonus von einer Million Euro für den Gewinn der Rookie-Weltmeisterschaft 2013 bei Repsol Honda anlegte. Die Hälfte ging an die spanische Steuerbehörde, zehn Prozent an seinen Manager, und ein Teil floss in Trainingsmotorräder. Sein Anwalt habe ihm geraten, den Rest einfach auf der Bank zu lassen. Die größte Anschaffung in seiner Karriere sei ein rund zehn Millionen Euro teures Anwesen in Madrid mit 1.300 Quadratmetern. Marquez betonte dabei, dass er als Selbstständiger in Spanien Steuern zahle und keine Firma zur Steueroptimierung gegründet habe. Einen geplanten Umzug nach Andorra hatte er nach öffentlicher Kritik frühzeitig verworfen.
Trotz der Schwierigkeiten in der laufenden Saison soll Marquez vor einer Verlängerung seines Vertrags mit dem Ducati-Werksteam stehen. Ein neues Zweijahresabkommen bis Ende 2028 werde erwartet.
Acosta vor Ducati-Wechsel 2027: Ein Traum namens Marquez
Auf der anderen Seite der Boxenmauer bereitet sich Pedro Acosta auf den wohl wichtigsten Schritt seiner noch jungen Karriere vor. Der 21-jährige KTM-Werkspilot soll zum Start der 850er-Ära 2027 zu Ducati wechseln und dort den Platz von Francesco Bagnaia im Werksteam übernehmen. Der Deal soll bereits vor Saisonbeginn vereinbart worden sein, doch weil zwischen den Herstellern und MotoGP-Rechteinhaber Liberty Media noch kein kommerzielles Rahmenabkommen für 2027 steht, konnte Ducati den Transfer bislang nicht offiziell bestätigen.
Vor dem Grand Prix der USA in Austin hatte MotoGP-Legende Kevin Schwantz die mögliche Paarung Acosta-Marquez als “Dreamteam” bezeichnet, ohne Ducati dabei namentlich zu erwähnen. Als Acosta auf diesen Kommentar angesprochen wurde, machte er keinen Hehl aus seiner Begeisterung: “Time will tell. I don’t know about him, but for me, definitely. It’s not every day you get to stand on the other side of the pitwall from a nine-time world champion” (“Die Zeit wird es zeigen. Ich weiß nicht, wie er darüber denkt, aber für mich auf jeden Fall. Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man einem neunmaligen Weltmeister gegenübersteht”). Für ihn wäre eine solche Partnerschaft definitiv ein wahrgewordener Traum. Die meisten Fahrer im Paddock, “except maybe his brother” (“außer vielleicht sein Bruder”), würden dafür bezahlen, einen oder mehrere Jahre an der Seite von Marc Marquez zu fahren.
Dass Acosta aktuell als einziger Fahrer neben den Aprilia-Piloten konstant in der Spitzengruppe mitfährt, unterstreicht seinen Wert. Mit 60 Punkten liegt er auf WM-Rang drei, hinter Bezzecchi und Martin, aber vor den Ducatis von Di Giannantonio und Marc Marquez. Letzterer hatte sich im März gegenüber dem spanischen Radiosender Onda Cero entsprechend anerkennend über Acosta geäußert. Er bezeichnete ihn als Anführer der jüngeren Generation und als speziellen Fahrer. Eine echte Rivalität entstehe allerdings erst, wenn man in den letzten Rennen einer Saison um den Titel kämpfe.

Fahrermarkt 2027: Viele Reiter, wenige Motorräder
Der bevorstehende Acosta-Wechsel zu Ducati ist nur ein Puzzleteil eines massiven Umbruchs auf dem Fahrermarkt. Bei Ducati zeichnet sich folgendes Bild ab: Marc Marquez und Pedro Acosta sollen das Werksteam bilden. Fermin Aldeguer soll zu VR46 versetzt werden, während Fabio Di Giannantonio dort voraussichtlich bleibt. Gresini, das offenbar nicht begeistert über die Versetzung von Aldeguer war, soll einen neuen Vertrag zur Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Ducati abgeschlossen haben. Dort soll Enea Bastianini zurückkehren, ergänzt durch den Moto2-Piloten Dani Holgado. Alex Marquez wiederum soll zu KTM wechseln.
Auch bei KTMs Kundenteam Tech3 steht eine ungewisse Zukunft bevor. Der aktuelle KTM-Vertrag läuft Ende 2026 aus, und das Team wird mit einem möglichen Wechsel zu Honda für die neue Ära in Verbindung gebracht. Sowohl Bastianini als auch sein Teamkollege Maverick Vinales, der sich nach dem Austin-Rennwochenende einer Schulteroperation unterzogen hat, sind vertraglich nur noch bis Jahresende gebunden. Vinales gilt als möglicher Kandidat für den bei KTM durch Acostas Abgang frei werdenden Platz im Werksteam.
Wer in diesem Stühlerücken besonders schlecht wegkommt, ist Nicolo Bulega. Der aktuell dominierende Fahrer der Superbike-Weltmeisterschaft, der alle sechs Rennen der ersten beiden Runden 2026 gewonnen hat, schien noch Ende 2025 auf dem besten Weg in die MotoGP. Er hatte in den letzten beiden Saisonrennen 2025 als Ersatz für den verletzten Marc Marquez bei Ducati debütiert und dabei in beiden Grands Prix Punkte geholt. Ducati nahm ihn 2026 zudem in sein Testprogramm auf, weil sein Wissen über Pirelli-Reifen für die Entwicklung der 850er-Maschine wertvoll ist.
Doch Anfang April sieht die Lage für den 26-jährigen Italiener deutlich anders aus. Sein Manager Alberto Martinelli bestätigte beim Superbike-Wochenende in Portugal, dass es aktuell kein schriftliches Angebot gebe. Man spreche zwar mit allen Seiten, aber es gebe viele Fahrer und wenige freie Motorräder. “Er ist nicht die erste Wahl, sonst wäre er schon drin”, fasste Martinelli die Situation zusammen. Da sämtliche Ducati-Plätze anderweitig vergeben werden und der Rest des Feldes kaum Optionen bietet, scheint Bulegas MotoGP-Traum vorerst auf Eis zu liegen.
Kurt Trieb kehrt von Honda zurück zu KTM
Während auf dem Fahrermarkt die Karten neu gemischt werden, sorgt auch auf der Ingenieurseite ein Personalwechsel für Aufsehen. Der deutsche Motorenexperte Kurt Trieb, einer der erfahrensten Köpfe in der MotoGP-Motorenentwicklung, kehrt nach weniger als einem Jahr bei Honda zu KTM zurück. Die Nachricht, die SPEEDWEEK.com exklusiv meldete, kam überraschend, denn erst im Sommer 2025 war Triebs Wechsel in die HRC-Motorenentwicklung nach Japan eine der aufsehenerregendsten Personalien der Saison gewesen.
Der 62-jährige Schwabe hatte über viele Jahre die Motorenentwicklung bei KTM in Munderfing aufgebaut und verantwortet. Seit dem ersten MotoGP-Einsatz des österreichischen Herstellers 2007 war Trieb für den Antrieb zuständig gewesen und hatte über die Jahre eine schlagkräftige Einheit geformt. Zuvor war er unter anderem am Entwurf des BMW-S1000RR-Serienmotors beteiligt gewesen. Im Juli 2024 hatte er zusammen mit KTM-Technik-Urgestein Wolfgang Felber nach dem Weggang von Fabiano Sterlacchini zu Aprilia die Gesamtverantwortung der MotoGP-Entwicklung übernommen.

Rund um den Deutschland-GP 2025 wurde dann bekannt, dass Trieb zu Honda wechselt. Er pendelte fortan regelmäßig nach Japan und war in die laufende MotoGP-Motorenentwicklung bei HRC eingebunden. Doch nach nicht einmal einem Jahr ist die Zusammenarbeit bereits beendet. Vertragliche Verpflichtungen verhindern Details zum Ende der Kooperation, doch die Trennung soll auf Triebs eigenen Wunsch erfolgt sein.
Nach einer nicht näher bezeichneten Pause wird Trieb an seine alte Wirkungsstätte im Innviertel zurückkehren und seine frühere Rolle als leitender Motorenentwickler in der Rennabteilung wieder übernehmen. Für KTM kommt die Rückkehr zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt: Die Motorenentwicklung für das 850er-Reglement 2027 läuft auf Hochtouren. KTM war im Dezember 2025 der erste Hersteller, der einen 850er-Prototypen in Jerez auf die Strecke brachte. Trieb profitiert davon, dass sein früheres Technikerteam nach seinem Weggang ohne direkten Nachfolger weitergearbeitet hatte und nun auf ihn wartet.
Für Honda dagegen ist der Verlust des Motorenexperten ein weiterer Rückschlag. Der japanische Hersteller liegt in der Konstrukteurs-WM 2026 hinter KTM auf dem vierten Platz und ringt seit Jahren darum, den Anschluss an die Spitze wiederherzustellen.
Steiner bei Tech3: Der Blick eines Formel-1-Mannes auf die MotoGP
Einen ganz anderen Blickwinkel auf das aktuelle MotoGP-Geschehen liefert Günther Steiner. Der ehemalige Haas-Formel-1-Teamchef, der zuvor auch bei Jaguar und Red Bull tätig war, ist seit dieser Saison Teameigentümer bei Tech3 KTM und erlebte in Austin seine ersten Rennen aus der Nähe. Bastianinis dritter Platz im Sprint war für Tech3 unter neuer Führung die erste Trophäe.
“For me, MotoGP is new. I find it one of the most, if not the most, exciting sports in the world” (“Für mich ist die MotoGP neu. Ich finde sie eine der aufregendsten, wenn nicht die aufregendste Sportart der Welt”), beschrieb Steiner seine ersten Eindrücke gegenüber MotoGP.com. Was ihn besonders beeindrucke, sei der enorme Einfluss des Fahrers auf das Ergebnis und das Risiko, das die Piloten bei jedem Bremsmanöver eingehen. “You need to be a special breed to do this!” (“Man muss ein besonderer Schlag Mensch sein, um das zu tun!”), fasste der Südtiroler zusammen.
Steiner betonte allerdings, dass er sich noch in einer Lernphase befinde. Die ersten sechs Monate dienten vor allem dazu, die Menschen und das Geschäft kennenzulernen. Sein Hauptaugenmerk liege weniger auf dem aktuellen Rennbetrieb, den sein Team auch ohne ihn bewältigen könne, sondern auf der strategischen Ausrichtung für die Zukunft ab 2027.
Die Zukunft von Tech3 ist dabei alles andere als geklärt. Der KTM-Vertrag endet nach dieser Saison, und ein Honda-Wechsel für die 850er-Ära steht im Raum. Wie sich Steiner in diesem Spannungsfeld positioniert, wird in den kommenden Monaten eine der spannenden Nebengeschichten im Fahrerlager sein.

Häufige Fragen
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Warum hat Ducati in der MotoGP 2026 Probleme mit dem Reifenabbau?
Michelin bestätigt, dass die Desmosedici GP26 den Hinterreifen stärker belastet als die Aprilia. Die Balance zwischen Vorder- und Hinterrad stimmt aktuell nicht, was über die Renndistanz zu erhöhtem Verschleiß, Vibrationen und Pace-Verlust führt. Im Qualifying fällt der Nachteil weniger auf, aber im Rennen fehlt Ducati die Konstanz.
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Wer fährt 2027 im Ducati-MotoGP-Werksteam?
Nach übereinstimmenden Berichten sollen Marc Marquez und Pedro Acosta ab 2027 das Ducati-Werksteam bilden. Acosta soll von KTM kommen und Francesco Bagnaia ersetzen. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, da das kommerzielle Rahmenabkommen zwischen den Herstellern und Liberty Media für 2027 noch nicht finalisiert ist.
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Warum kehrt Ingenieur Kurt Trieb von Honda zu KTM zurück?
Der deutsche Motorenentwickler Kurt Trieb hat Honda nach weniger als einem Jahr auf eigenen Wunsch verlassen. Details zur Trennung sind nicht bekannt. Bei KTM wird er seine frühere Rolle als leitender Motorenentwickler wieder übernehmen, rechtzeitig zur entscheidenden Entwicklungsphase des 850er-Motors für 2027.
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Hat Nicolo Bulega noch Chancen auf einen MotoGP-Platz 2027?
Aktuell sieht es schlecht aus. Bulegas Manager bestätigte, dass es kein schriftliches Angebot gibt. Sämtliche Ducati-Plätze scheinen anderweitig vergeben zu sein, und auch beim Rest des Feldes bieten sich kaum Optionen. Trotz seiner Dominanz in der Superbike-WM und seiner Erfahrung mit Pirelli-Reifen scheint ein MotoGP-Aufstieg 2027 vorerst nicht realistisch.
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Wie steht Alex Marquez in der MotoGP-WM 2026?
Nach drei Rennwochenenden liegt Alex Marquez mit 28 Punkten auf WM-Rang acht. Im Vergleich zum Vorjahr, als er nach den gleichen drei Rennen mit 87 Punkten die WM anführte, ist das ein Minus von 59 Zählern. Er kämpft mit der Charakteristik der neuen Ducati GP26, die nicht zu seinem Fahrstil passt.

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