Bei der Honda CB 1000 (SP) Hornet kann es zu ungewöhnlich hohem Ölverbrauch kommen, was im schlimmsten Fall Motorschäden nach sich ziehen kann. In den USA läuft bereits ein Rückruf, auch in Deutschland sind mehrere tausend Fahrzeuge betroffen.
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Suzuki ruft in den USA zahlreiche DR Z400 Modelle der Baujahre 2025 und 2026 zurück. Grund ist ein möglicher Montagefehler an der hinteren Bremsanlage, der die Bremsfunktion beeinträchtigen kann.
KTM startet eine Rückrufaktion für mehrere 390er Modelle der aktuellen Generation. Grund ist eine mögliche Schwachstelle an der Seitenständerfeder, die unter bestimmten Umständen brechen kann.
Zero Motorcycles hat für die DSR/X des Modelljahres 2023 einen Rückruf gestartet. Grund ist ein potenzieller Defekt im Motorcontroller, der während der Fahrt zu einem plötzlichen Verlust des Vortriebs führen kann.
Ducati hat in den USA einen sicherheitsrelevanten Rückruf für bestimmte Panigale V2 und Streetfighter V2 Modelle gestartet. Ursache ist ein möglicher Montagefehler an der ABS Absicherung, der im ungünstigen Fall zu blockierenden Rädern führen kann.
Harley-Davidson prüft weltweit zahlreiche Softail-Modelle, da eine Bauteilschwäche am hinteren Federbein sicherheitsrelevant sein soll. Die Rückrufaktion 0188 umfasst Maschinen der Modelljahre 2017 bis 2024.
KTM ruft zahlreiche Modelle der 390er-Baureihe zurück – auch die eng verwandten Husqvarna 401 sind betroffen. Grund ist ein dringend erforderliches Software-Update für das Motorsteuergerät, um das Risiko eines gefährlichen Motorabsterbens zu verringern.
In den USA betrifft ein neuer Rückruf zahlreiche Kawasaki Ninja ZX-6R Modelle der Jahre 2024 bis 2026. Laut Hersteller besteht das Risiko eines plötzlichen Leistungsverlusts, weshalb betroffene Motorräder nicht mehr gefahren werden sollen.
Aprilia führt 2025 eine Rückrufaktion bei mehreren Modellen der RS- und Tuono-Baureihe durch. Betroffen ist der linke Handgriff, der nicht den aktuellen EU-Vorgaben entspricht.
Bei zwei Modellen von Morbidelli können unzureichend belastbare Schweißnähte am Rahmen zu gefährlichen Schäden führen. Die betroffenen Motorräder werden europaweit zurückgerufen.
Nach der Rückruf-Aktion im Frühjahr 2025 für die CB 650 R und CBR 650 R folgt nun die nächste Maßnahme. Diesmal betrifft es die Honda CB 1000 Hornet und die Honda CB 1000 SP Hornet des Modelljahres 2025. Auch bei diesen Modellen kann es zu einer lockeren Schaltung kommen. Laut Honda soll der Schaltgestänge Drehbolzen unter bestimmten Bedingungen seine Vorspannung verlieren und sich im schlimmsten Fall lösen.
Im Modelljahr 2024 ruft die KTM AG mehrere Motorräder der Marken KTM und Husqvarna weltweit zurück. Konkret betrifft es die Duke-Modelle 125, 390 und 990 sowie die Husqvarna-Modelle Svartpilen und Vitpilen 125 und 401. Der Rückruf erfolgt präventiv, um den Tankdeckeldichtungsring auszutauschen.
Ducati führt aktuell einen weltweiten Rückruf für alle Panigale V4- und Streetfighter V4-Modelle mit Einarmschwinge durch. Betroffen sind sämtliche Baujahre zwischen 2018 und 2025 – also im Grunde alle seit Einführung dieser Modellreihen. Grund für den Rückruf ist die Hinterradachse, die vorsorglich gegen eine neue Version ausgetauscht wird. In Deutschland sind rund 7.000 Fahrzeuge betroffen, in den USA mehr als 10.000.
Honda Deutschland hat einen Rückruf für die CRF1100L Africa Twin der Modelljahre 2020 bis 2025 angekündigt. Insgesamt sind rund 10.900 Einheiten betroffen. Der Grund für die Maßnahme ist eine mögliche Korrosion in der linken Schaltereinheit, die zum Ausfall der Hupe sowie des Fernlicht-Umschalters führen kann.
Triumph hat für das Modell Daytona 660 eine weltweite Rückrufaktion gestartet. Der Grund: Eine zu geringe Füllmenge des Motoröls kann bei starker Verzögerung zu einem gefährlich niedrigen Öldruck führen. Um Motorschäden zu vermeiden, erhalten alle betroffenen Motorräder zusätzliches Öl sowie einen geänderten Messstab zur Füllstandskontrolle.
Dunlop hat einen Rückruf für seinen TT93 GP Motorradreifen angekündigt, der sowohl für den Straßeneinsatz als auch für Trackdays zugelassen ist. Der betroffene Reifen in der Größe 120/80-12 55J, Modell TT93 GP PRO Medium, wurde laut Mitteilung zwischen dem 30. Dezember 2024 und dem 6. Juli 2025 produziert. Der Rückruf betrifft ausschließlich Reifen, die online verkauft wurden. Serienbereifungen ab Werk sollen nicht betroffen sein.
BMW Motorrad muss in den USA mehrere 2025er-Modelle zurückrufen, weil die optionale Notruffunktion „E-Call“ aufgrund eines Softwarefehlers derzeit möglicherweise nicht funktioniert. Laut Hersteller wurde die Funktion bei einem Software-Update versehentlich deaktiviert.
Bei mehreren Modellen von Zero Motorcycles des Modelljahres 2024 wurde ein sicherheitsrelevantes Problem festgestellt. Laut einer Mitteilung der US-amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) vom 9. Juli 2025 betrifft der Rückruf die Modelle DSR/X, DS, DSR und DSRP. Ursache des Rückrufs ist ein falsch verlegter vorderer Bremsschlauch, der beschädigt werden kann und zum Austritt von Bremsflüssigkeit führt. In Folge kann es zu einem Druckverlust in der Bremsanlage kommen, was die Bremswirkung deutlich verringert und das Unfallrisiko erhöht.
American Honda ruft ausgewählte NC750X-Modelle des Baujahrs 2024 zurück. Grund dafür ist ein Fertigungsfehler beim vorderen Reifen, der das Risiko eines Unfalls erhöhen könnte. Bei betroffenen Motorrädern besteht die Möglichkeit, dass sich die innere Karkassenkordel des Reifens lockert oder gar auftrennt, was zu strukturellen Schäden am Reifen führen kann. Der fehlerhafte Reifen stammt vom Hersteller Sumitomo. Nach Angaben von Honda traten die Probleme während einer Umstellung bestimmter Fertigungsprozesse auf, die jedoch inzwischen für Serienfahrzeuge behoben sein sollen.
Honda sieht sich aktuell gezwungen, mehrere Motorräder verschiedener Baureihen wegen potenzieller Sicherheitsrisiken zurückzurufen. Betroffen sind unter anderem die Modelle Rebel 1100, Africa Twin 1100 sowie die XL750 Transalp aus dem Modelljahr 2025. Hintergrund ist ein Fertigungsfehler an Dichtschrauben des Kurbelgehäuses, durch den Öl austreten und auf den Hinterreifen gelangen kann. Das damit verbundene Unfallrisiko wird als erheblich eingestuft.





















