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Startseite » Isle of Man TT 2026: Neue Teams, bekannte Gesichter und ein verletzter Titelverteidiger
IOMTT 2024 Supertwin TT Race 1 7
Isle of Man TT, Tourist Trophy, Douglas. 5th June 2024. Michael Dunlop, Paton, MD Racing, Ballymoney, N. Ireland on his way to a record 27th victory at the Isle of Man
Motorsport

Isle of Man TT 2026: Neue Teams, bekannte Gesichter und ein verletzter Titelverteidiger

By Andreas Denner22 März, 2026
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Rund zwei Monate vor dem Start der Tourist Trophy nehmen die Teamaufstellungen Gestalt an. Zwischen Vertragsverlängerungen, einem ambitionierten Neustart und einer schweren Verletzung gibt es reichlich Gesprächsstoff rund um den Snaefell Mountain Course.
  • Ian Hutchinson gründet mit TeamRST erstmals seit 21 Jahren wieder ein eigenes Team und setzt auf BMW
  • Paul Jordan wechselt in der Supersport-Klasse auf die Ducati Panigale V2
  • Davey Todd kämpft nach schwerem Daytona-Sturz um seine TT-Teilnahme

Die Isle of Man TT 2026, die vom 25. Mai bis zum 6. Juni stattfindet, wirft ihre Schatten voraus. Während einige Fahrer ihre bestehenden Partnerschaften verlängern und sich in gewohnter Umgebung auf die Saison vorbereiten, sorgt eine der prominentesten Personalien des Jahres für besondere Aufmerksamkeit: Ian Hutchinson wagt mit 46 Jahren einen Neuanfang und führt ein komplett neues Team an den Mountain Course. Gleichzeitig schwebt über dem gesamten Vorbereitungszeitraum die Ungewissheit rund um den Gesundheitszustand von Davey Todd, der nach einem schweren Sturz in den USA um seine Teilnahme bangen muss.

Ian Hutchinson Hutchy 12
2017 IOM TT, Isle of Man, UK. 4th June 2017.
Ian Hutchinson, Bingley, Tyco BMW Motorrad wins the TT Superbike Race from Peter Hickman, Louth, Smiths Racing and Dean Harrison, Bradford, Silicone Engineering

Ian Hutchinson und TeamRST: Ein Comeback auf eigene Faust

Mit 16 Siegen bei der Tourist Trophy ist Ian Hutchinson der vierterfolgreichste Solofahrer in der Geschichte des Rennens, hinter Michael Dunlop (33 Siege), Joey Dunlop (26) und John McGuinness (23). 2010 gelang ihm als bislang einzigem Fahrer das Kunststück, alle fünf Solorennen einer TT-Woche zu gewinnen, damals auf einer Honda des Padgetts-Teams. Sein letzter Sieg datiert allerdings aus dem Jahr 2017, als er das Superstock-Rennen für sich entschied.

Seitdem hat der Yorkshireman einen langen Leidensweg hinter sich. Sein linkes Bein wurde nach verschiedenen Unfällen mehr als 30 Mal operiert und rekonstruiert. 2023 erlitt Hutchinson beim Radfahren in Spanien einen Schlaganfall, kehrte aber 2024 mit dem Milenco by Padgetts-Team auf die Insel zurück und wurde Zwölfter im Senior-Rennen sowie im ersten Superstock-Rennen. 2025 fuhr er für Michael Lavertys MLAV Racing und holte mit einem fünften Platz im ersten Superstock-Rennen sein bestes Ergebnis seit 2022, ergänzt durch zwei neunte Plätze im zweiten Superstock- und im Superbike-Rennen.

Für 2026 geht Hutchinson nun einen völlig neuen Weg. Erstmals seit 21 Jahren betreibt er wieder ein eigenes Team. Mit TeamRST entsteht eine Kooperation mit dem britischen Motorradbekleidungshersteller RST (Rhino Sports Technology), der als offizieller Sicherheitspartner der TT erstmals ein eigenes Rennteam an den Start bringt. Hutchinson wird eine BMW M1000 RR in den Klassen Superbike, Superstock und Senior pilotieren. In der Supersport-Klasse fährt er separat für das nordirische Team Burrows Engineering/RK Racing auf einer Ducati Panigale V2.

„It’s been 21 years since I last ran my own team, and now feels like the right time to do it again. It’s slightly daunting, but this project is very personal to me. After everything I’ve experienced at the TT I still have that drive to prove we can compete at the very front.“ („Es ist 21 Jahre her, dass ich zuletzt mein eigenes Team geleitet habe, und jetzt fühlt sich der richtige Zeitpunkt an, es wieder zu tun. Es ist ein bisschen beängstigend, aber dieses Projekt ist sehr persönlich für mich. Nach allem, was ich bei der TT erlebt habe, habe ich immer noch den Antrieb zu beweisen, dass wir ganz vorne mitkämpfen können.“)

Hutchinson war nach eigener Aussage intensiv am Aufbau der Teamstruktur und der Motorräder beteiligt. Die Bikes wurden bei SMR Performance aufgebaut. Zu den technischen Partnern gehören unter anderem Arai, EK Chain, D3O, Motul, In&motion und Quad Lock. Stuart Millington, VP von RST, erklärte: „Launching TeamRST is a defining moment for our brand. We’re doing this with one goal, giving Ian the package he needs to win at this year’s Isle of Man TT. We have been working with Ian for over 15 years.“ („Die Gründung von TeamRST ist ein entscheidender Moment für unsere Marke. Wir machen das mit einem einzigen Ziel: Ian das Paket zu geben, das er braucht, um bei der diesjährigen TT zu gewinnen. Wir arbeiten seit über 15 Jahren mit Ian zusammen.“) Die Vorbereitungen und der TT-Einsatz des Teams sollen außerdem in einer eigenen Dokumentarserie festgehalten werden.

Isle of Man TT 2022 Superstock 28
PACEMAKER, BELFAST, 6/6/2022: Milenco Padgett’s Honda’s Davey Todd prepares for the Superstock race at the Isle of Man TT this evening.
PICTURE BY STEPHEN DAVISON

Davey Todd: Kampf gegen die Uhr nach Daytona-Crash

Ein großes Fragezeichen steht hinter der Teilnahme von Davey Todd, der bei der TT 2025 das Superbike-Rennen gewonnen hatte. Der 30-jährige Engländer aus Saltburn-by-the-Sea verletzte sich am 6. März 2026 schwer beim Qualifying zum Daytona 200 in Florida. Todd war für das PHR Performance Team angetreten, das er gemeinsam mit seinem 8TEN-Racing-Geschäftspartner Peter Hickman betreibt.

Der Unfallhergang war besonders unglücklich: Bereits in der ersten Qualifying-Runde wurde Todd von einem anderen Fahrer abgeschossen. In den USA ist es im Gegensatz zur britischen Superbike-Meisterschaft erlaubt, ein gestürztes Motorrad zurück in die Box zu fahren, was Todd auch tat. Sein Team reparierte die beschädigte Triumph Street Triple 765 RS und schickte ihn zurück auf die Strecke. Doch durch den vorherigen Aufprall waren die Lenkanschläge beschädigt worden, ohne dass dies bemerkt wurde. In Turn 2 klemmte die Lenkung, und Todd wurde in die Streckenbegrenzung katapultiert.

Die Verletzungsliste ist lang: gebrochener linker Oberschenkelknochen, Bruch des rechten Schienbeins, gebrochener rechter Fuß, gebrochenes Becken und gebrochene Nase. Todd wurde noch in den USA operiert, wobei ein Marknagel in den Oberschenkelknochen eingesetzt und das Schienbein mit Schrauben stabilisiert wurde.

„Daytona didn’t go super well for me. I only got as far as the first qualifying session. I can’t give you an ETA of when I’ll be back, but I’m going to try and be back as soon as possible. I’m going to work really hard.“ („Daytona lief nicht besonders gut für mich. Ich kam nur bis zur ersten Qualifying-Session. Ich kann keinen genauen Zeitpunkt nennen, wann ich zurück sein werde, aber ich werde versuchen, so schnell wie möglich zurückzukommen. Ich werde sehr hart arbeiten.“)

Seine Freundin Abbie Raven betreut ihn seit dem Unfall. Todd steht bereits auf dem linken Bein und hat die Reha aufgenommen, doch ein Start beim North West 200 Anfang Mai gilt als unwahrscheinlich. Ob er rechtzeitig zum TT-Trainingsauftakt am 25. Mai fit genug sein wird, um die kräftezehrenden Rennen auf dem über 60 Kilometer langen Mountain Course zu bestreiten, bleibt abzuwarten.

Todd hatte 2026 eigentlich gemeinsam mit Hickman als offizielles BMW-Motorrad-Werksteam sowohl beim NW200 als auch bei der TT auf M1000RR-Superbikes antreten sollen, ergänzt durch Einsätze auf der PHR Triumph 765 in der Supersport-Klasse. Hickman selbst hatte in Daytona ebenfalls zwei schwere Stürze, kam aber ohne Verletzungen davon.

Paul Jordan
Isle of Man TT 2026: Neue Teams, bekannte Gesichter und ein verletzter Titelverteidiger 6

Paul Jordan verlängert bei Jackson Racing und wechselt auf Ducati

Paul Jordan geht 2026 in sein drittes Jahr mit dem Team Jackson Racing powered by Prosper2. Der 34-jährige Nordire hatte 2025 sein bislang bestes TT-Jahr erlebt: Im ersten Supertwin-Rennen fuhr er auf das Podium (Dritter), im zweiten wurde er Vierter. In sämtlichen Klassen stellte Jordan persönliche Bestzeiten auf. Seine letzte Runde im zweiten Supertwin-Rennen mit 121,899 mph (circa 196,2 km/h) machte ihn zum drittschnellsten Fahrer in der Geschichte dieser Klasse. Im Superbike-Rennen landete er auf Platz zehn, in der Supersport-Klasse wurde er mit einer persönlichen Bestzeit von 126,358 mph (circa 203,4 km/h) Vierter auf der 600er-Honda.

Für 2026 bleibt vieles beim Alten: Jordan fährt weiterhin die Aprilia RS660 in der neuen Sportbike-Klasse (der früheren Supertwin-Kategorie) und die Honda CBR1000RR Fireblade in den Klassen Superbike, Superstock und Senior. Die einzige wesentliche Veränderung betrifft die Supersport-Klasse, in der Jordan von der Honda CBR600RR auf eine Ducati Panigale V2 wechselt. Die Maschine soll in einer ähnlichen Spezifikation vorbereitet werden wie jene, mit der Michael Dunlop 2025 beide Supersport-Rennen bei der TT gewann.

„With the exception of the Supersport class, everything’s the same with the Jackson Racing team this year and continuing with them for a third successive year was a no-brainer. I’ve had my best results with them so I’m looking forward to getting going for another year. The switch to the Ducati is something that I believe will stand us in good stead and I’ve already had a couple of outings on the bike.“ („Mit Ausnahme der Supersport-Klasse ist beim Jackson Racing Team in diesem Jahr alles gleich, und die Fortsetzung für ein drittes Jahr war eine klare Sache. Ich habe meine besten Ergebnisse mit ihnen erzielt, also freue ich mich darauf, ein weiteres Jahr in Angriff zu nehmen. Der Wechsel auf die Ducati ist etwas, das uns meiner Meinung nach in eine gute Position bringen wird, und ich hatte bereits ein paar Einsätze auf dem Motorrad.“)

Teamchef Alan Jackson betonte: „It’ll be our third year together with Paul and that speaks volumes of how we see his talent and potential. The Ducati V2 Panigale will be the same as Michael Dunlop’s and it’s all with the aim of giving Paul the tools to do the job. We simply want Paul to go out there and enjoy himself and if he does that, the results will come.“ („Es wird unser drittes Jahr zusammen mit Paul, und das spricht Bände darüber, wie wir sein Talent und sein Potenzial einschätzen. Die Ducati V2 Panigale wird die gleiche sein wie die von Michael Dunlop, und das alles mit dem Ziel, Paul das Werkzeug zu geben, um die Arbeit zu erledigen. Wir wollen einfach, dass Paul rausgeht und Spaß hat, und wenn er das tut, werden die Ergebnisse kommen.“)

Michael Evans: 130-mph-Club-Mitglied baut bei Dafabet Racing aus

Der Manx-Fahrer Michael Evans setzt seine Zusammenarbeit mit Dafabet Racing für ein zweites Jahr fort. Der 32-Jährige aus Laxey hatte 2025 sein erstes Jahr mit dem Team aus Bristol bestritten und dabei einen deutlichen Leistungssprung hingelegt: Neunter im Superbike-Rennen zum Auftakt, Elfter und 13. in den Superstock-Rennen sowie ein weiteres Top-10-Ergebnis im zweiten Supersport-Rennen. Der Höhepunkt war seine persönliche Bestzeit von 130,094 mph (circa 209,4 km/h) im ersten Superstock-Rennen, mit der er in den prestigeträchtigen 130-mph-Club aufgenommen wurde.

Für 2026 erweitert das Team sein Programm: Evans fährt weiterhin die Honda CBR1000RR Fireblade SP in den Klassen Superbike, Superstock und Senior. Neu kommt eine Triumph Street Triple 765 RS für die Supersport-Rennen hinzu, deren Motoren von Peter Hickmans PHR Performance vorbereitet werden. Das Team hat die Triumph neu angeschafft.

Evans gab sein TT-Debüt 2018, verpasste 2019 verletzungsbedingt und kehrte 2022 mit vier Top-20-Ergebnissen zurück, darunter ein Durchbruch mit Platz neun im Supertwin-Rennen und dem erstmaligen Überschreiten der 125-mph-Marke. 2023 folgte ein siebter Platz im zweiten Supertwin-Rennen als bisheriges Karrierebestergebnis, 2024 neunte und zehnte Plätze in der Supersport-Klasse sowie Platz 16 im Senior mit einem Tempo von 128 mph.

„After a strong first season together, I’m delighted to be continuing with Dafabet Racing and preparation is firmly underway with pre-season testing already taking place in Spain. The team has also purchased a brand-new Triumph for the Supersport races. I’m really excited about that as it’s a bike I know well and have had good results on in the past.“ („Nach einer starken ersten Saison zusammen freue ich mich, weiterhin mit Dafabet Racing zu arbeiten, und die Vorbereitung ist voll im Gange mit Vorsaisontests in Spanien. Das Team hat außerdem eine brandneue Triumph für die Supersport-Rennen gekauft. Ich bin wirklich begeistert davon, denn das ist ein Motorrad, das ich gut kenne und mit dem ich in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielt habe.“)

Dafabet Racing bringt selbst erhebliche Mountain-Course-Erfahrung mit. Das Team, das von RC Express Racing betrieben wird, kann auf drei aufeinanderfolgende Lightweight-TT-Siege zurückblicken und hatte in der Vergangenheit Fahrer wie Dean Harrison, Ivan Lintin, Steve Mercer und Paul Jordan unter Vertrag. Co-Owner Ben Constable erklärte: „Retaining Mikey was at the top of our priority list for 2026. The results were excellent and, as a team, we want to be finishing consistently inside the top ten at the TT.“ („Mikey zu halten, stand ganz oben auf unserer Prioritätenliste für 2026. Die Ergebnisse waren ausgezeichnet, und als Team wollen wir bei der TT konstant in die Top Ten fahren.“)

2024 tt monday free practice 021
27/05/2024: Conor Cummins (600 Honda/Milenco by Padgett’s Motorcycles) at Guthrie’s during a free practice session for the Isle of Man TT. PICTURE BY DAVE KNEEN.

James Chawke übernimmt das Steuer bei RL Racing

Neben den bekannten Namen gibt es auch auf den hinteren Plätzen des Feldes Bewegung. James Chawke aus Rathkeale in Irland wird 2026 das Sportbike-Programm von RL Racing übernehmen. Der Gewinner des Junior Manx Grand Prix 2018 pilotiert eine Aprilia RS660 sowohl beim Briggs Equipment North West 200 als auch bei der TT.

Chawke kann auf eine solide TT-Bilanz verweisen: vier Top-20-Ergebnisse, 23 Zielankünfte aus 26 Rennstarts und eine persönliche Bestzeit von 125,039 mph (circa 201,2 km/h), womit er aktuell der neuntschnellste Fahrer aus der Republik Irland in der TT-Geschichte ist. Sein bestes TT-Ergebnis war ein elfter Platz im Lightweight-Rennen 2019, bei dem er unter anderem den zehnfachen TT-Sieger Ian Lougher hinter sich ließ. Außerhalb der TT erzielte er 2025 einen siebten Platz beim Cookstown 100 und einen zehnten beim Armoy.

Chawke ersetzt bei RL Racing den Waliser Paul „Potchy“ Williams, der 2025 im Supertwin-Rennen der TT für das Team von Richard Latimer auf den Plätzen 24 und 17 ins Ziel gekommen war. Neben den großen internationalen Rennen plant das Team Einsätze bei der Mehrheit der irischen nationalen Straßenrennen sowie ausgewählte Auftritte in Mondello Park.

Blick auf das Gesamtbild: Weitere Personalnachrichten rund um die TT

Auch abseits der genannten Teams bewegt sich einiges im Fahrerlager. Glenn Irwin, der sich nach dem NW200 2024 vom Straßenrennsport zurückgezogen hatte, feiert beim North West 200 ein überraschendes Comeback auf einer Ducati des Nitrous Competitions Teams. Der 35-Jährige war seit 2017 in elf Superbike-Rennen beim NW200 unbesiegt geblieben. Eine TT-Teilnahme des Nordiren, der 2022 bei seinem einzigen Versuch auf dem Mountain Course die schnellste Runde aller Zeiten für einen Newcomer aufgestellt hatte, ist dagegen nicht geplant.

Michael Dunlop, Rekordhalter mit 33 TT-Siegen, hält sich wie üblich bedeckt über seine Pläne. Dem Vernehmen nach soll der Nordire für die Superbike-Rennen bei der TT und dem NW200 eine Ducati V4 gesichert haben, zusätzlich zu seiner bewährten Ducati Panigale V2 in der Supersport-Klasse, mit der er 2025 zwei TT-Siege eingefahren hatte.

Peter Hickman, Inhaber des absoluten TT-Rundenrekords, hat die Daytona-Stürze ohne Verletzungen überstanden und bereitet sich auf die Saison vor, wenngleich er beim NW200 möglicherweise als einziger Vertreter des 8TEN-BMW-Teams antreten muss, sollte Todd nicht rechtzeitig fit werden.

Richard Cooper, fünffacher NW200-Sieger in der Twins-Klasse, verlässt das Kawasaki-Team von Ryan Farquhar und wechselt für seinen einzigen Straßenrenneinsatz beim North West 200 auf eine Suzuki GSX-8R des Powerslide-Teams. Der Wechsel hängt mit den neuen Sportbike-Regularien zusammen, die 2026 erstmals Dreizylindermaschinen und BSB-Sportbikes in der Klasse zulassen.

Alastair Seeley, mit 29 Siegen der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte des North West 200, wird sich dort voraussichtlich auf die Supersport- und Supertwin-Klassen mit Ducati- und Aprilia-Maschinen des Binch Racing Teams konzentrieren, anstatt in den 1000er-Klassen anzutreten.

Zum Einfuegen.00 09 54 23.Standbild0526 1
Andreas Denner
Website

Redakteur bei Motorrad Nachrichten. Fokus auf Technik, Szene und Motorradpolitik – neutral, sachlich, verständlich.

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