- Gutschriften von bis zu 112 Euro möglich
- Neben Insta360 auch GoPro, DJI und Smartphones akzeptiert
- In der ersten Phase 300 Trade-In-Plätze pro neuem Produkt
Wer eine ältere Actioncam oder 360-Grad-Kamera in der Schublade liegen hat, bekommt ab sofort eine offizielle Möglichkeit, das Altgerät in bare Münze umzuwandeln. Insta360 hat am 13. April 2026 ein Trade-In-Programm für weite Teile Europas angekündigt, das gebrauchte Geräte gegen eine Gutschrift für den Kauf neuer Insta360-Kameras eintauscht. Das Programm richtet sich nicht nur an bisherige Insta360-Nutzer, sondern ausdrücklich auch an Besitzer von Kameras anderer Hersteller und sogar an Smartphone-Besitzer.
So funktioniert das Insta360 Trade-In
Der gesamte Ablauf ist rein digital gelöst. Eine Abgabe in Ladengeschäften ist nicht vorgesehen. Beim Kauf eines neuen Insta360-Produkts im offiziellen Online-Store lässt sich ein Altgerät hinzufügen, für das sofort eine Schätzung des Gegenwerts erfolgt. Alternativ kann vorab über die Funktion „Jetzt Wert schätzen“ auf der Insta360-Webseite geprüft werden, welchen Betrag ein bestimmtes Gerät einbringen würde.
Nach Abschluss der Bestellung für das neue Produkt verschickt der zuständige Partner die Bestätigung zum Trade-In sowie die Informationen für den kostenlosen Rückversand des alten Geräts. Dieses muss innerhalb von 20 Tagen nach Erhalt der Bestätigungs-E-Mail eingesendet werden. Nach Eingang wird der Zustand geprüft und der entsprechende Betrag per Banküberweisung ausgezahlt. Der gesamte Prozess soll maximal 25 Tage in Anspruch nehmen.
Stimmt der tatsächliche Gerätezustand nicht mit der ursprünglichen Beschreibung überein, erhalten Nutzer vorab ein angepasstes Angebot und können dann entscheiden, ob sie den Trade-In fortsetzen oder abbrechen möchten. Wer bei der Bewertung einen niedrigeren Preis angeboten bekommt als ursprünglich angegeben, kann den Vorgang also stornieren. Pro Bestellung ist allerdings nur ein Trade-In möglich. Wer mehrere Altgeräte eintauschen will, muss dafür separate Bestellungen anlegen, wobei insgesamt bis zu drei Geräte akzeptiert werden. Zubehör muss laut den Programmbedingungen nicht mitgesendet werden, um den vollen Trade-In-Wert zu erhalten. Außerdem lässt sich der Trade-In mit weiteren Gutscheinen kombinieren.
Welche Geräte akzeptiert werden
Insta360 beschränkt das Programm nicht auf die eigene Produktpalette. In der Kategorie Actioncams und 360-Grad-Kameras werden Geräte von drei Herstellern angenommen: Insta360 selbst ab dem Modell X3, DJI ab der Osmo Action 3 und GoPro ab der Hero 9. Je nach Modell und Zustand sind Gutschriften von bis zu über 112 Euro möglich.
Darüber hinaus können auch Smartphones eingetauscht werden. Die Liste der akzeptierten Hersteller ist dabei deutlich breiter. Apple-Geräte werden ab dem iPhone 11 akzeptiert, bei Google ab dem Pixel 6 beziehungsweise Pixel 5a. Auch Modelle von Samsung, Xiaomi und weiteren Herstellern sind gelistet. Die genaue Verfügbarkeit und Bewertung lässt sich direkt im offiziellen Trade-In-Tool auf der Insta360-Webseite prüfen. Einzelne Ersatzteile, Zubehör oder Peripheriegeräte werden nicht als eigenständiger Trade-In akzeptiert.
Als Trade-In-Partner fungiert das Unternehmen Danghuan, eine Tochtergesellschaft des chinesischen Technologiekonzerns Oppo, die mit gebrauchten Elektronikprodukten handelt. Funktionsfähige Geräte sollen nach Möglichkeit aufbereitet und weiterverkauft werden, was auch erklärt, warum allzu alte Modelle nicht akzeptiert werden.
Neue Insta360-Modelle als Upgrade-Ziel
Das Trade-In-Programm ist an den Kauf bestimmter aktueller Insta360-Kameras gekoppelt. Derzeit stehen vier Modelle im Mittelpunkt: die Insta360 X5 als 8K-fähige 360-Grad-Kamera mit wechselbaren Linsen für 589,99 Euro, die kompaktere Insta360 X4 Air als 8K-Einstiegsmodell für 399 Euro, die KI-gestützte Insta360 Ace Pro 2 als 8K-Actioncam für 379 Euro sowie die Insta360 GO Ultra als kompakte 4K-Mini-Kamera für 429 Euro.
Gerade für Nutzer, die ihre Actioncam regelmäßig bei Outdoor-Aktivitäten einsetzen, etwa auf dem Motorrad, beim Mountainbiken oder auf Reisen, kann der strukturierte Umstieg auf eine aktuelle Kamerageneration über das Trade-In-Programm eine sinnvolle Alternative zum privaten Weiterverkauf sein. Die Abwicklung über den offiziellen Kanal spart den Aufwand von Preisverhandlungen und Versandorganisation auf Kleinanzeigenportalen.
Datensicherheit und Nachhaltigkeit
Insta360 betont, dass alle eingesendeten Geräte eine professionelle Datenlöschung durchlaufen. Persönliche Daten auf den Altgeräten sollen damit vollständig entfernt werden, bevor die Geräte weiterverarbeitet werden.
Neben dem finanziellen Anreiz für den Kunden steht nach Angaben des Herstellers die Reduzierung von Elektroschrott im Fokus. Funktionsfähige Geräte, die sonst ungenutzt in Schubladen liegen bleiben oder unsachgemäß entsorgt werden, sollen durch das Programm in einen Verwertungskreislauf zurückgeführt werden.
Verfügbarkeit und Einschränkungen
Das Programm ist ab sofort in weiten Teilen Europas verfügbar. Zu den unterstützten Ländern gehören unter anderem Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Polen und zahlreiche weitere EU-Staaten. Auch in den USA, Japan und einigen asiatischen Regionen ist das Trade-In bereits nutzbar. Insta360 hat angekündigt, das Programm schrittweise auf weitere Regionen auszuweiten.
In der ersten Phase stehen pro neuem Produkt 300 Trade-In-Plätze zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Einreichungen. Insta360 behält sich vor, sowohl die Programmdauer als auch die Anzahl der verfügbaren Plätze je nach Nachfrage anzupassen.
Das Programm läuft ab dem Launch der jeweiligen neuen Produkte für drei Monate und steht ausschließlich Nutzern ab 18 Jahren zur Verfügung. Weitere Informationen und das Trade-In-Tool sind unter store.insta360.com/de/sell-and-trade abrufbar.

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