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Startseite » Norton Manx R: Was das neue V4-Superbike mit 206 PS kostet und kann
Norton Manx R 2026 – Seitenansicht rechts in Silber im Studio mit dunklem Hintergrund
Neue Motorräder

Norton Manx R: Was das neue V4-Superbike mit 206 PS kostet und kann

By Andreas Denner7 Mai, 2026
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Mit der Manx R bringt Norton unter der Führung von TVS sein neues Superbike-Flaggschiff auf den Markt. Der komplett neu entwickelte 1.200-Kubik-V4 leistet 206 PS, die vier Varianten beginnen bei 23.250 Euro.
  • Komplett neuer 72-Grad-V4 mit 206 PS (153,6 kW) bei 11.500 U/min und 130 Nm bei 9.000 U/min
  • Vier Varianten von 23.250 Euro bis zur limitierten First Edition (150 Stück, Preis auf Anfrage)
  • Erste Norton mit internationaler Euro5+-Homologation, Auslieferung in Großbritannien ab Juni 2026

Norton hat turbulente Jahre hinter sich. Nach dem Zusammenbruch unter dem früheren Eigentümer Stuart Garner im Jahr 2020, der in einen Pensionsskandal mündete, übernahm der indische Konzern TVS Motor Company die Marke und investierte laut eigenen Angaben mehr als 200 Millionen britische Pfund (circa 231 Millionen Euro / 271 Millionen US-Dollar) in den Wiederaufbau. Dazu gehören ein neues Fertigungswerk in Solihull, eine globale Vertriebsstruktur mit geplanten 200 Verkaufsstandorten und ein komplett neues Modellprogramm mit sechs Motorrädern. Die Manx R ist das Flaggschiff dieser neuen Ära und wurde erstmals auf der EICMA 2025 in Mailand vorgestellt. Am 6. Mai 2026 veröffentlichte Norton die vollständigen technischen Daten, die Preise und die Ausstattungsdetails aller vier Varianten.

Norton Manx R 2026 – V4-Motor und Rahmen Detailansicht mit Schwingenlagerung und Auspuffkrümmer

Was leistet der neue V4-Motor der Norton Manx R?

Der Motor der Manx R leistet 206 PS (153,6 kW) bei 11.500 U/min und entwickelt ein maximales Drehmoment von 130 Nm (96 lb-ft) bei 9.000 U/min. Norton bezeichnet den 1.200 Kubikzentimeter großen V4 mit 72-Grad-Zylinderwinkel als komplett neue Konstruktion, auch wenn Bohrung und Hub mit 82 mm x 56,8 mm den Abmessungen des Vorgängermotors aus der V4SV entsprechen. Laut Hersteller teilt der neue Motor kein einziges Bauteil mit dem Vorgängeraggregat.

Das Verdichtungsverhältnis liegt bei 14:1. Die Einspritzung erfolgt über acht Injektoren in einer sequenziellen Mehrpunkteinspritzung mit Ride-by-Wire-Drosselklappen, die für die vordere und hintere Zylinderbank unabhängig voneinander arbeiten. Norton verwendet eine sogenannte „Phased Pulse“-Zündfolge, die laut Hersteller für bessere Traktion und einen charakteristischen Klang sorgen soll. Eine Ausgleichswelle soll für Laufruhe sorgen.

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Im Vergleich zum Vorgängermodell V4SV, das 185 PS leistete, hat Norton die Leistung deutlich gesteigert. Zum Vergleich: Die Ducati Panigale V4 kommt auf 216 PS (159 kW) bei 13.500 U/min, die BMW S 1000 RR auf 210 PS (154 kW) bei 13.750 U/min. Der Norton-V4 setzt seinen Leistungsschwerpunkt bewusst tiefer im Drehzahlband an. Norton gibt an, dass 77 Prozent des maximalen Drehmoments bereits ab 5.000 U/min zur Verfügung stehen. Der Fokus liegt damit klar auf der Fahrbarkeit im Straßenbetrieb und nicht auf reinen Spitzenwerten.

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Chief Technical Officer Brian Gillen, der zuvor langjährig bei MV Agusta als Forschungs- und Entwicklungsleiter tätig war, erklärte bei der Vorstellung auf der EICMA: „Every component on this engine has been re-engineered and re-industrialised for this specific application.“ (Jede Komponente an diesem Motor wurde für diese spezifische Anwendung neu entwickelt und neu industrialisiert.) Zum Entwicklungsansatz sagte Gillen weiter, dass das Drehmoment der wichtigste Parameter sei. Norton habe die Entwicklung und alle Tests mit Wettbewerbsmodellen auf das Fahren unter realen Bedingungen ausgerichtet.

Der Motor wiegt laut Norton 73,3 kg und ist damit leichter als das Vorgängeraggregat. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsganggetriebe mit bidirektionalem Quickshifter und einer nass laufenden Mehrscheibenkupplung mit Anti-Hopping-Funktion. Der Sekundärantrieb nutzt eine 525er-X-Ring-Kette mit 17 Zähnen vorne und 41 Zähnen hinten. Die Übersetzung ist laut Norton bewusst lang ausgelegt, um den Mittelbereich zu betonen statt auf Höchstgeschwindigkeit zu optimieren.

Die Manx R ist außerdem die erste Norton überhaupt, die eine internationale Euro5+-Homologation erhalten hat. Alle bisherigen Modelle unter TVS-Eigentümerschaft wurden über das britische MSVA-Verfahren (Motorcycle Single Vehicle Approval) zugelassen, was den internationalen Vertrieb erheblich einschränkte.

Wie ist das Fahrwerk der Manx R aufgebaut?

Das Fahrwerk der Manx R besteht aus einem Druckguss-Aluminiumrahmen in Brückenrahmenbauweise, der laut Norton gezielt auf kontrollierte Flexibilität ausgelegt ist. Der Rahmen wird aus fünf Gusskomponenten zusammengeschweißt und anschließend als Einheit CNC-gefräst. Norton betont, dass der Rahmen für Rückmeldung und Fahrkomfort auf der Straße optimiert wurde, statt auf maximale Steifigkeit für den Rennstreckeneinsatz.

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Brian Gillen erklärte dazu, dass Norton ein Fahrwerk entwickelt habe, das sich intuitiv und lohnend anfühlen solle, indem man sich auf anspruchsvolle Straßendynamik konzentriert habe statt auf Rennstreckenextreme.

Die Einarmschwinge besteht ebenfalls aus Druckguss-Aluminium. Die Geometrie umfasst einen Radstand von 1.435 mm, einen Lenkkopfwinkel von 24,1 Grad und 94,5 mm Nachlauf. Die Sitzhöhe liegt bei 840 mm, die Bodenfreiheit bei 133 mm. Der Tankinhalt fasst 14,5 Liter.

Federung je nach Variante

Die Federung variiert je nach Ausstattungsstufe erheblich. Das Basismodell verfügt über manuell einstellbare 45-mm-USD-Gabeln von Marzocchi mit 120 mm Federweg vorne und ein Marzocchi-Federbein mit 126 mm Federweg hinten. Ab der Apex-Variante kommt eine semiaktive, elektronisch gesteuerte Marzocchi-Federung zum Einsatz, die laut Norton mithilfe mehrerer Sensoren Druck- und Zugstufe in Echtzeit an Fahrsituation, Schräglage, Beschleunigung und Fahrbahnbeschaffenheit anpasst. Norton gibt an, dass die Sensorik bis zu 1.000 Mal pro Sekunde Daten erfasst.

Bremsen und Räder

Die Bremsanlage setzt auf Brembos neue Hypure-Vierkolben-Radialbremssättel an zwei 320-mm-Bremsscheiben vorne. Hinten kommt eine 245-mm-Scheibe mit Zweikolbensattel zum Einsatz. Das Bosch Cornering ABS EVO arbeitet schräglagenabhängig und wird durch eine Rear-Lift-Control und eine elektronische Bremskraftverteilung ergänzt. Norton gibt an, dass die Bremsanlage bis zu 1g Verzögerung ermöglicht.

Die Räder unterscheiden sich je nach Variante: Das Basismodell fährt auf Aluminiumgussrädern, die Apex bekommt geschmiedete OZ-Racing-Aluminiumräder, während Signature und First Edition mit Carbon-Rädern von Rotobox (Bullet Pro) ausgestattet sind. Bereift wird durchgehend mit Pirelli Diablo Supercorsa SP-V4 in den Dimensionen 120/70 ZR17 vorne und 200/55 ZR17 hinten.

Norton Manx R 2026 – Cockpit-Perspektive von oben mit Gabelbrücke, Windschild und TFT-Display

Welche Elektronik bietet die Norton Manx R?

Die elektronische Ausstattung der Manx R basiert auf einem Bosch-10.3ME-Steuergerät in Kombination mit einer Sechs-Achsen-IMU. Das Fahrassistenzsystem umfasst schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Slide-Kontrolle, Drag-Torque-Kontrolle, Launch-Kontrolle, Vehicle-Hold-Kontrolle und eine dynamische Geschwindigkeitsregelanlage. Letztere ist laut Norton ein Novum in der Superbike-Klasse und soll die gewählte Geschwindigkeit auch in Kurven automatisch halten.

Fünf Fahrmodi stehen zur Verfügung: Rain, Road, Sport, Track 1 und Track 2. Individuelle Einstellungen bleiben auch nach dem Ausschalten des Motorrads gespeichert. Das 8-Zoll-TFT-Touchscreen-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln bietet Bluetooth- und WLAN-Konnektivität, Smartphone-Spiegelung, Navigationssteuerung, Musikwiedergabe, GoPro-Steuerung und Fahrtelemetrie. Die Touch-Funktion ist nur im Stand aktiv. Über die Norton-Rider-App lassen sich zudem Live-Tracking, Fernimmobilisierung und Diebstahlwarnungen nutzen. Software- und Firmware-Updates erfolgen Over-the-Air.

Zur weiteren Ausstattung gehören Keyless-Ignition mit elektronischer Lenkradsperre und Tankdeckelentriegelung, LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht und eine adaptive Bremslichtfunktion am Heck.

Was kosten die vier Varianten der Norton Manx R?

Norton bietet die Manx R in vier Ausstattungsstufen an, die sich in Federung, Rädern, Verkleidungsmaterial und Sitzkonzept unterscheiden. Alle vier Varianten teilen sich denselben V4-Motor, das gleiche Elektronikpaket und die gleiche Bremsanlage.

Manx R (Basismodell)

Der Einstieg kostet 20.250 britische Pfund (circa 23.250 Euro / 27.440 US-Dollar). In Großbritannien ist sie damit rund 4.745 Pfund günstiger als die Basisversion der Ducati Panigale V4. Die Basis-Manx R kommt mit manuell einstellbarer Marzocchi-Federung, Aluminium-Gussrädern und einer Zweisitzer-Konfiguration. Die Verkleidung besteht aus Kompositmaterial. Das Nassgewicht ohne Kraftstoff beträgt 210 kg (463 lbs).

Manx R Apex

Die Apex-Version kostet 24.750 Pfund (circa 29.750 Euro / 33.540 US-Dollar). Hier kommt die semiaktive Marzocchi-Federung mit DLC-beschichteten Standrohren zum Einsatz. Die Räder sind geschmiedete OZ-Racing-Aluminiumfelgen. Die Zweisitzer-Konfiguration bleibt erhalten. Das Nassgewicht ohne Kraftstoff sinkt auf 207 kg (457 lbs). Gegenüber der Ducati Panigale V4 S liegt die Apex in Großbritannien rund 5.945 Pfund niedriger.

Manx R Signature

Für 38.750 Pfund (circa 43.750 Euro / 52.500 US-Dollar) bietet die Signature-Version Carbon-Verkleidung, Carbon-Räder von Rotobox Bullet Pro und eine Einsitzer-Konfiguration. Dazu kommen spezielle Beleuchtungssignaturen und eine exklusive Startsequenz im Display. Das Nassgewicht ohne Kraftstoff beträgt 203 kg (448 lbs).

Manx R First Edition (limitiert auf 150 Stück)

An der Spitze steht die First Edition, deren Preis nur auf Anfrage erhältlich ist. Sie basiert technisch auf der Signature, ergänzt um Titanschrauben an Fahrwerk, Motor und Verkleidung, Billet-Aluminium-Komponenten (Brems- und Kupplungshebel, Fußrasten, Fersenschützer, Lenkerendgewichte), eine Akrapovic-Titananlage, speziell eingefärbte Brembo-Hypure-Bremssättel, eine nummerierte Gabelbrücke, handbemalte Union-Jack-Seitenverkleidungen, eine gesteppte Ledersitzbank und eine exklusive Startsequenz. Das Nassgewicht ohne Kraftstoff liegt bei 201 kg (443 lbs). Die First Edition verfügt zudem über eine verstärkte Aluminium-Schwinge statt der Druckguss-Variante der anderen Modelle.

Die Bestellbücher sollen Ende Mai 2026 online geöffnet werden. Die erste Auslieferung an britische Kunden ist laut Norton für Juni 2026 geplant. Märkte wie die USA sollen im weiteren Jahresverlauf folgen.

Norton Manx R 2026 – Schrägansicht vorne rechts in Silber mit Brembo-Bremsen und Carbon-Felgen

Wie positioniert sich die Manx R im Superbike-Segment?

Die Norton Manx R tritt in ein Segment ein, das von der Ducati Panigale V4, der BMW S 1000 RR und der Aprilia RSV4 dominiert wird. Nortons Ansatz unterscheidet sich allerdings bewusst von der Konkurrenz. Statt auf maximale Spitzenleistung und Rennstreckenperformance zu setzen, betont Norton die Alltagstauglichkeit und das Fahrgefühl auf der Straße.

Das Design spiegelt diese Philosophie wider. Die Manx R verzichtet bewusst auf aerodynamische Winglets, die bei den meisten aktuellen Superbikes zum Standard geworden sind. Norton gibt an, dass die semiaktive Federung die Stabilisierungsfunktion übernimmt, die andere Hersteller durch Aero-Anbauteile lösen. Chefdesigner Simon Skinner, der bei der Gestaltung mit Gerry McGovern zusammenarbeitete, dem früheren Kreativdirektor von Jaguar Land Rover, beschreibt den Designansatz als „reduktiv“. Die Verkleidung setzt auf glatte Flächen, versteckte Befestigungen und die bewusste Inszenierung der Technik. Skinner erklärte dazu, dass bei Norton Form und Funktion gleichwertig seien und sich nicht gegenseitig unterordnen müssten.

Die 1.200-Kubik-Klasse bringt allerdings auch einen Nachteil mit sich: Die Manx R fällt nicht in die Superbike-Homologationsklasse für die Superbike-Weltmeisterschaft, sodass ein Rennstreckeneinsatz im Produktionsrahmenwerk der FIM nicht möglich ist.

Welche Bedeutung hat der Name Manx für Norton?

Mit dem Namen Manx greift Norton auf seine eigene Rennsportgeschichte zurück. Er steht für die Isle of Man und die TT, wo Norton mit Rennmaschinen auf Basis des Featherbed-Rahmens über viele Jahre im Straßenrennsport erfolgreich war. Von damals übernimmt die neue Manx R nur den Namen. Technisch ist sie eine komplette Neuentwicklung mit V4-Motor, elektronisch geregelter Federung ab der Apex und einem vernetzten Cockpit.

Der Modellname fällt in eine Zeit, in der Norton sich neu aufstellt. Unter dem früheren Eigentümer Stuart Garner brach das Unternehmen 2020 zusammen, außerdem waren Gelder von Rentensparern in die Firma geflossen. Seit der Übernahme durch TVS baut Norton im neuen Werk in Solihull, das nach Herstellerangaben bis zu 8.000 Motorräder im Jahr fertigen kann. Für die Manx R gibt Norton 36 Monate oder 50.000 km Garantie, zur Wartung muss sie alle 12 Monate oder 16.000 km.

Norton Manx R: Technische Daten im Überblick

Motor: 1.200 ccm, 72-Grad-V4, flüssigkeitsgekühlt, Euro5+
Bohrung x Hub: 82 mm x 56,8 mm
Verdichtung: 14:1
Leistung: 206 PS (153,6 kW) bei 11.500 U/min
Drehmoment: 130 Nm (96 lb-ft) bei 9.000 U/min
Getriebe: Sechsgang, bidirektionaler Quickshifter
Kupplung: Nass laufende Mehrscheibenkupplung mit Anti-Hopping-Funktion
Rahmen: Druckguss-Aluminium, Brückenrahmen
Schwinge: Einarmschwinge, Druckguss-Aluminium (First Edition: verstärkt)
Federung vorne: Marzocchi 45 mm USD, 120 mm Federweg (Basis: manuell / Apex+: semiaktiv)
Federung hinten: Marzocchi-Federbein, 126 mm Federweg (Basis: manuell / Apex+: semiaktiv)
Bremse vorne: 2x 320 mm, Brembo Hypure Vierkolben-Radial
Bremse hinten: 245 mm, Zweikolbensattel
ABS: Bosch Cornering ABS EVO
Reifen: Pirelli Diablo Supercorsa SP-V4, 120/70 ZR17 (v), 200/55 ZR17 (h)
Nassgewicht ohne Kraftstoff: 210 kg / 207 kg / 203 kg / 201 kg (je nach Variante)
Tankinhalt: 14,5 Liter
Sitzhöhe: 840 mm
Radstand: 1.435 mm
Lenkkopfwinkel / Nachlauf: 24,1° / 94,5 mm
Verbrauch: 15,6 km/l (laut Hersteller)
Wartungsintervall: 12 Monate / 16.000 km
Garantie: 36 Monate / 50.000 km
Fahrmodi: Rain, Road, Sport, Track 1, Track 2

Norton Manx R 2026 – Schrägansicht hinten rechts in Silber mit LED-Rücklicht und Carbon-Felgen im Studio

Häufige Fragen

  • Was kostet die Norton Manx R?

    Die Norton Manx R startet bei 23.250 Euro (20.250 britische Pfund / circa 27.440 US-Dollar) für das Basismodell. Die Apex kostet 29.750 Euro, die Signature 43.750 Euro. Der Preis der auf 150 Stück limitierten First Edition ist nur auf Anfrage erhältlich.

  • Wie viel PS hat die Norton Manx R?

    Die Norton Manx R leistet 206 PS (153,6 kW) bei 11.500 U/min aus einem komplett neuen 1.200-ccm-V4-Motor mit 72-Grad-Zylinderwinkel. Das maximale Drehmoment beträgt 130 Nm bei 9.000 U/min, wobei laut Norton 77 Prozent davon bereits ab 5.000 U/min anliegen.

  • Wann ist die Norton Manx R verfügbar?

    Die Bestellbücher sollen Ende Mai 2026 online geöffnet werden. Die ersten Auslieferungen an britische Kunden sind für Juni 2026 geplant. Weitere Märkte wie die USA sollen im Laufe des Jahres folgen.

  • Wie schwer ist die Norton Manx R?

    Das Nassgewicht ohne Kraftstoff variiert je nach Variante: Das Basismodell wiegt 210 kg, die Apex 207 kg, die Signature 203 kg und die First Edition 201 kg. Der 14,5-Liter-Tank kommt jeweils noch hinzu.

  • Wie unterscheidet sich die Norton Manx R von der Ducati Panigale V4?

    Die Norton Manx R kostet in der Basisversion rund 4.745 Pfund weniger als eine Ducati Panigale V4. Während die Ducati ihre 216 PS bei 13.500 U/min erreicht, betont Norton mit 206 PS bei 11.500 U/min ein breiteres Drehmomentband für den Straßeneinsatz. Die Manx R verzichtet zudem bewusst auf aerodynamische Winglets.

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Redakteur bei Motorrad Nachrichten. Fokus auf Technik, Szene und Motorradpolitik – neutral, sachlich, verständlich. Verantwortlich für die Seiten www.Motorcycles.News, www.Motorrad.Training und den YouTube-Kanal "Motorrad Nachrichten", sowie deren social Media-Seiten.

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