- Michael Dunlop fuhr im Sportbike rund 123 mph auf der Paton und war im Supersport mit etwa 128,7 mph auf der V2-Ducati das Maß der Dinge.
- Peter Hickman zählte an diesem Tag in mehreren Klassen zu den schnellsten Verfolgern.
- Die Rennen beginnen am Samstag um 10:45 Uhr mit dem Superstock-Rennen.
Am letzten Trainingstag der Isle of Man TT 2026 standen am Nachmittag die kleineren Klassen im Mittelpunkt. Supersport und Sportbike teilten sich die Strecke, und für viele Fahrer war es die letzte Gelegenheit, vor dem Rennauftakt Abstimmung und Vertrauen auf dem Snaefell Mountain Course zu sammeln. Michael Dunlop hatte bereits die gesamte Trainingswoche über in diesen Klassen den Ton angegeben und unterstrich seine Sonderrolle auch am Freitag.

Wer war im Supersport- und Sportbike-Qualifying am schnellsten?
Michael Dunlop war in beiden Klassen der Schnellste. Im Supersport gab er mit rund 128,7 mph auf der V2-Ducati den Ton an, im Sportbike führte er das Feld mit etwa 123 mph auf der Paton an.
Dunlops Vorsprung war in beiden Klassen deutlich. Im Live-Kommentar wurde betont, dass seine Pace auf den kleineren Maschinen über die ganze Woche kaum zu erreichen war und er auf der Strecke breitere, schnellere Linien fahren konnte als die Konkurrenz.
Wie schnell war Michael Dunlop im Supersport?
Im Supersport lag Dunlop mit etwa 128,7 mph vorn. Diese Pace ordnet sich in eine ganze Serie schneller Runden ein, die er im Laufe der Woche auf der Ducati gezeigt hatte.
Bereits am Mittwoch hatte Dunlop den Supersport-Trainingsrekord dreimal nacheinander gesenkt, zuletzt auf 129,557 mph. Der offizielle Supersport-Rundenrekord steht bei 17:21,605 Minuten, aufgestellt von Dunlop im Jahr 2023 auf einer Yamaha R6. Als nächste hinter ihm zeigten sich im Supersport vor allem Peter Hickman und Dean Harrison.

Was passierte in der Sportbike-Klasse?
In der Sportbike-Klasse fuhr Dunlop mit rund 123 mph auf der Paton ebenfalls die Bestmarke. An der Geschwindigkeitsmessung wurde er auf dem Sportbike mit 172 mph erfasst, deutlich vor Hickman mit 157 mph.
Diese Differenz an der Messstelle zeigt, wie viel Topspeed Dunlop aus seiner Maschine zieht. Paul Jordan verlor zwischenzeitlich eine Runde, weil bei ihm die Kette absprang, kehrte über die offenen Straßen zurück und fuhr anschließend mit 121,8 mph seine bislang schnellste Sportbike-Runde. Jordan hatte im Vorjahr im Sportbike-Rennen einen Podestplatz herausgefahren und zählt damit erneut zum erweiterten Favoritenkreis.
Warum ist die Rückkehr von Mikey Evans bemerkenswert?
Mikey Evans kehrte nach seinem Sturz bei Greeba Castle am Mittwoch auf die Strecke zurück. Er fuhr auf der Flitwick-Yamaha im Sportbike und gilt laut Streckenkommentar weiterhin als Podiumskandidat.
Evans ging die Sache vorsichtig an. Im Interview an der Box erklärte er, zunächst nur das Nötigste fahren zu wollen, da am Samstag bereits gestartet wird und am Sonntag ein Rennen über sechs Runden ansteht. Er sprach darüber, dass er sich nach einer ersten zurückhaltenden Runde wieder wohler gefühlt und das Fahren auf dem Kurs erneut genossen habe.

Wie schlug sich Peter Hickman?
Peter Hickman war an diesem Tag über mehrere Klassen hinweg einer der stärksten Verfolger. Im Supersport fuhr er den Triumph, im Sportbike den Yamaha R7, und in beiden lag er nahe an der Spitze.
Hickman ist nach eigener Aussage körperlich nicht bei hundert Prozent, was sich auf den kleineren Maschinen besonders bemerkbar macht, da er sich als größerer Fahrer über lange Abschnitte eng auf das Motorrad ducken muss. Mit dem Sportbike sammelt er zugleich Erfahrung für eine mögliche Zukunft, in der diese Klasse eine größere Rolle spielen könnte.
Wer sorgte abseits der Spitze für Gesprächsstoff?
Auch hinter den Topfahrern gab es Bewegung. Der Newcomer Gary McCoy macht auf der Man-Cross-Racing-Suzuki laut seinem Team stetige Fortschritte und kommt nach Aussage des Teams gut mit dem Kurs zurecht.
Mitch Rees, Newcomer des Vorjahres, fuhr mit 123,452 mph seine schnellste Supersport-Runde. Josh Brookes, zweifacher britischer Superbike-Meister der Jahre 2015 und 2020 sowie WM-Dritter im Supersport, baut sich traditionell über die Woche langsam auf und näherte sich der Spitzengruppe an. Im Tagesklassement der Session wurden im Sportbike Dunlop, Hickman und Evans als die drei Schnellsten genannt.

Wann beginnen die Rennen der Isle of Man TT 2026?
Die Rennen beginnen am Samstag um 10:45 Uhr mit dem Superstock-Rennen über drei Runden. Das Supersport- und Sportbike-Qualifying am Freitagnachmittag war damit eine der letzten Standortbestimmungen vor dem Wettbewerb.
Es ordnet sich in den Abschluss der Trainingswoche 2026 ein, an deren Ende die Favoriten für die einzelnen Klassen feststehen. Die Seitenwagen nehmen nach mehreren schweren Vorfällen am Rest der Veranstaltung nicht mehr teil.

Häufige Fragen
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Wer war im Supersport-Qualifying der Isle of Man TT 2026 am schnellsten?
Michael Dunlop war im Supersport mit etwa 128,7 mph der Schnellste. Er fuhr die Bestzeit auf der V2-Ducati und lag damit klar vor der Konkurrenz.
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Welches Motorrad fährt Michael Dunlop im Sportbike?
Dunlop fährt im Sportbike eine Paton und führte das Feld damit mit rund 123 mph an. An der Geschwindigkeitsmessung wurde er auf dem Sportbike mit 172 mph erfasst.
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Warum fuhr Mikey Evans nur eingeschränkt?
Mikey Evans kehrte nach seinem Sturz bei Greeba Castle am Mittwoch zurück und ging das Qualifying bewusst vorsichtig an. Er qualifizierte sich, wollte sich aber für die anstehenden Rennen schonen.
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Wann startet das Renn-Wochenende der Isle of Man TT 2026?
Das Renn-Wochenende beginnt am Samstag um 10:45 Uhr mit dem Superstock-Rennen über drei Runden. Davor lief am Freitag das abschließende Qualifying.












