- Hubraumreduktion von 1.000 auf 850 Kubikzentimeter und Mindestgewicht sinkt von 157 auf 153 Kilogramm
- Pedro Acosta warnt vor kürzeren Fahrerkarrieren durch den dicht gepackten Kalender mit 22 Rennwochenenden
- Ex-Crewchief Ramon Forcada sieht Yamaha ohne brauchbare Ausgangsbasis für das neue Reglement
Die MotoGP-Saison 2026 hat gerade erst Fahrt aufgenommen, doch die Gedanken vieler Beteiligter kreisen längst um das Jahr darauf. Der Wechsel zu 850-Kubik-Prototypen, die Rückkehr zu Pirelli-Reifen und das Verbot der Ride-Height-Devices markieren einen tiefen Einschnitt. Parallel dazu spielen sich auf der Strecke und in den Boxen Geschichten ab, die bereits jetzt weitreichende Folgen andeuten. Yamaha kämpft mit einem neuen Motorkonzept, das bislang nicht liefert. Alex Marquez bereitet seinen Abschied von Ducati vor und bleibt dennoch mitten in der Entwicklung des aktuellen Motorrads. Und Toprak Razgatlioglu sammelt als Rookie erste Eindrücke im schwersten Umfeld seiner Karriere.

Acosta blickt skeptisch auf das neue Reglement
Pedro Acosta hat sich beim Grand Prix in Austin ausführlich zu den Änderungen geäußert, die 2027 in Kraft treten. Der KTM-Werksfahrer geht dabei differenziert vor. Die reinen Höchstgeschwindigkeiten von rund 360 Kilometern pro Stunde sieht er nicht als zentrales Sicherheitsproblem. Viel kritischer beurteilt er die enorm gestiegenen Kurventempi. Genau diese Entwicklung mache den Sport aus seiner Sicht zunehmend gefährlich.
Die technischen Eckdaten für die kommende Ära liegen auf dem Tisch. Der Hubraum sinkt von 1.000 auf 850 Kubikzentimeter, das Mindestgewicht der Motorräder reduziert sich von 157 auf 153 Kilogramm. In der Summe werden die Maschinen auf den Geraden etwas langsamer, könnten in Kurven durch das geringere Gewicht aber erneut zulegen. Wie sich der Wegfall der Aerodynamik-Elemente, der Wechsel auf Pirelli-Reifen und das Verbot der absenkbaren Fahrwerke auswirken werden, lässt sich noch nicht seriös abschätzen.
Acosta formuliert seine Erwartung bewusst offen. Er spricht davon, dass er „neugierig“ auf das Verhalten der neuen Bikes sei, insbesondere im Hinblick auf die fehlenden Heckabsenker. Seine Zurückhaltung ist nachvollziehbar: Der Spanier liegt nach den ersten Rennen auf dem dritten Rang der Weltmeisterschaft, nur hinter den Aprilia-Werksfahrern Marco Bezzecchi und Jorge Martin. Für 2027 gilt er als gesetzt für das Ducati-Werksteam an der Seite seines Landsmanns Marc Marquez, auch wenn die offizielle Bestätigung noch aussteht.
Warum der Kalender die Fahrerkarrieren verkürzen soll
Einen weiteren Aspekt hebt Acosta mit besonderem Nachdruck hervor: die Belastung durch den Rennkalender. Die MotoGP erreichte vor der Pandemie erstmals 19 Events, knackte 2022 die Marke von 20 Rennen und liegt seit 2025 bei 22 Grands Prix pro Jahr. Hinzu kommen seit 2023 die Sprintrennen am Samstag, die den Gesamtumfang auf 44 Rennen innerhalb einer Saison heben.
Für Acosta ist weniger die Anzahl der Wochenenden das Kernproblem, sondern die Dichte der wichtigen Sessions. Jeder Tag sei mittlerweile mit einer hochrelevanten Einheit belegt: Pressekonferenz und freies Training am Freitag, Qualifying und Sprint am Samstag, Hauptrennen am Sonntag. Raum für ein behutsames Herantasten an die Strecke gebe es nicht mehr. Der KTM-Pilot ist überzeugt, dass diese Struktur zwangsläufig zu kürzeren Karrieren führen wird, weil der dauerhafte Stress die körperliche und mentale Belastungsgrenze jedes Fahrers erreiche.
Sprintrennen sowie verkürzte Qualifyings und Freitagstrainings bewertet Acosta grundsätzlich positiv. Problematisch werde es erst in der Summe, weil das permanente Arbeiten am Limit die Verletzungswahrscheinlichkeit deutlich anhebe. Eine Reduktion der Rennwochenenden würde er begrüßen, seine eigentliche Sorge gilt aber der Intensität jedes einzelnen Events.

Alex Marquez bleibt trotz KTM-Wechsel Teil der Ducati-Entwicklung
Ein weiteres Paddock-Thema betrifft Alex Marquez. Der jüngere der beiden Marquez-Brüder wird zur Saison 2027 zu KTM wechseln, nachdem er vier Jahre lang eine Ducati unter den Farben von Gresini Racing gefahren ist. In dieser Zeit holte er drei Siege und wurde 2025 hinter seinem Bruder Marc Vizeweltmeister. Diese Leistung brachte ihm innerhalb der Ducati-Struktur einen offiziellen Werksfahrerstatus in der Entwicklung ein, obwohl er sportlich weiter für Gresini startete. Er erhielt die aktuelle Desmosedici-Spezifikation GP26 und spielt eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung des Prototyps.
Viele Verträge für die Saison 2027 sind inzwischen ausgehandelt, warten jedoch noch auf die offizielle Bekanntgabe. Der Grund liegt im ausstehenden kommerziellen Rahmenvertrag zwischen der Herstellervereinigung MSMA und der MotoGP Sports Entertainment Group, dem Nachfolgeunternehmen der früheren Dorna. Sobald diese Übereinkunft für die kommenden fünf Jahre steht, wird eine Welle an Fahreransagen erwartet.
Trotz des bevorstehenden Wechsels bleibt Marquez eine tragende Figur in der Entwicklung der aktuellen Ducati. Der Hersteller aus Borgo Panigale kann es sich nicht leisten, auf die Expertise seines Vizeweltmeisters zu verzichten. Marquez selbst sieht das ähnlich und erklärt, dass sein Fokus voll auf der laufenden Saison liege. Sein Wechsel zu KTM sei 2027 noch weit entfernt, und der Markt ändere nichts daran, dass Ducati weiter mit allen vier vertraglich gebundenen Werksfahrern arbeite. Sein bisher bestes Saisonergebnis war ein sechster Platz in Brasilien, in der Gesamtwertung steht er auf Rang acht.
Aprilia setzt Ducati unter Zugzwang
Eine besondere Brisanz erhält die Situation durch die aktuelle Formstärke von Aprilia. Die Marke aus Noale hat die ersten drei Saisonläufe gewonnen. Marco Bezzecchi führt die Gesamtwertung an, dicht gefolgt von Jorge Martin. Ducati, jahrelang das Maß der Dinge, findet in dieser Saison noch nicht zurück zur gewohnten Dominanz.
Marquez ordnet die Lage nüchtern ein. Er spricht davon, dass Aprilia derzeit einfach besser aufgestellt sei, weil das Team die Rennen gewinne. Im Vorjahr sei die Reihenfolge umgekehrt gewesen, da habe Ducati den Angriff abgewehrt. In diesem Jahr hakte es für die Italiener an einigen Stellen, der nötige Entwicklungsschritt stehe noch aus. Weil Ducati zudem im Rennen um die Gunst der Fahrer eine Doppelbaustelle hat, auch Francesco Bagnaia wechselt 2027 zu Aprilia, kann der Hersteller seine Werksfahrer in der Entwicklung nicht zurückstufen. Marquez wie Bagnaia bleiben bis zum Saisonende integraler Bestandteil des Arbeitsprozesses.

Yamaha: Drei Rennen, neun Punkte, viele offene Fragen
Während Ducati den Titel verteidigen und Aprilia ihn erobern will, kämpft Yamaha am anderen Ende des Feldes. Nach drei Saisonläufen stehen in der Herstellerwertung gerade einmal neun Punkte zu Buche. Der einzige sichtbare Lichtblick war ein sechster Platz von Fabio Quartararo im Brasilien-Sprint, ermöglicht durch eine starke Qualifikationsleistung auf feuchter Strecke. Im jeweiligen Hauptrennen kehrten die harten Realitäten zurück.
Quartararo wurde in Thailand Vierzehnter, mit rund einer halben Minute Rückstand auf den Sieger. In Brasilien belegte Alex Rins den 14. Rang und verlor über eine verkürzte Distanz bereits 23 Sekunden. In den USA kam Neuzugang Toprak Razgatlioglu als 15. ins Ziel und holte damit seinen ersten WM-Punkt, allerdings bei 25 Sekunden Rückstand. Der Türke zeigte sich wenig begeistert über dieses Ergebnis, obwohl er statistisch bester Yamaha-Fahrer war.
Im Hintergrund läuft bei Yamaha derweil ein fundamentaler Konzeptwechsel. Das Team hat den bewährten Reihenvierzylinder durch einen V4-Motor ersetzt. Diese Entscheidung soll den Weg in die Ära ab 2027 ebnen, weil ein schmalerer Motor mehr Freiheiten bei der Aerodynamik der Seitenverkleidungen schafft. Die Rolle der Winglets und der Verkleidungsflächen wird durch das neue Reglement zusätzlich aufgewertet.
Forcada und Checa: Der V4-Motor funktioniert noch nicht
Ramon Forcada, 14 Jahre bei Yamaha tätig und als Crewchief von Jorge Lorenzo dreifacher Weltmeister, sieht die Ausgangslage für die Japaner mit Skepsis. Im Podcast Duralavita erklärt er, dass die Motorräder aller Hersteller auf dem Papier 2027 nicht radikal anders sein werden. Das grundlegende Layout bleibe ähnlich. Genau darin liege aber das Problem für Yamaha. Die Konkurrenz verfüge über funktionierende Basen, auf denen sich das neue 850er-Projekt aufbauen lasse. Yamaha habe diese Basis nicht.
Forcada beschreibt das Dilemma sehr deutlich. Yamaha könne die aktuelle Maschine nicht einfach beiseitelegen, sondern müsse bereits jetzt mit der Arbeit an der 850er beginnen. Alles, was in diesem Jahr funktioniere, müsse direkt ins nächste Projekt übertragen werden. Gleichzeitig sei der neue V4-Motor jung und anfällig. Erhöhe man die Leistung, steige die Ausfallrate, bleibe man vorsichtig, fehle die Konkurrenzfähigkeit. Diese Kombination aus Leistung und Zuverlässigkeit lasse sich nur mit Zeit und Rennkilometern erarbeiten. Als Beispiel führt Forcada den Wintertest in Sepang an, an dem Yamaha einen kompletten Tag aussetzen musste, um Schäden zu analysieren. Er ist überzeugt, dass das Team an einem Rennwochenende weitergefahren wäre. Die japanische Herangehensweise an Sicherheitsfragen habe hier den Ausschlag gegeben.
Auch Carlos Checa, von 1999 bis 2004 Yamaha-Werksfahrer und 2011 Superbike-Weltmeister, sieht den V4-Motor als aktuelle Schwachstelle. Der geplante Schritt nach vorn sei faktisch ein Rückschritt geworden. Checa ordnet das Thema zusätzlich über die Motivationslage der Fahrer ein. Quartararo wolle eigentlich um die Weltmeisterschaft kämpfen, finde sich aber im hinteren Feld wieder und habe zudem für 2027 bereits bei einem anderen Hersteller unterschrieben. Ähnliches gelte für Jack Miller, der Grands Prix gewonnen habe, und für den Fall Alex Rins.

Razgatlioglu als Sonderfall im Yamaha-Gefüge
Toprak Razgatlioglu hebt sich in dieser Gemengelage ab. Für ihn ist die MotoGP ein neues Kapitel, bei dem der dreifache Superbike-Weltmeister alles geben muss. Checa spricht Razgatlioglu hohe Qualitäten zu. Er würde selbst mit einem Motorrad aus Holz fahren und jedes verfügbare Potenzial ausreizen. Für 2027 erwartet Checa eine deutliche Verbesserung der Situation, weil Razgatlioglu mit der Pirelli-Bereifung wieder in einem ihm vertrauten Umfeld arbeite. Der Türke habe das Zeug, in der Königsklasse konkurrenzfähig zu werden, sofern die technische Basis stimme.
Der Aufstieg ins Werksteam bleibt Razgatlioglu dennoch verwehrt. Yamaha hat sich mit Ai Ogura geeinigt, der 2027 neben Jorge Martin fahren wird. Razgatlioglu bleibt damit bei Pramac. Über die Zukunft von Jack Miller gibt es bislang keine belastbaren Informationen.
Chaz Davies: Toprak wird die Yamaha-Referenz
Eine besonders detaillierte Einschätzung zu Razgatlioglu liefert Chaz Davies. Der Waliser kennt den Türken aus Superbike-Zeiten, ist als Video-Analyst und Fahrermanager regelmäßig im MotoGP-Paddock präsent. Razgatlioglus Fähigkeiten bewertet Davies als außergewöhnlich. Während seiner Tätigkeit als Riding-Coach bei Ducati habe er den Fahrstil intensiv studiert, insbesondere den Wechsel von Yamaha zu BMW in der seriennahen Weltmeisterschaft. Razgatlioglu habe sich dabei komplett umgestellt und trotzdem spektakulär gewirkt, als hole er alles auf der Bremse. Tatsächlich habe er aber in allen Bereichen das Optimum aus der BMW herausgezogen und dabei einen starken Motor nutzen können, der ihm bei Yamaha oft gefehlt habe. Diese Fähigkeit zur Anpassung hebt Davies besonders hervor.
Auch die Zusammenarbeit mit Crewchief Phil Marron habe funktioniert. Das Motorrad sei konsequent auf Razgatlioglu zugeschnitten worden, was in der Superbike-WM zu regelmäßigen Siegen geführt habe. In der MotoGP müsse der Türke aktuell kleinere Brötchen backen. Davies traut ihm jedoch zu, sich innerhalb von Yamaha durchzusetzen. Er spricht davon, bereits im Vorjahr intern prognostiziert zu haben, dass Razgatlioglu nach der Saisonhälfte in der Gesamtbetrachtung die Referenz bei Yamaha sein werde, wenn auch nicht zwangsläufig in jedem einzelnen Rennen. Öffentlich habe er sich mit dieser Einschätzung zurückgehalten, weil sie mutig gewesen sei.
Pirelli-Rückkehr: Vorteil oder doch Nachteil?
Die Rückkehr zu Pirelli-Reifen ab 2027 wird oft als möglicher Pluspunkt für Razgatlioglu gehandelt, weil er aus der Superbike-WM genau mit dieser Marke reichlich Erfahrung mitbringt. Davies sieht das differenzierter. Er hält den eingeschlagenen Weg für ungünstig. Razgatlioglu habe sich im vergangenen Winter auf Michelin-Reifen umstellen müssen und erlebe die Steifigkeit eines MotoGP-Bikes auf diesen Reifen. Diese Erfahrung bleibe. Die erneute Umstellung im übernächsten Winter koste Zeit und Testkilometer.
Davies glaubt zwar nicht, dass die MotoGP tatsächlich Superbike-Reifen einführen wird, er geht aber davon aus, dass die neue Pirelli-Mischung in ihrer Charakteristik klar erkennbar sein wird. In der Konkurrenz um die Rolle des besten Yamaha-Fahrers stellt sich Razgatlioglu vor allem gegen Fabio Quartararo. Davies bezeichnet den Franzosen als unglaublich guten Fahrer. Er traut Razgatlioglu aber zu, sich intern durchzusetzen, sobald die Rahmenbedingungen stimmen. Kurzfristig müsse der Türke allerdings noch Strecken kennenlernen und sich mit den anderen Yamaha-Piloten vergleichen, nicht mit der Gesamtspitze.
Ein Reglement, das viele Fragen aufwirft
Die Kombination aus Hubraumreduktion, neuer Reifenmarke und dem Wegfall der Ride-Height-Devices macht 2027 zu einer Unbekannten. Jeder Hersteller verfolgt eine eigene Strategie, um sich auf den Umbruch vorzubereiten. Ducati setzt auf Kontinuität und eine funktionierende Basis, die sich weiterentwickeln lässt. Aprilia nutzt die aktuelle Stärke, um parallel am neuen Projekt zu arbeiten. KTM bindet mit Acosta und Alex Marquez zwei spanische Topfahrer an sich. Honda versucht sich wie Yamaha neu zu sortieren. Yamaha geht mit dem V4-Motor den radikalsten Weg, zahlt dafür aber gerade einen hohen sportlichen Preis.
Für die Fahrer bedeutet dieser Übergang zusätzliche Komplexität. Sie bewegen sich in einer Saison, die bereits für sich genommen mit 22 Grands Prix und Sprintrennen extrem fordernd ist. Parallel dazu denken viele bereits an das Umfeld im Folgejahr, wenn neue Motorräder, andere Reifen und veränderte Aerodynamikvorgaben zum Tragen kommen. Acostas Warnung vor kürzeren Karrieren erhält in diesem Kontext zusätzliches Gewicht. Der dicht getaktete Kalender lässt wenig Raum für Regeneration, und der Druck steigt mit jeder Regeländerung.
Häufige Fragen
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Warum reduziert die MotoGP den Hubraum auf 850 Kubikzentimeter?
Ab der Saison 2027 sinkt der Hubraum von 1.000 auf 850 Kubikzentimeter, gleichzeitig fällt das Mindestgewicht von 157 auf 153 Kilogramm. Die Änderung soll die Höchstgeschwindigkeiten reduzieren, kommt aber in Kombination mit weiteren Anpassungen wie dem Wegfall der Ride-Height-Devices und veränderten Winglet-Vorgaben.
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Wechselt Alex Marquez 2027 wirklich zu KTM?
Die Vereinbarung gilt als ausgemacht, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Sie ist an den neuen kommerziellen Rahmenvertrag zwischen der Herstellervereinigung MSMA und der MotoGP Sports Entertainment Group gekoppelt. Sobald dieser unterzeichnet ist, wird die Ankündigung der Fahrer für 2027 erwartet.
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Warum steht Yamaha in der MotoGP 2026 so schlecht da?
Yamaha hat den Reihenvierzylinder durch einen V4-Motor ersetzt und nutzt 2026 als Testjahr für die kommende 850-Kubik-Ära. Nach drei Rennen stehen nur neun Punkte in der Herstellerwertung. Ex-Crewchief Ramon Forcada sieht das zentrale Problem in der fehlenden Basis für 2027 und in Zuverlässigkeitsproblemen des neuen Motors.
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Bekommt Toprak Razgatlioglu ein Yamaha-Werkscockpit für 2027?
Nein. Yamaha hat sich für 2027 auf das Werksduo Jorge Martin und Ai Ogura festgelegt. Razgatlioglu fährt weiterhin für das Pramac-Team. Paddock-Insider wie Chaz Davies und Carlos Checa trauen ihm dennoch zu, sich ab der zweiten Saisonhälfte 2026 als bester Yamaha-Fahrer zu etablieren.
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Verbessert die Rückkehr zu Pirelli die Chancen von Razgatlioglu?
Oberflächlich ja, weil der Türke die Pirelli-Reifen aus seiner Zeit in der Superbike-WM sehr gut kennt. Chaz Davies widerspricht dieser Einschätzung jedoch. Er hält die zwischenzeitliche Umstellung auf Michelin für nachteilig, weil Razgatlioglu sich 2027 erneut anpassen müsse und dafür Testzeit benötige.
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