- Neuer Spiegelkopf mit 123 mm Breite und 92 mm Höhe, perlgestrahlt und mattschwarz eloxiert
- Fünf Varianten: klassischer Lenkerspiegel, Lenkerendenspiegel Short und Long sowie EVO Short und Long
- E-geprüft und in der EU für den Straßenverkehr zugelassen, Preise nennt der Hersteller bislang nicht
Am 7. September 2026 hat HIGHSIDER in Hamburg die Victory ULTRA vorgestellt. Die Marke gehört zur Paaschburg und Wunderlich GmbH und führt damit eine ihrer bekanntesten Spiegelserien weiter. Der Name Victory steht im Programm seit Jahren für einen trapezförmigen Aluminiumspiegel, den es inzwischen in zahlreichen Ausführungen gibt. Die ULTRA-Reihe setzt darauf auf, verändert aber die Form des Spiegelkopfes deutlich und bündelt gleich mehrere Montagearten unter einem gemeinsamen Design.

Was ist neu am Spiegelkopf der Victory ULTRA?
Der Spiegelkopf misst 123 mm in der Breite und 92 mm in der Höhe. Damit fällt er 6 mm breiter und 9 mm höher aus als der Kopf der bisherigen Victory-Modelle, die durchgängig mit 117 x 83 mm angegeben werden.
Die Form beschreibt der Hersteller als flach und reduziert, mit scharf definierten Kanten und präzise CNC-gefrästen Übergängen. CNC-Fräsen bedeutet, dass die Konturen computergesteuert aus dem vollen Aluminium herausgearbeitet werden, was engere Toleranzen und schärfere Kanten erlaubt als ein Gussteil. Die Oberfläche ist fein perlgestrahlt und mattschwarz eloxiert. Beim Perlstrahlen wird das Aluminium mit feinen Kugeln beschossen und bekommt dadurch eine gleichmäßig matte Struktur. Das Eloxieren erzeugt anschließend eine harte Schutzschicht, die Farbe aufnimmt und vor Korrosion schützt.
Interessant ist der Vergleich mit der bisherigen Serie. Beim Victory-X, laut Herstellerbeschreibung eine Jubiläumsversion zum zehnjährigen Bestehen des Victory-Spiegels, wurde die Oberfläche mit eingearbeiteten Rillen gestaltet. Der Victory-Blast setzt auf eine perlgestrahlte, seidenmatte Optik. Die ULTRA kombiniert das Perlstrahlen nun mit einer mattschwarzen Eloxierung und einer flacheren Grundform.
Welche Montagevarianten bietet die Victory ULTRA?
HIGHSIDER bietet die Victory ULTRA in fünf Ausführungen an: als klassischen Lenkerspiegel, als Lenkerendenspiegel in den Längen Short und Long sowie als EVO-Version dieser beiden Lenkerendenspiegel. Alle teilen sich denselben Spiegelkopf.
Der klassische Lenkerspiegel
Diese Variante nutzt einen gekröpften Aluminium-Spiegelarm. Gekröpft heißt, dass der Arm einen Versatz besitzt und nicht gerade verläuft. Dadurch rückt der Spiegel weiter nach außen. Das verbessert nach Herstellerangaben die Sicht nach hinten und schafft mehr Platz im Griffbereich. Ein zusätzliches Gelenk erlaubt es, den Spiegelkopf separat auszurichten. Dieses Prinzip kennt die Serie bereits, denn schon beim Victory-X sorgt ein zweites Gelenk am Stiel für zusätzliche Einstellmöglichkeiten.
Lenkerendenspiegel Short und Long
Am Lenkerende stehen zwei Längen zur Wahl. Die kurze Version sitzt kompakt am Lenker und ergibt eine besonders reduzierte Optik. Die Long-Variante besitzt einen längeren Aluminiumarm, bietet einen größeren Einstellbereich und positioniert den Spiegel weiter außen. Beide lassen sich links wie rechts montieren, der Spiegelkopf bleibt in beiden Fällen frei ausrichtbar. Zum Vergleich: Der bisherige Victory EVO Lenkerendenspiegel wird mit einer Stiellänge von rund 130 mm angegeben.

Was macht die EVO-Versionen der Victory ULTRA anders?
Bei den EVO-Ausführungen ist das universelle Klemmsystem laut Hersteller bereits Bestandteil des Spiegels. Zusätzliche Lenkergewichte oder separate Zubehörteile für die Montage entfallen damit.
Ein mitgeliefertes Hülsensystem gleicht unterschiedliche Lenker-Innendurchmesser aus. Das ist der Punkt, an dem sich der Fortschritt gegenüber der bisherigen Serie am deutlichsten zeigt. Der bekannte Victory EVO wird bislang zwar ebenfalls mit Anbauset und Universal-Klemmsystem geliefert, diese sind dort aber als beigelegte Bauteile ausgewiesen. Bei der ULTRA beschreibt HIGHSIDER die Klemmung als Teil des Spiegels selbst. Das Ergebnis soll eine optisch cleanere Lösung direkt am Lenkerende sein.
Zur Einordnung der Lenkerkompatibilität: Der bisherige Victory EVO passt nach Herstellerangaben für Lenkerinnendurchmesser von 12 bis 22 mm und deckt damit die meisten Lenker in 7/8 Zoll und 1 Zoll ab. Konkrete Durchmesserangaben für die ULTRA-Reihe hat HIGHSIDER bislang nicht veröffentlicht.
Lenkerenden und LED-Blinker runden die Serie ab
Das Designthema endet nicht beim Spiegel. Passende Victory ULTRA LS Lenkerenden greifen das charakteristische Flügeldesign auf und führen die Formensprache bis zum Lenkerabschluss fort. Auch sie bestehen aus CNC-gefrästem Aluminium und sind auf die Lenkerendenspiegel der Serie abgestimmt. Ihre Spiegelarmaufnahme misst 12 mm.
Dazu kommen neue Victory ULTRA LED-Blinker. Ein vertikal angeordnetes Flat-LED-Modul sorgt für eine kompakte Bauform und eine eigene Lichtsignatur. Neben dem klassischen 1in1-Blinker gibt es eine 3in1-Version, die Blinker, Bremslicht und Rücklicht in einem einzigen Gehäuse zusammenfasst. Damit lässt sich die Optik vom Cockpit bis zum Heck durchziehen.

Was kostet die HIGHSIDER Victory ULTRA und wann ist sie erhältlich?
Preise und einen Verkaufsstart hat HIGHSIDER bisher nicht genannt. Im Herstellershop war die ULTRA-Reihe am 9. September 2026 noch nicht gelistet, obwohl dort bereits 45 Produkte der Victory-Familie geführt werden.
Eine Orientierung liefern die bestehenden Modelle. Der Victory-X Spiegel und der Victory-Blast stehen im Herstellershop jeweils mit 59,96 Euro (rund 70 US-Dollar) in der Liste, der Victory-XL mit 64,96 Euro (rund 75 US-Dollar) und der Victory EVO Lenkerendenspiegel mit 74,95 Euro (rund 87 US-Dollar), jeweils pro Stück. Ob sich die ULTRA-Modelle in diesem Rahmen bewegen, bleibt offen, bis der Hersteller eigene Angaben macht.
Wie ordnet sich die Victory ULTRA ins Spiegelprogramm ein?
Die Victory ULTRA ist keine Ablösung der bisherigen Serie, sondern eine zusätzliche Designlinie mit eigenem Kopf und eigenem Zubehör. Die bekannten Varianten bleiben weiterhin im Programm.
Damit reiht sich die Reihe in die Zubehörneuheiten des Jahrgangs 2026 ein, bei denen Hersteller verstärkt auf modulare Baukästen setzen: ein gemeinsames Designthema, das sich über Spiegel, Lenkerenden und Beleuchtung ziehen lässt. Alle Victory ULTRA Spiegel sind E-geprüft und in der EU für den Straßenverkehr zugelassen. Das E-Prüfzeichen bedeutet, dass der Spiegel einer europäischen Bauartgenehmigung entspricht und ohne weitere Papiere montiert werden darf. Für die Serie verwendet HIGHSIDER zudem die Bezeichnung PRO, die im Programm der Marke bereits bei mehreren Produktlinien auftaucht.
Häufige Fragen
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Was kostet die HIGHSIDER Victory ULTRA?
Einen Preis hat HIGHSIDER bisher nicht veröffentlicht, und im Herstellershop war die Serie am 9. September 2026 noch nicht gelistet. Zur Einordnung: Die bestehenden Victory-Spiegel liegen dort zwischen 59,96 Euro (rund 70 US-Dollar) und 74,95 Euro (rund 87 US-Dollar) pro Stück.
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Wie groß ist der Spiegelkopf der Victory ULTRA?
Der Spiegelkopf misst 123 mm in der Breite und 92 mm in der Höhe. Er fällt damit 6 mm breiter und 9 mm höher aus als bei den bisherigen Victory-Modellen mit 117 x 83 mm.
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Ist die Victory ULTRA für den Straßenverkehr zugelassen?
Ja, alle Spiegel der Serie sind E-geprüft und in der EU für den Straßenverkehr zugelassen. Ein E-Prüfzeichen entspricht einer europäischen Bauartgenehmigung, zusätzliche Papiere sind für die Montage nicht nötig.
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Was unterscheidet die EVO-Versionen von den übrigen Lenkerendenspiegeln?
Bei den EVO-Ausführungen ist das universelle Klemmsystem bereits Bestandteil des Spiegels. Zusätzliche Lenkergewichte oder separate Montageteile entfallen dadurch, und ein mitgeliefertes Hülsensystem gleicht unterschiedliche Lenker-Innendurchmesser aus.












