- Michael Dunlop fuhr im Supersport 128,719 mph und blieb klar vorn.
- Mike Browne führte das Sportbike-Qualifying mit 121,348 mph an.
- Viele Topfahrer verzichteten auf die Session, das Starterfeld blieb ausgedünnt.
Mit der letzten Einheit des Freitagabends ging die Trainingswoche der Isle of Man TT 2026 zu Ende. Auf der Strecke waren nur noch die Supersport- und Sportbike-Maschinen, die ein letztes Mal Gelegenheit hatten, die Abstimmung vor ihren Rennen zu verfeinern. Auffällig war das deutlich gelichtete Feld, denn ein Teil der Spitzenfahrer hatte sein Programm für den Tag bereits abgeschlossen.

Wer war im finalen Qualifying am schnellsten?
Michael Dunlop war im Supersport der Schnellste, Mike Browne führte das Sportbike-Feld an. Dunlop umrundete den Snaefell Mountain Course auf der Scars-Racing-Ducati mit 128,719 mph, Browne kam auf der Paton auf 121,348 mph.
Dunlop zog seinen Vorsprung durch jeden Sektor weiter aus und festigte seine Rolle als Favorit für die Supersport-Klasse. Der 33-fache TT-Sieger kam nach seiner schnellen Runde umgehend an die Box. Über die gesamte Woche betrachtet bleibt Dunlop auch im Sportbike der schnellste Fahrer; in dieser Abendeinheit konzentrierte er sich jedoch auf die Supersport-Ducati, weshalb im Sportbike Browne die Session anführte.
Wie lief das Supersport-Qualifying?
Im Supersport gab Dunlop mit 128,719 mph das Tempo vor. Peter Hickman war mit 127,301 mph Zweiter, lag damit aber bereits 11,7 Sekunden zurück.
Dahinter reihten sich Josh Brookes (125,556 mph), Jamie Coward (125,357 mph), Ian Hutchinson (124,217 mph) und Joe Yeardsley (122,752 mph) ein. Dominic Herbertson kam mit 124,499 mph auf den fünften Platz im Gesamtklassement. Brookes und Hutchinson drehten jeweils noch eine weitere Runde, deren Zeiten niedriger ausfielen, weil beide am Sessionende vor Start und Ziel in die Boxengasse abgewunken wurden. Eine bemerkenswerte Leistung zeigte zudem der frühere Macau-Grand-Prix-Sieger Erno Kostamo, der den Kurs mit 122,077 mph umrundete.

Wer führte im Sportbike?
Im Sportbike war Mike Browne der Schnellste. Er führte das Klassement mit 121,348 mph auf der Melbray/Laycock-Racing-Paton an, obwohl er auf seiner ersten Runde am Parliament Square zu weit hinausgetragen wurde.
Hinter Browne sortierten sich Peter Hickman (120,050 mph) und Jamie Coward (119,385 mph) ein, die jeweils nur eine einzelne Runde fuhren. Es folgten Michal Dokoupil (117,931 mph), Barry Furber (117,320 mph), Stefano Bonetti (116,747 mph), Michael Sweeney (116,701 mph) und Jonathan Perry (116,083 mph). Der Newcomer Rhys Stephenson beendete seine Qualifying-Woche mit seiner bislang schnellsten Runde von 114,118 mph.
Warum gingen viele Topfahrer nicht mehr raus?
Ein Teil der Spitzenfahrer ließ die letzte Einheit aus, weshalb das Feld ausgedünnt war. Dean Harrison war ein prominenter Abwesender, sein Tagewerk war nach der schnellsten Superstock-Zeit bereits getan.
Auch andere Fahrer hatten ihre Abstimmung in den vorherigen Sessions gefunden und sparten Material und Kräfte für die anstehenden Rennen. Für die verbliebenen Teilnehmer bot die Session vor allem die Möglichkeit, letzte Feinheiten am Set-up zu prüfen, bevor es ernst wird.

Wie schlug sich Peter Hickman nach seinen Problemen?
Peter Hickman kam nach seinen Schwierigkeiten im Big-Bike-Qualifying wieder auf die Strecke und fuhr konkurrenzfähige Zeiten. Im Supersport war er Zweiter, im Sportbike ebenfalls.
Hickman hatte zuvor offen eingeräumt, körperlich nicht bei hundert Prozent zu sein, was sich auf den kleineren Maschinen über die langen Abschnitte besonders bemerkbar macht. Jamie Coward wiederum zeigte sich weiter bestens gelaunt und arbeitete an seiner Abstimmung, nachdem er kurz zuvor einen Durchbruch beim Set-up gefunden hatte.
Wann finden die Rennen der Isle of Man TT 2026 statt?
Den Auftakt macht am Samstag um 10:45 Uhr das Superstock-Rennen über drei Runden, am Sonntag folgt das erste Superbike-Rennen. Die Supersport- und Sportbike-Klassen, um die es in diesem abschließenden Qualifying ging, gehen am Dienstag ins Rennen.
Damit ist die Trainingswoche der Isle of Man TT 2026 abgeschlossen. Über alle Klassen hinweg haben sich Michael Dunlop bei den kleineren Maschinen und Dean Harrison bei den großen Klassen als die Fahrer herauskristallisiert, an denen sich die Konkurrenz orientieren muss. Die Seitenwagen nehmen nach mehreren schweren Vorfällen am Rest der Veranstaltung nicht mehr teil.

Häufige Fragen
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Wer führte das Sportbike-Qualifying der Isle of Man TT 2026 an?
Mike Browne war mit 121,348 mph auf der Paton der Schnellste im abschließenden Sportbike-Qualifying. Dahinter folgten Peter Hickman und Jamie Coward.
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Wer war im finalen Supersport-Qualifying am schnellsten?
Michael Dunlop war mit 128,719 mph der Schnellste. Peter Hickman folgte mit 127,301 mph auf dem zweiten Platz, allerdings bereits 11,7 Sekunden zurück.
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Warum fuhren viele Topfahrer im letzten Qualifying nicht mehr?
Mehrere Spitzenfahrer hatten ihre Abstimmung bereits gefunden und sparten Material und Kräfte für die Rennen. Dean Harrison etwa verzichtete ganz auf die Session.
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Wann fahren Supersport und Sportbike bei der Isle of Man TT 2026?
Die Supersport- und Sportbike-Klassen gehen am Dienstag ins Rennen. Zuvor starten am Samstag das Superstock-Rennen und am Sonntag das erste Superbike-Rennen.











