- Dean Harrison fuhr mit 134,877 mph die schnellste Zeit der bisherigen Trainingswoche.
- Im Superbike folgten Peter Hickman mit 132,712 mph und Michael Dunlop mit 132,149 mph.
- In der Superstock-Klasse war Mike Browne mit 129,798 mph Schnellster.
Das vierte Qualifying der Isle of Man TT 2026 fiel auf den letzten Trainingstag vor dem Rennauftakt. Für Superbike und Superstock war es die finale Gelegenheit, Abstimmung, Reifen und Renndistanz unter Wettbewerbsbedingungen zu prüfen, bevor am Samstag die ersten Wertungsläufe gestartet werden. Begleitet wurde der Vormittag von einer ungewöhnlichen Ausgangslage, denn die Seitenwagen nehmen nach mehreren schweren Vorfällen am Rest der Veranstaltung nicht mehr teil.

Wer war im 4. Qualifying der Isle of Man TT am schnellsten?
Dean Harrison war im vierten Qualifying der Schnellste. Der Honda-Werksfahrer umrundete den Snaefell Mountain Course mit 134,877 mph und stellte damit zugleich die schnellste Zeit der bisherigen Trainingswoche auf.
Harrison hatte bereits zum Auftakt der Woche eine 133er-Runde hingelegt und seine Pace über die Sessions hinweg gesteigert. Mehrere seiner schnellen Runden gelangen ihm aus dem stehenden Start heraus, was im Trainingsbetrieb einen zusätzlichen Aufwand bedeutet. In der Live-Berichterstattung wurde betont, dass er bislang ohne erkennbaren Fehler durch die Woche gekommen ist und seine Reserven noch nicht offengelegt hat.
Wie fällt die Superbike-Rangliste im 4. Qualifying aus?
Hinter Harrison sortierten sich Peter Hickman und Michael Dunlop ein. Laut dem offiziellen Ergebnisprotokoll des vierten Qualifyings ergab sich in der Superbike-Klasse folgende Reihenfolge der schnellsten zehn Fahrer:
- Dean Harrison (Honda), 134,877 mph
- Peter Hickman (BMW), 132,712 mph
- Michael Dunlop (Honda), 132,149 mph
- John McGuinness (Honda), 130,903 mph
- Josh Brookes (Honda), 130,547 mph
- Ian Hutchinson (BMW), 130,052 mph
- David Johnson (Kawasaki), 129,789 mph
- Nathan Harrison (Honda), 129,722 mph
- Phillip Crowe (BMW), 128,270 mph
- Rob Hodson (Honda), 126,619 mph
John McGuinness, der in diesem Jahr sein 30-jähriges TT-Jubiläum begeht, lag als Vierter weiter in Schlagdistanz. Michael Dunlop wirkte auf seiner Honda zunehmend gelöst und fuhr nach einem verkürzten ersten Versuch eine seiner schnellsten Superbike-Runden der Woche.

Was passierte in der Superstock-Klasse?
In der Superstock-Klasse fuhr Mike Browne die schnellste Zeit. Er führte das Feld mit 129,798 mph auf seiner Honda an, dicht gefolgt von Peter Hickman mit 129,725 mph.
Die zehn schnellsten Superstock-Fahrer des vierten Qualifyings:
- Mike Browne (Honda), 129,798 mph
- Peter Hickman (BMW), 129,725 mph
- Josh Brookes (Honda), 129,196 mph
- Jamie Coward (Honda), 128,317 mph
- Paul Jordan (Honda), 128,055 mph
- David Johnson (Kawasaki), 127,891 mph
- Marcus Simpson (Honda), 127,297 mph
- Shaun Anderson (BMW), 126,764 mph
- Julian Trummer (BMW), 126,318 mph
- Maurizio Bottalico (BMW), 125,029 mph
Peter Hickman äußerte sich zu seinem Superstock-Motorrad kritisch. Er sprach darüber, dass die Maschine die Linie nicht sauber halte und in schnellen Kurven zu spät den Scheitelpunkt erreiche, weshalb sein Team die Daten noch einmal auswerten wolle.
Warum lag der Fokus der Topfahrer auf dem Superbike?
Der Schwerpunkt lag am Vormittag auf den Superbikes, weil diese Maschinen mehr Einstellmöglichkeiten bieten und entsprechend länger zum Abstimmen brauchen. Mit dem ersten Superbike-Rennen in kurzer Zeit war es für die Teams wichtig, früh eine klare Abstimmungsrichtung zu finden.
Josh Brookes stand vor der Entscheidung, ob er den Senior auf dem Superbike oder auf dem Superstock bestreitet, und nutzte die Session für direkte Vergleiche beider Maschinen. Ian Hutchinson hatte mitten in der Woche überraschend die Reifenmarke gewechselt, was sein Team nach eigener Aussage vor eine kurzfristige Aufgabe stellte. Peter Hickman beschrieb seine Situation offen und sagte, sein Superbike fühle sich besser an als das Superstock-Bike: „the Superbike feels better than the Superstock bike which is quite unusual“ (auf Deutsch: „Das Superbike fühlt sich besser an als das Superstock-Bike, was eigentlich ungewöhnlich ist“). Zudem räumte er ein, körperlich nicht bei hundert Prozent zu sein.
Dominic Herbertson hatte unterwegs einen Elektronikeingriff an seiner BMW, nahm es aber gelassen und meinte: „They’re not faults, they’re features“ (auf Deutsch: „Das sind keine Fehler, das sind Features“).

Warum fehlen die Seitenwagen bei der TT 2026?
Die Seitenwagen wurden für den Rest der Veranstaltung ausgesetzt. Hintergrund ist eine Reihe schwerer Vorfälle, zuletzt der Sturz der als Mitfavoriten gehandelten Brüder Ryan und Callum Crowe am Mittwoch im dritten Qualifying bei Crosby.
Wie die Veranstalter in einer Mitteilung bestätigten, wurde die Entscheidung nach einer technischen und betrieblichen Überprüfung als Vorsichtsmaßnahme im Interesse der Sicherheit von Fahrern und Zuschauern getroffen. Bereits zuvor hatte es einen Vorfall mit Maria Costello und ihrem Beifahrer Shaun Parker gegeben. In der Live-Übertragung wurde der Wegfall der Klasse als großer Verlust eingeordnet, da die Seitenwagen-Teams als besonders bodenständig und familiär gelten.
Wann beginnen die Rennen der Isle of Man TT 2026?
Nach dem Abschluss des Qualifyings am Freitag beginnen die Rennen am Samstag, dem 30. Mai. Das vierte Qualifying ordnet sich damit in den letzten Trainingstag der TT-Woche 2026 ein und liefert einen ersten Anhaltspunkt für die Kräfteverhältnisse vor den Wertungsläufen.
Im Anschluss an die Superbike- und Superstock-Session standen am Freitag noch weitere Trainingseinheiten für Supersport und Sportbike auf dem Programm. Ob sich Harrisons Vorsprung in die Rennen übertragen lässt, hängt traditionell auch von Reifenwahl, Wetter und Renndistanz ab, da im Qualifying noch keine Punkte vergeben werden.

Häufige Fragen
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Wer fuhr im 4. Qualifying der Isle of Man TT 2026 die schnellste Runde?
Dean Harrison war mit 134,877 mph der Schnellste. Damit setzte der Honda-Fahrer zugleich die schnellste Zeit der bisherigen Trainingswoche.
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Wie schnell war Dean Harrison im 4. Qualifying?
Dean Harrison fuhr eine Runde mit 134,877 mph. Mehrere seiner schnellen Runden gelangen ihm dabei aus dem stehenden Start heraus.
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Wer war in der Superstock-Klasse am schnellsten?
Mike Browne war mit 129,798 mph der schnellste Superstock-Fahrer. Auf den Plätzen folgten Peter Hickman mit 129,725 mph und Josh Brookes mit 129,196 mph.
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Warum starten bei der Isle of Man TT 2026 keine Seitenwagen mehr?
Die Veranstalter haben die Seitenwagen-Klasse für den Rest der Veranstaltung ausgesetzt. Auslöser war eine Reihe schwerer Vorfälle, darunter der Sturz von Ryan und Callum Crowe im dritten Qualifying.
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Wann beginnen die Rennen der Isle of Man TT 2026?
Die Rennen beginnen am Samstag, dem 30. Mai 2026. Das vierte Qualifying am Freitag war die letzte Trainingseinheit davor.












