- Senior-TT-Sieg: 28.500 Pfund (circa 32.800 Euro / 38.200 US-Dollar), das höchste Einzelpreisgeld der gesamten Veranstaltung
- Gesamtverdienst aus den vier ausgetragenen Rennen: 66.510 Pfund (circa 76.500 Euro / 89.100 US-Dollar)
- Gesamter Preisgeldtopf der TT 2026: 391.710 Pfund (circa 450.500 Euro / 524.900 US-Dollar)
Die Tourist Trophy auf der Isle of Man gilt als das anspruchsvollste Straßenrennen der Welt, und der Snaefell Mountain Course verlangt den Fahrern auf öffentlichen Straßen alles ab. 2026 stand die Veranstaltung jedoch fast durchgehend im Zeichen des Wetters. Von zehn geplanten Rennen konnten nur vier ausgetragen werden, die prestigeträchtige Senior-TT wurde nach nur einer vollständigen Runde gewertet. Trotzdem verließ ausgerechnet Dean Harrison die Insel als Spitzenverdiener.

Wie viel Preisgeld bekam Dean Harrison für den Senior-TT-Sieg?
Für den Sieg in der Senior-TT erhielt Dean Harrison 28.500 Pfund (circa 32.800 Euro / 38.200 US-Dollar). Das ist das höchste Einzelpreisgeld, das bei der TT 2026 für ein einzelnes Rennen ausgezahlt wurde. Bemerkenswert ist, dass Harrison den vollen Siegerbetrag erhielt, obwohl das Rennen nach nur einer kompletten Runde abgebrochen und auf Basis dieser Reihenfolge gewertet wurde. Die Senior-TT ist traditionell das Highlight der Veranstaltung und mit dem höchsten Preisgeldtopf ausgestattet.
Harrison fuhr in diesem Jahr ohnehin doppelt erfolgreich. Bereits den Sieg in der Superbike-TT hatte er sich gesichert, wofür 23.750 Pfund (circa 27.300 Euro / 31.800 US-Dollar) flossen. Damit kassierte er die beiden höchstdotierten Einzelprämien der TT 2026. Für ihn, der im vergangenen Jahr mit seiner Familie auf die Isle of Man gezogen ist, fiel die Bilanz finanziell wie sportlich deutlich positiv aus.
Wie verteilt sich der Preisgeldtopf der Senior-TT?
Der Preisgeldtopf der Senior-TT lag bei 91.230 Pfund (circa 104.900 Euro / 122.200 US-Dollar) und wurde auf die ersten 20 Fahrer aufgeteilt. Hinter Harrison kassierte Peter Hickman als Zweiter 14.250 Pfund (circa 16.400 Euro / 19.100 US-Dollar), Dritter wurde der Australier Josh Brookes mit 9.410 Pfund (circa 10.800 Euro / 12.600 US-Dollar). Die Positionen vier und fünf belegten Ian Hutchinson und der dreifache Tagessieger Michael Dunlop.
Im unteren Bereich der Wertung fallen die Beträge deutlich kleiner aus. Der 19. Platz wurde noch mit 680 Pfund honoriert, der 20. und letzte bezahlte Rang mit 630 Pfund (circa 725 Euro / 844 US-Dollar). Aus DACH-Sicht interessant: Der Österreicher Julian Trummer beendete die Senior-TT auf Rang 18, was ihm aus der Senior-Wertung 740 Pfund einbrachte. Der Deutsche David Datzer ging ebenfalls nicht leer aus.

Wer verdiente bei der TT 2026 insgesamt am meisten?
Insgesamt verdiente Dean Harrison am meisten, gefolgt von Michael Dunlop und Peter Hickman. Bezogen auf die vier tatsächlich ausgetragenen Rennen, also Superbike, Supersport, Sportbike und Senior, kam Harrison auf 66.510 Pfund (circa 76.500 Euro / 89.100 US-Dollar). Dahinter folgte Dunlop mit 48.600 Pfund (circa 55.900 Euro / 65.100 US-Dollar), der allerdings mit drei Rennsiegen die meisten Erfolge feierte. Hickman landete mit 37.240 Pfund (circa 42.800 Euro / 49.900 US-Dollar) auf Rang drei der Verdiener, vor Brookes mit 19.680 Pfund.
Dass in einzelnen Aufstellungen leicht höhere Endsummen kursieren, etwa rund 67.510 Pfund für Harrison, hat einen einfachen Grund. Das Preisgeld der wetterbedingt ausgefallenen Rennen wird separat und zu gleichen Teilen auf alle qualifizierten Fahrer verteilt. Diese anteilige Zusatzzahlung kommt zu den Beträgen aus den gefahrenen Rennen hinzu und erhöht die jeweiligen Gesamtsummen. Dunlops anhaltende Dominanz ist dabei kein Zufall: In der Supersport-Klasse blieb er in seinen vergangenen neun TT-Rennen ungeschlagen und baute seinen eigenen Rekord für die meisten TT-Siege weiter aus.
Warum wurde die Senior-TT nach nur einer Runde gewertet?
Die Senior-TT wurde gewertet, nachdem ein Wiederanlauf des Rennens am Wetter gescheitert war. Ursprünglich für Samstag, den 6. Juni, angesetzt, hatten die Veranstalter den Lauf zunächst auf den späten Freitagnachmittag vorgezogen, um ihn überhaupt unterzubringen. Eine rote Flagge stoppte das Rennen dann in der zweiten Runde, ausgelöst durch einen Sturz des finnischen Fahrers Erno Kostamo am 11th Milestone im Bergabschnitt der Strecke, als die Spitzenfahrer dort unterwegs waren.
Weil danach nicht mehr genug Tageslicht blieb, verschoben die Organisatoren den Lauf zurück auf den Samstag. Anhaltender Regen und tief hängende Wolken über dem Mountain Course machten ein Rennen jedoch unmöglich, sodass die verbleibende Renn-Action am frühen Nachmittag abgesagt wurde. Ein als Reserve eingeplanter Sonntag wurde ebenfalls gestrichen, auch weil die für die Streckensicherung nötige Mindestzahl von 580 Streckenposten nicht garantiert war. Rennleiter Gary Thompson fasste die Lage mit den Worten zusammen: „Throughout the event, the weather simply hasn’t worked in our favour.“ Auf Deutsch: „Während der gesamten Veranstaltung hat das Wetter einfach nicht zu unseren Gunsten gespielt.“

Was bedeuten die abgesagten Rennen für das Preisgeld?
Die abgesagten Rennen wurden zwar nicht gefahren, ihr Preisgeld verfällt aber nicht. Insgesamt blieben sechs der zehn geplanten Rennen aus. Betroffen waren beide Superstock-Läufe mit einem kombinierten Preisgeldfonds von 54.000 Pfund (circa 62.100 Euro / 72.400 US-Dollar), bei dem für jeden Sieger 9.500 Pfund vorgesehen waren, das zweite Sportbike-Rennen sowie die komplette Seitenwagen-Klasse, die wegen aerodynamischer Bedenken aus Sicherheitsgründen ausgesetzt wurde.
Nach Angaben der Veranstalter wird das Preisgeld dieser Rennen gleichmäßig auf alle qualifizierten Teilnehmer aufgeteilt. Insgesamt lag der Preisgeldtopf der TT 2026 bei 391.710 Pfund (circa 450.500 Euro / 524.900 US-Dollar). Zur Einordnung in die Renndramaturgie: Harrison galt vor der Veranstaltung als Favorit in den 1000er-Klassen, holte am Ende aber nur zwei der vier ihm zugetrauten Siege. Dunlop nutzte die Bedingungen besser und stand dreimal ganz oben.

Häufige Fragen
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Wie viel Preisgeld bekam Dean Harrison für die Senior-TT 2026?
Dean Harrison erhielt für seinen Sieg in der Senior-TT 2026 ein Preisgeld von 28.500 Pfund (circa 32.800 Euro / 38.200 US-Dollar). Es ist das höchste Einzelpreisgeld der gesamten Veranstaltung. Den vollen Betrag bekam er, obwohl das Rennen nach nur einer Runde gewertet wurde.
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Wer gewann das meiste Preisgeld bei der Isle of Man TT 2026?
Das meiste Preisgeld sicherte sich Dean Harrison mit 66.510 Pfund (circa 76.500 Euro / 89.100 US-Dollar) aus den vier ausgetragenen Rennen. Dahinter folgten Michael Dunlop mit 48.600 Pfund und Peter Hickman mit 37.240 Pfund.
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Warum wurde die Senior-TT 2026 abgebrochen?
Die Senior-TT wurde in der zweiten Runde durch eine rote Flagge gestoppt, nachdem Erno Kostamo gestürzt war. Ein Wiederanlauf scheiterte anschließend am anhaltenden Regen und an tief hängenden Wolken über dem Mountain Course. Daraufhin werteten die Veranstalter das Ergebnis nach der ersten Runde.
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Wie hoch war der gesamte Preisgeldtopf der TT 2026?
Der gesamte Preisgeldtopf der Isle of Man TT 2026 lag bei 391.710 Pfund (circa 450.500 Euro / 524.900 US-Dollar). Allein auf die Senior-TT entfielen davon 91.230 Pfund (circa 104.900 Euro / 122.200 US-Dollar), verteilt auf die ersten 20 Fahrer.
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Was passiert mit dem Preisgeld der abgesagten Rennen?
Das Preisgeld der wetterbedingt abgesagten Rennen verfällt nicht, sondern wird gleichmäßig auf alle qualifizierten Fahrer verteilt. Betroffen waren beide Superstock-Rennen mit zusammen 54.000 Pfund, das zweite Sportbike-Rennen und die ausgesetzte Seitenwagen-Klasse.












