- Der Entwurf S10700 verbietet den Verkauf von nicht zulassungsfähigen E-Motos, die schneller als 20 mph (rund 32 km/h) fahren können.
- Elektrische Offroad-Motorräder dürften nur noch ATV-Händler mit Sitz in New York verkaufen, die das Fahrzeug vor der Übergabe anmelden müssen.
- Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 1.000 US-Dollar (circa 893 Euro / 1.000 US-Dollar) pro Verstoß und Tag.
Ein Elektro-Dirtbike im Internet bestellen und wenige Tage später den Karton vor der Haustür finden: Das ist in den USA bisher ganz normal. Im Bundesstaat New York könnte damit bald Schluss sein. Senatorin Kristen Gonzalez hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der beim Verkauf ansetzt und nicht erst beim Fahrer auf der Straße. Schnelle E-Motos ohne Zulassung dürften dann gar nicht mehr verkauft werden. Für zulassungsfähige Elektro-Dirtbikes würde der Kauf ähnlich ablaufen wie bei einem klassischen Geländemotorrad oder Quad: mit Händler, Papieren und Anmeldung. Noch ist der Entwurf aber kein Gesetz.

Was regelt der Gesetzentwurf S10700 in New York?
Der Entwurf S10700 soll den Verkauf und die Werbung für E-Motos und elektrische Offroad-Motorräder regeln. Er führt dafür zwei neue Fahrzeugklassen ein, verbietet den Verkauf von E-Motos und legt feste Regeln für den Verkauf von Elektro-Dirtbikes fest.
Eingebracht hat ihn die demokratische Senatorin Kristen Gonzalez, die den 59. Senatsbezirk vertritt. Unterstützt wird sie im Senat von ihrer Kollegin Liz Krueger aus dem 28. Bezirk in Manhattan. In der zweiten Kammer, der Assembly, hat die Abgeordnete Diana Moreno den Vorstoß gemeinsam mit Gonzalez angekündigt. Der Entwurf ändert das allgemeine Wirtschaftsrecht des Bundesstaats und das Verkehrsrecht. Er soll für ganz New York gelten.
Das Ziel ist eine klare Trennung. Legale E-Bikes und E-Scooter sollen weiter erhältlich bleiben. Fahrzeuge, die schneller und schwerer sind, aber oft unter denselben Namen verkauft werden, sollen dagegen aus den Regalen und Onlineshops verschwinden oder nur noch über den Fachhandel zu haben sein.
Was gilt in New York als E-Moto?
Ein E-Moto ist laut dem Entwurf jedes Gerät mit einem Motor, der es auf mehr als 20 mph (rund 32 km/h) beschleunigen kann. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die schon jetzt vom Begriff Kraftfahrzeug ausgenommen sind, und Fahrzeuge, die zugelassen werden können.
Ein E-Moto ist also ein schnelles Elektro-Zweirad, das weder ein legales E-Bike oder E-Scooter ist noch ein zulassungsfähiges Motorrad. Genau diese Fahrzeuge dürften Geschäfte und Onlinehändler in New York nicht mehr verkaufen, anbieten oder weiterverkaufen.
Wie groß der Abstand zu legalen Fahrzeugen ist, zeigt ein Blick auf die geltenden Regeln. E-Bikes haben in New York einen Elektromotor mit weniger als 750 Watt, das entspricht rund 1,0 PS (0,75 kW). Sie fallen in drei Klassen. Klasse 1 unterstützt nur beim Treten und nur bis 20 mph (rund 32 km/h). Klasse 2 hat zusätzlich einen Gasgriff, ist aber ebenfalls auf 20 mph begrenzt. Klasse 3 darf mit Motorunterstützung bis 25 mph (rund 40 km/h) fahren und ist nur in New York City erlaubt.
E-Scooter dürfen bauartbedingt höchstens 20 mph (rund 32 km/h) schaffen und nicht schneller als 15 mph (rund 24 km/h) gefahren werden. Alle E-Bikes und E-Scooter müssen ein dauerhaftes Etikett mit Höchstgeschwindigkeit und Motorleistung tragen. Fahrer müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Erlaubt sind E-Bikes und E-Scooter in New York seit 2020.
In der Begründung des Entwurfs nennt Gonzalez etwas andere Werte. Dort ist von E-Motos die Rede, die 25 mph (rund 40 km/h) oder mehr erreichen, und von einem Höchsttempo von 15 mph (rund 24 km/h) für E-Bikes und E-Scooter. Maßgeblich für die Definition ist aber der Gesetzestext mit der Grenze von 20 mph.
Auch die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, hat sich zu dem Thema geäußert. Sie stellte klar, dass es schon heute gegen das Gesetz verstößt, Fahrzeuge als E-Bike oder E-Scooter zu verkaufen, die die Grenzen für Tempo oder Leistung überschreiten. Solche Fahrzeuge können rechtlich E-Motos, Mopeds oder Motorräder sein, für die Zulassung, Führerschein und Versicherung nötig sind.

Wie sollen Elektro-Dirtbikes künftig verkauft werden?
Zulassungsfähige Elektro-Dirtbikes dürften in New York nur noch bei einem ATV-Händler gekauft werden, der im Bundesstaat sitzt und bei der Zulassungsbehörde DMV registriert ist. Der Onlinehandel wäre für diese Fahrzeuge komplett tabu.
Der Entwurf nennt diese Fahrzeuge elektrische Offroad-Motorräder. Gemeint sind Geländemotorräder mit Elektromotor, die nach dem Verkehrsrecht zugelassen werden können, egal ob sie Pedale haben oder nicht. Anders als E-Motos würden sie nicht verboten. Sie dürften aber nur noch von ATV-Händlern beworben, angeboten und verkauft werden. ATV steht für All-Terrain Vehicle, also Geländefahrzeuge wie Quads.
Der Händler könnte das Motorrad auch nicht einfach in der Kiste übergeben. Er müsste jedes verkaufte Elektro-Dirtbike bei der DMV anmelden, bevor der Käufer es bekommt. So läuft es heute schon bei konventionellen Dirtbikes, Quads und Side-by-Sides. Der gewohnte Weg, ein Elektro-Dirtbike online auszusuchen, mit Kreditkarte zu bezahlen und auf das Paket zu warten, würde damit in New York wegfallen.
Warnhinweis und Werbeverbot beim Verkauf
Neben dem Verkaufsverbot sieht der Entwurf eine Pflicht zur Aufklärung vor. Wer E-Motos oder elektrische Offroad-Motorräder verkauft, ausstellt oder ausliefert, müsste einen festgelegten Warnhinweis anbringen. Das gilt im Laden genauso wie im Onlineshop.
Der Hinweis muss gut sichtbar, fett gedruckt und in derselben Schriftgröße wie der Preis erscheinen, und zwar bevor jemand das Fahrzeug kaufen will. Inhaltlich steht darin, dass das Fahrzeug nach dem Recht des Bundesstaats nicht auf öffentlichen Straßen gefahren werden darf, dass es nicht an Käufer in New York verkauft werden darf und dass Verstöße bestraft werden können. Laut Gonzalez sollen damit auch Händler erfasst werden, die in mehreren Bundesstaaten verkaufen.
Dazu kommt ein Verbot irreführender Werbung. Ein E-Moto oder elektrisches Offroad-Motorrad darf nicht als E-Bike, E-Scooter oder Offroad-Motorrad beworben werden, wenn es die jeweilige gesetzliche Definition nicht erfüllt. Das gilt für gedruckte Werbung ebenso wie für Angebote im Internet.

Welche Strafen drohen Händlern bei Verstößen?
Wer gegen das Verkaufsverbot verstößt, muss mit bis zu 1.000 US-Dollar (circa 893 Euro / 1.000 US-Dollar) Strafe pro Verstoß rechnen. Jedes verkaufte oder angebotene Fahrzeug zählt dabei als eigener Verstoß, ebenso jeder weitere Tag.
Klagen kann die Generalstaatsanwaltschaft im Namen des Bundesstaats. Sie kann bei Gericht erreichen, dass der Verkauf gestoppt wird und Geschädigte ihr Geld zurückbekommen. Ein Gericht kann die Strafe erlassen, wenn es das erste Verfahren gegen den Händler ist und er wirksame Maßnahmen gegen weitere Verstöße getroffen hat. Auch kommunale Verbraucherschutzämter und Stadtjuristen dürften das Gesetz durchsetzen. Das eingenommene Geld bliebe dann bei der jeweiligen Gemeinde.
Für die übrigen Regeln gelten eigene Strafen:
- Fehlender Warnhinweis: bis zu 250 US-Dollar (circa 223 Euro / 250 US-Dollar) beim ersten Verstoß und bis zu 1.000 US-Dollar (circa 893 Euro / 1.000 US-Dollar) bei jedem weiteren.
- Irreführende Werbung: bis zu 500 US-Dollar (circa 446 Euro / 500 US-Dollar) pro Verstoß, bei vorsätzlichem Handeln bis zu 1.000 US-Dollar (circa 893 Euro / 1.000 US-Dollar).
Außerdem soll das Verkehrsrecht geändert werden. Fahrzeuge, die entgegen dem Verbot verkauft oder angeboten wurden, könnten von der Polizei beschlagnahmt und eingezogen werden.
Welcher Unfall hat den Gesetzentwurf ausgelöst?
Anlass ist ein tödlicher Unfall auf der Queensboro Bridge in New York City am 28. Mai 2026. Ein nicht straßenzugelassener Elektro-Stehroller, der laut Polizei schneller als 50 mph (rund 80 km/h) fahren konnte, stieß dort mit einem Radfahrer zusammen. Beide Fahrer starben.
Nach Angaben der Initiatoren war der Fahrer des Elektrofahrzeugs 39 Jahre alt, der Radfahrer 35. Das Fahrzeug soll bis zu 53 mph (rund 85 km/h) schnell gewesen sein. Die Brücke liegt in den Wahlbezirken von Gonzalez und Moreno.
Der Unfall hat in New York eine Debatte über Kontrollen ausgelöst. Die Radspuren auf der Brücke sind schmal, und die beiden Fahrtrichtungen trennt nur eine weiße Linie. Auf allen Radspuren der Stadt gilt ein Tempolimit von 15 mph (rund 24 km/h). Laut einem Bericht des Senders CBS New York starben in New York City bis Ende Mai 2026 bereits 12 Menschen auf E-Bikes und Scootern, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es sechs.
Die Kontrolle ist schwierig. Auf der engen Brückenspur ist kein Platz für Polizisten. E-Bikes können sich leicht durch den Verkehr schlängeln und so Kontrollen entkommen. Blitzer helfen nicht, weil sie Kennzeichen erfassen und Fahrräder und Scooter keine haben. Hinzu kommt ein politischer Kurswechsel. Polizeichefin Jessica Tisch hatte 2025 angeordnet, rücksichtslose Fahrer von E-Bikes und Scootern mit Strafanzeigen zu belegen. Die Verwaltung von Bürgermeister Zohran Mamdani hat das 2026 für Fahrräder und E-Bikes zurückgenommen, dort gibt es jetzt nur noch Bußgeldbescheide. Für Scooter wie den Unfallroller gilt diese Lockerung laut dem Rathaus nicht.
Ein Sprecher des Rathauses sagte nach dem Unfall: „This terrible tragedy is a grim reminder that illegal, high-speed micro-mobility devices, like the stand-up e-scooter involved in this incident, are dangerous and have no place on our roadways or bike paths.“
Übersetzt: „Diese schreckliche Tragödie ist eine bittere Erinnerung daran, dass illegale, schnelle Kleinstfahrzeuge wie der Elektro-Stehroller bei diesem Unfall gefährlich sind und auf unseren Straßen und Radwegen nichts verloren haben.“

Warum setzt das Gesetz beim Verkauf an?
Laut Gonzalez kann der Staat derzeit nur eingreifen, wenn ein illegales Fahrzeug bereits verkauft wurde und auf der Straße unterwegs ist. Das neue Gesetz soll verhindern, dass solche Fahrzeuge überhaupt bei Käufern in New York landen.
In ihrer Begründung schreibt sie, dass E-Motos zwar von den Straßen der Stadt verbannt seien, aber weiter über Händler und vor allem über den Onlinehandel verkauft würden. Oft würden sie fälschlich als E-Bikes oder E-Scooter beworben. Viele Käufer glaubten deshalb, ein sicheres und legales Fahrzeug zu kaufen. Bei der Vorstellung des Entwurfs am 16. September 2026 auf der Queens Plaza in Long Island City nannte sie eine Zahl: 2026 seien bereits 973 Fahrzeuge beschlagnahmt worden. Sie bezeichnete das als Tropfen auf den heißen Stein.
Zur Verwirrung beim Kauf sagte Gonzalez: „The average consumer doesn’t know the difference between an e-bike that is going under 20 miles per hour and one that’s going over, unless the retailer intentionally shares with them that that is illegal under New York State law.“
Übersetzt: „Der durchschnittliche Verbraucher kennt den Unterschied zwischen einem E-Bike, das unter 20 Meilen pro Stunde fährt, und einem, das schneller fährt, nicht, es sei denn, der Händler teilt ihm bewusst mit, dass das nach dem Recht des Staates New York illegal ist.“
Moreno erzählte, dass sie selbst überlegt habe, ein E-Bike zu kaufen, um mit ihrem kleinen Kind durch die Stadt zu kommen. Beim aktuellen Angebot könne sie dabei unwissentlich ein schnelles E-Moto erwischen. Sie sagte: „It should not be on busy working parents or workers to figure out that what we’re being sold is actually outside of the law.“
Übersetzt: „Es sollte nicht an viel beschäftigten berufstätigen Eltern oder Arbeitnehmern hängen, herauszufinden, dass das, was uns verkauft wird, eigentlich gegen das Gesetz verstößt.“
Wer unterstützt das Verkaufsverbot für E-Motos?
Hinter dem Entwurf stehen neben den Initiatoren mehrere Verkehrsinitiativen, Lieferfahrer-Gruppen und E-Bike-Händler. Auch der Verkehrsdezernent von New York City, Mike Flynn, unterstützt den Vorschlag.
Flynn verweist darauf, dass Tempo und Gewicht eines Fahrzeugs entscheidend dafür sind, wie schwer ein Unfall ausgeht. Schnellere und schwerere illegale Fahrzeuge seien eine Gefahr für ihre Fahrer, aber auch für Fußgänger und Radfahrer. Senatorin Krueger berichtet von mehr Notaufnahme-Fällen nach Unfällen mit solchen Fahrzeugen, darunter auch Hirnverletzungen.
Der Brooklyner E-Bike-Händler Upway sieht vor allem technische Mängel. Ein Sprecher sagt, Anbieter illegaler E-Motos würden bei der Konstruktion oft sparen. Legale E-Bikes hätten häufig hydraulische Bremsen, viele E-Motos dagegen mechanische. Bei mechanischen Bremsen hängt die Bremskraft davon ab, wie fest der Fahrer zieht. Der Unterschied beim Bremsweg soll laut Upway zwischen 20 und 60 Prozent liegen. Bei der Vorstellung zeigte der Händler ein schweres E-Moto, das mit mehr als 36 mph (rund 58 km/h) beworben wird.
Zu den Unterstützern zählen außerdem die Organisationen Transportation Alternatives, StreetsPAC, die New York Bicycling Coalition und Families for Safe Streets. Die New York Bicycling Coalition betont, Käufer müssten sich darauf verlassen können, dass ein als E-Bike verkauftes Produkt in New York auch legal gefahren werden darf. Das Workers Justice Project unterstützt das Verbot, fordert aber, Lieferfahrer beim Umstieg auf sichere Fahrzeuge einzubeziehen und in Radinfrastruktur zu investieren.

New York im Kontext der US-weiten Debatte um E-Motos
New York ist nicht allein. In vielen US-Bundesstaaten wird 2026 an Regeln gearbeitet, die E-Bikes und schnelle Elektro-Zweiräder klarer trennen sollen.
In Kalifornien gelten leichte Elektro-Dirtbikes wie Sur-Ron und Talaria seit dem 1. Januar 2026 offiziell als elektrische Offroad-Motorräder. Seit 2024 ist es dort strafbar, ein solches Fahrzeug als E-Bike zu bewerben oder zu verkaufen. Der Stadtrat von Los Angeles hat im August 2026 außerdem prüfen lassen, ob der Verkauf von E-Motos ohne Straßenzulassung verboten werden kann. New Jersey hat im Januar 2026 fast alle Räder mit Elektromotor zulassungspflichtig gemacht. Der Bundesstaat Washington behält seit Juni 2026 die drei E-Bike-Klassen bei und stuft alles Stärkere als Elektromotorrad ein. Hawaii hat im Juli 2026 ein Gesetz unterzeichnet, das E-Motos definiert und an bestimmten Orten verbietet. Auf Bundesebene liegt seit März 2026 der Safe SPEEDS Act vor, der unter anderem verbieten soll, E-Motos als E-Bikes zu vermarkten.
Auch in New York City selbst tut sich etwas. Stadträtin Crystal Hudson hat mit ihrem Paket „Ride Safe, Ride Right“ ein eigenes Verkaufsverbot für elektrische Kleinstfahrzeuge über 20 mph (rund 32 km/h) eingebracht. Gonzalez würde sich ein landesweites Verbot wünschen. Weil der Kongress in Washington bei solchen Themen oft nicht handle, müsse der Bundesstaat vorangehen, sagt sie.
Für den Markt der Elektro-Dirtbikes ist der New Yorker Ansatz bemerkenswert. Während andere Regeln oft beim Fahrer und beim Fahren ansetzen, zielt S10700 auf den Vertriebsweg. Zulassungsfähige Modelle würden damit in den klassischen Motorradhandel zurückgeführt.
Wann könnte das Gesetz in Kraft treten?
Ein Termin steht noch nicht fest. Der Entwurf wurde am 14. September 2026 eingebracht und liegt seitdem im Rules Committee des Senats.
Bevor er Gesetz wird, müssen ihm sowohl der Senat als auch die Assembly zustimmen, danach muss der Gouverneur unterschreiben. Eine Anhörung oder Abstimmung ist bisher nicht angesetzt. Die Organisation StreetsPAC hat die Abgeordneten aufgefordert, sich früh in der kommenden Sitzungsperiode mit dem Vorschlag zu beschäftigen. Sollte der Entwurf unverändert beschlossen werden, würde er sofort gelten. Kosten für den Bundesstaat entstehen laut Begründung keine.
Selbst dann würden Elektro-Dirtbikes nicht aus New York verschwinden. Zulassungsfähige Modelle blieben erhältlich, nur eben beim Händler vor Ort und mit Anmeldung. Verboten wären die schnellen E-Motos ohne Zulassungsmöglichkeit, die bisher oft als E-Bikes oder E-Scooter im Netz angeboten werden.

Häufige Fragen
-
Werden E-Motos in New York verboten?
Der Verkauf von E-Motos soll in New York verboten werden, wenn der Gesetzentwurf S10700 beschlossen wird. Betroffen sind Fahrzeuge, die schneller als 20 mph (rund 32 km/h) fahren können und nicht zulassungsfähig sind. Bisher ist der Entwurf noch kein Gesetz.
-
Kann man in New York künftig noch ein Elektro-Dirtbike online kaufen?
Nein, zulassungsfähige Elektro-Dirtbikes dürften nach dem Entwurf nicht mehr online verkauft werden. Erlaubt wäre der Verkauf nur noch über ATV-Händler mit Sitz in New York, die bei der DMV registriert sind. Der Händler müsste das Fahrzeug vor der Übergabe anmelden.
-
Welche Strafen drohen beim Verkauf von E-Motos in New York?
Beim verbotenen Verkauf drohen bis zu 1.000 US-Dollar (circa 893 Euro / 1.000 US-Dollar) pro Verstoß. Jedes Fahrzeug und jeder weitere Tag gelten als eigener Verstoß. Für fehlende Warnhinweise und irreführende Werbung gibt es eigene Strafen, außerdem könnten verbotswidrig verkaufte Fahrzeuge beschlagnahmt werden.
-
Wie schnell darf ein E-Bike in New York fahren?
E-Bikes der Klassen 1 und 2 dürfen in New York mit Motorunterstützung höchstens 20 mph (rund 32 km/h) fahren. Klasse 3 ist bis 25 mph (rund 40 km/h) erlaubt, allerdings nur in New York City. Der Motor muss weniger als 750 Watt haben.
-
Warum will New York den Verkauf von E-Motos verbieten?
Auslöser ist ein tödlicher Unfall auf der Queensboro Bridge am 28. Mai 2026, bei dem ein schneller Elektroroller und ein Radfahrer zusammenstießen. Beide Fahrer starben. Die Initiatoren kritisieren, dass E-Motos oft als E-Bikes oder E-Scooter beworben werden und Käufer deshalb nicht wissen, dass die Fahrzeuge illegal sind.











