- Neues Reglement mit 850 Kubikzentimetern Hubraum und Pirelli als Einheitsreifen
- Saisonstart am 5. März 2027 in Buriram, Australien zieht von Phillip Island nach Adelaide
- Fast alle Werksplätze sind neu besetzt, bis zu fünf Rookies rücken nach
- Concorde-Abkommen sichert die Serie mit allen fünf Herstellern bis 2031
Die MotoGP-Saison 2027 ist der größte technische und personelle Einschnitt der vergangenen Jahre. Mit dem Wechsel von 1.000 auf 850 Kubikzentimeter Hubraum, dem Reifenwechsel von Michelin zu Pirelli und dem Wegfall der Ride-Height-Devices ändert sich die Königsklasse grundlegend. Parallel dazu läuft der Großteil der Fahrerverträge Ende 2026 aus, sodass das Feld 2027 in weiten Teilen neu aussieht.
Diese Seite bündelt alle Entwicklungen rund um die neue Ära: Reglement, Termine, Teams und Fahrer, den Stand der Testarbeit und die Veränderungen in den kleineren Klassen. Alles zur laufenden Saison steht in unserem Überblick zur MotoGP-Saison 2026.
Wer fährt 2027 in welchem MotoGP-Team?
Von den 22 Startplätzen der Saison 2027 sind 17 offiziell bestätigt. Zwei weitere gelten als vergeben, sind von Team oder Hersteller aber noch nicht offiziell gemacht worden, und drei Plätze sind weiterhin offen: der zweite Platz bei Tech3 sowie die Verteilung von David Alonso und Diogo Moreira auf die beiden Honda-Teams.
| Team | Fahrer | Status |
|---|---|---|
| Ducati Lenovo Team (Werk) | Marc Márquez | Bestätigt, Vertrag bis Ende 2028 |
| Ducati Lenovo Team (Werk) | Pedro Acosta | Bestätigt, kommt von KTM |
| Pertamina Enduro VR46 (Ducati) | Fermín Aldeguer | Bestätigt, Vertrag bis Ende 2028 |
| Pertamina Enduro VR46 (Ducati) | Nicolò Bulega | Bestätigt, Aufstieg aus der Superbike-WM |
| Gresini Racing (Ducati) | Joan Mir | Bestätigt, Zweijahresvertrag für 2027 und 2028 |
| Gresini Racing (Ducati) | Daniel Holgado | Bestätigt, Aufsteiger aus der Moto2 |
| Aprilia Racing (Werk) | Francesco Bagnaia | Bestätigt, Vertrag bis Ende 2030 |
| Aprilia Racing (Werk) | Marco Bezzecchi | Bestätigt |
| Trackhouse (Aprilia) | Raúl Fernández | Bestätigt, Vertrag verlängert |
| Trackhouse (Aprilia) | Enea Bastianini | Gilt als vergeben, offiziell noch nicht bestätigt |
| Red Bull KTM Factory Racing | Álex Márquez | Bestätigt |
| Red Bull KTM Factory Racing | Fabio Di Giannantonio | Bestätigt |
| Red Bull KTM Tech3 | Luca Marini | Bestätigt, Wechsel von Honda |
| Red Bull KTM Tech3 | offen | Senna Agius gilt als Favorit, nicht bestätigt |
| Monster Energy Yamaha (Werk) | Jorge Martín | Bestätigt |
| Monster Energy Yamaha (Werk) | Ai Ogura | Bestätigt, Wechsel von Trackhouse |
| Prima Pramac Yamaha | Toprak Razgatlioglu | Bestätigt |
| Prima Pramac Yamaha | Izan Guevara | Gilt als vergeben, offiziell noch nicht bestätigt |
| Honda HRC Castrol (Werk) | Fabio Quartararo | Bestätigt für 2027 und 2028 |
| Honda HRC Castrol (Werk) | offen | David Alonso oder Diogo Moreira |
| Castrol Honda LCR | Johann Zarco | Bestätigt |
| Castrol Honda LCR | offen | David Alonso oder Diogo Moreira |
Beide Honda-Nachwuchsfahrer haben nach übereinstimmenden Berichten einen Vertrag mit HRC, welcher von beiden im Werksteam und welcher bei LCR sitzt, ist aber noch nicht entschieden. Ohne Startplatz stehen in den bisherigen Planungen Maverick Viñales und Brad Binder da. Stand der Tabelle: 11. September 2026.
Was ändert sich 2027 in der MotoGP?
Ab 2027 gilt ein komplett neues technisches Reglement. Der Hubraum sinkt von 1.000 auf 850 Kubikzentimeter, die Aerodynamik wird beschnitten, und die Ride-Height-Devices verschwinden. Gleichzeitig löst Pirelli den bisherigen Reifenlieferanten Michelin ab.
Die neuen Reifen sind dabei mehr als ein Lieferantenwechsel. Pirelli stattet die MotoGP-Reifen ab 2027 mit farbigen Streifen an der Flanke aus, sodass von außen sichtbar ist, welche Mischung ein Fahrer gerade nutzt. KTM-Testfahrer Pol Espargaró geht davon aus, dass der Wechsel die Kräfteverhältnisse in der Königsklasse deutlich verschieben wird.
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Auch im sportlichen Regelwerk gibt es Änderungen. Die Grand Prix Commission schafft Wildcard-Einsätze ab 2027 komplett ab, womit Testfahrer wie Dani Pedrosa und Michele Pirro ihre letzte Möglichkeit für Renneinsätze verlieren. Die von Aprilia und Ducati vorangetriebene Reduzierung von zwei auf ein Motorrad pro Fahrer ist dagegen gescheitert: KTM verweigerte die Zustimmung, sodass der Herstellervereinigung MSMA die nötige Einstimmigkeit fehlte. Es bleibt bei zwei Maschinen pro Fahrer. Der Promoter fordert außerdem, dass jeder Hersteller ab 2027 einen fest verpflichteten Ersatzfahrer vorhalten muss, die Hersteller reagieren darauf bislang ablehnend.
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Für die Fahrer selbst bringt 2027 eine wirtschaftliche Neuerung: Ab dieser Saison gilt erstmals ein verbindliches Mindestgrundgehalt von 500.000 Euro (circa 590.000 US-Dollar) pro Jahr für alle Fahrer der Königsklasse. Auf der Zulieferseite hat Brembo einen neuen Bremssattel entwickelt, der rund 80 Gramm leichter ausfällt und bereits beim Misano-Test im Einsatz war.
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Wann startet die MotoGP-Saison 2027?
Die Saison 2027 beginnt vom 5. bis 7. März 2027 in Buriram. Der Große Preis von Thailand eröffnet damit die neue Ära mit den 850-Kubik-Motoren.
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Die Vorbereitung fällt dabei knapp aus. Die veröffentlichten Testtermine sehen für die Stammfahrer nur fünf offizielle Testtage mit den neuen Maschinen vor, ausgerechnet vor dem größten Regelwechsel seit Jahren.
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Im Kalender selbst steht der auffälligste Wechsel in Australien an: Der Grand Prix verlässt Phillip Island und zieht nach Adelaide, wo erstmals in der Geschichte der Motorrad-Weltmeisterschaft auf einem Stadtkurs gefahren werden soll. Südaustraliens Premierminister Peter Malinauskas hat inzwischen einen überarbeiteten Streckenentwurf vorgestellt: Gegenüber der ersten Planung vom Februar 2026 ist der Kurs kürzer geworden, hat drei Kurven weniger und verläuft an einer entscheidenden Stelle völlig anders.
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Die Teams und Fahrer 2027 im Detail
Das Fahrerfeld 2027 ist weitgehend sortiert. Fast alle Verträge liefen Ende 2026 aus, und der Fahrermarkt kam erst in Bewegung, nachdem das neue Concorde-Abkommen unterzeichnet war. Bis zu fünf Rookies rücken in die Königsklasse nach, während mehrere bekannte Namen keinen Platz mehr finden.
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Ducati
Marc Márquez hat seinen Vertrag bei Ducati bis Ende 2028 verlängert. Neben ihm fährt ab 2027 Pedro Acosta im Werksteam, während Francesco Bagnaia das Team zum Saisonende 2026 verlässt. Acosta hat inzwischen erklärt, warum ihm bei KTM die Geduld ausgegangen ist; erstmals auf der Ducati sitzt er am 1. Dezember.
Bei der Materialverteilung geht Ducati einen ungewöhnlichen Weg: Der Hersteller startet mit sechs Desmosedici GP27, aber nur vier Fahrer bekommen im Saisonverlauf Updates. Das sind die Werksfahrer Márquez und Acosta, Joan Mir bei Gresini sowie ein VR46-Pilot. VR46 hat bis Ende 2029 verlängert, Gresini bleibt mehrere Jahre Kundenteam. Im VR46-Team wechselt Fermín Aldeguer von Gresini zu Valentino Rossis Mannschaft und bekommt dort erstmals aktuelles Werksmaterial. Als zweiter VR46-Fahrer kommt Nicolò Bulega aus der Superbike-WM in die MotoGP.
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Aprilia
Francesco Bagnaia hat bei Aprilia einen Vierjahresvertrag bis Ende 2030 unterschrieben und bildet ab 2027 gemeinsam mit Marco Bezzecchi ein rein italienisches Werksteam.
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KTM
Die durch Acostas Abgang frei gewordenen Werksplätze sind vergeben: KTM verpflichtet Álex Márquez sowie Fabio Di Giannantonio, dessen Ankunft die siebenjährige Werkszeit von Brad Binder beendet. Tech3 unter der Leitung von Günther Steiner hat die mehrjährige Vertragsverlängerung mit KTM offiziell bestätigt. Als ersten Fahrer für 2027 hat Tech3 Luca Marini unter Vertrag genommen, der nach drei Jahren das Honda-Werksteam verlässt. Maverick Viñales findet in den Planungen von Steiner ebenso wenig Platz wie Binder.
KTM-CEO Gottfried Neumeister hat außerdem erklärt, dass KTM Factory Racing keine externen Investoren aufnehmen wird, trotz einer Bewertung im dreistelligen Millionenbereich.
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Honda
Fabio Quartararo wechselt zu Honda und hat einen gesicherten Platz als Nummer-eins-Fahrer im HRC-Werksteam, offiziell bestätigt für 2027 und 2028. Joan Mir hat seinen Abschied nach der Saison 2026 bestätigt und einen Zweijahresvertrag bei Gresini-Ducati unterschrieben. David Alonso fährt ab 2027 ebenfalls Honda, der Werksplatz ist dabei noch offen.
Parallel baut Honda seine Führungsstruktur um: Alberto Puig gibt den Teammanager-Posten Ende 2026 ab und wechselt in eine übergreifende Beraterrolle bei HRC. Davide Brivio verlässt Trackhouse und steigt 2027 bei HRC ein, ob als Teammanager oder in einer kommerziellen Rolle, ist noch offen. Ingenieur Kurt Trieb hat Honda nach weniger als einem Jahr wieder verlassen und ist zu KTM zurückgekehrt.
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Yamaha
Yamaha geht mit zwei Weltmeistern von 2024 in die neue Ära: Jorge Martín kommt ins Werksteam, Ai Ogura wechselt 2027 vom Trackhouse-Team dorthin und ersetzt Álex Rins. Quartararo verlässt das Team Richtung Honda. Jack Miller beendet nach zwölf Jahren seine Zeit in der Königsklasse und fährt ab 2027 mit einem Zweijahresvertrag für Yamaha in der Superbike-WM, wo er den Platz von Xavi Vierge übernimmt.
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Wie schlagen sich die 850er in den Tests?
Alle fünf Hersteller haben ihre 850er-Prototypen inzwischen auf der Strecke. Honda zeigte im März 2026 erstmals Videomaterial seines Prototyps RC214V, Testfahrer Takaaki Nakagami war damit bereits im Dezember 2025 in Sepang unterwegs. Beim dritten Sepang-Test fuhr auch Aleix Espargaró den 850er, stürzte dabei jedoch und wurde in Barcelona an der Wirbelsäule operiert. Bestätigt wurden zwei Frakturen an den Brustwirbeln T3 und T4, zwei weitere Wirbel wurden stabilisiert. Nakagami und Stefan Bradl übernahmen daraufhin das Testprogramm.
Michele Pirro absolvierte auf dem Misano World Circuit den ersten öffentlichen Shakedown der Ducati Desmosedici GP27, erstmals mit 850-Kubik-Motor und Pirelli-Reifen unter Rennbedingungen. Der erste Multi-Hersteller-Test mit Stammfahrern fand am 22. Juni 2026 in Brünn statt, wo Aprilia mit den schnellsten kolportierten Zeiten den Ton angab. Beim begleitenden Pirelli-Test sprachen mehrere Fahrer von spürbar weniger Leistung am Kurvenausgang und einem natürlicheren Fahrgefühl ohne Ride-Height-Devices.
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Wie groß der Umbruch ausfällt, schätzen die Beteiligten unterschiedlich ein. Tech3-Teamchef Günther Steiner beschreibt den Wechsel auf 850 Kubikzentimeter als kleinen Schritt zurück, um am Ende zwei nach vorn zu machen: weniger Leistung und weniger Aerodynamik sollen die Rennen enger machen. Pol Espargaró erwartet dagegen eine kräftige Verschiebung der Rangordnung und sieht Moto2-Aufsteiger zu Beginn im Vorteil, weil das Paket aus 850er und Pirelli-Reifen näher an der Moto2 liege als an der bisherigen MotoGP.
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Bei Yamaha hat der Umbruch bereits für offenen Streit gesorgt. Fabio Quartararo will sich an der Entwicklungsarbeit für 2027 nicht mehr beteiligen, weil Yamaha ihn beim Pirelli-Test nach dem Österreich-GP nicht auf die neuen Reifen lassen wollte. Teamdirektor Massimo Meregalli wirft dem Franzosen daraufhin fehlende Objektivität vor.
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Was ändert sich 2027 in der Moto2?
Auch die Moto2 bekommt 2027 neue Technik. Triumph baut den Rennmotor grundlegend um und liefert einen neu konstruierten Dreizylinder mit neuem Zylinderkopf und neuen Kurbelgehäusen: rund sechs Prozent mehr Spitzenleistung, zwei Kilogramm weniger Gewicht und ein geänderter Hubraum. Weil zugleich die Aufhängungspunkte wandern, müssen Kalex, Boscoscuro und Forward komplett neue Chassis bauen.
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Wer führt die MotoGP ab 2027?
Die kommerzielle Grundlage der neuen Ära steht seit Juni 2026. Ducati, Aprilia, Honda, KTM und Yamaha haben gemeinsam mit der MotoGP Sports Entertainment Group ein Rahmenabkommen für den Zeitraum 2027 bis 2031 unterzeichnet und damit den monatelang blockierten Fahrermarkt freigegeben. Vorausgegangen war ein offener Konflikt, bei dem die Hersteller ein Liberty-Dinner in Jerez boykottierten.
An der Spitze der Serie stellt sich die MotoGP ebenfalls neu auf: Carlos Ezpeleta wurde am 25. August 2026 zum stellvertretenden CEO der MotoGP Group befördert, sein Vater Carmelo bleibt CEO.
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Offen bleibt, ob das neue Reglement zusätzliche Hersteller anzieht. CFMoto hat die Reihenfolge seiner Rennsportpläne klar benannt: erst die Superbike-WM, danach die MotoGP.
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→ CFMoto plant MotoGP-Einstieg: Erst die Superbike-WM, dann die Königsklasse
Häufige Fragen
Wann startet die MotoGP-Saison 2027?
Die MotoGP-Saison 2027 beginnt vom 5. bis 7. März 2027 in Buriram. Der Große Preis von Thailand eröffnet damit die erste Saison unter dem neuen 850-Kubik-Reglement.
Was ändert sich 2027 technisch in der MotoGP?
Der Hubraum sinkt von 1.000 auf 850 Kubikzentimeter, die Aerodynamik wird beschnitten und die Ride-Height-Devices entfallen. Zusätzlich löst Pirelli den bisherigen Reifenlieferanten Michelin ab und markiert die Mischungen erstmals farbig an der Flanke.
Wer fährt 2027 im Ducati-Werksteam?
Marc Márquez und Pedro Acosta bilden ab 2027 das Ducati-Werksteam. Márquez hat bis Ende 2028 verlängert, Acosta kommt von KTM, und Francesco Bagnaia verlässt das Team zum Saisonende 2026 in Richtung Aprilia.
Warum wechselt die MotoGP von Michelin zu Pirelli?
Pirelli übernimmt ab 2027 die Reifenversorgung für alle drei Grand-Prix-Klassen. Der Wechsel ist Teil des neuen Reglements, und mehrere Fahrer berichten nach den ersten Tests von einem deutlich veränderten Fahrverhalten.
Wo findet der Australien-GP 2027 statt?
Der Grand Prix von Australien zieht 2027 von Phillip Island nach Adelaide. Dort entsteht der erste Stadtkurs in der Geschichte der Motorrad-Weltmeisterschaft, dessen Layout gegenüber dem ersten Entwurf bereits gekürzt wurde.
Fazit und Ausblick
Die MotoGP 2027 startet mit mehr Unbekannten als jede Saison der vergangenen Jahre. Neuer Hubraum, neuer Reifenlieferant, weniger Aerodynamik und ein Fahrerfeld, das an fast allen Werksplätzen anders aussieht als 2026, machen Prognosen schwierig.
Entscheidend dürfte werden, welcher Hersteller die kurze Testphase am besten nutzt. Fünf offizielle Testtage sind wenig für einen Umbruch dieser Größenordnung, und die ersten belastbaren Vergleiche wird es frühestens beim Wintertest in Sepang geben.
Diese Seite wird laufend aktualisiert, sobald neue Termine, Fahrerentscheidungen oder technische Details bekannt werden. Alle Hintergründe stehen in den verlinkten Artikeln. Was sich 2027 bei den Serienmotorrädern tut, steht in unserer Übersicht zu den Motorrad-Neuheiten 2027.








