- Je 100 Exemplare von M 1000 RR, M 1000 R und M 1000 XR
- Serienmäßig mit M Track Paket, Carbonrädern und Echtheitszertifikat
- Bestellstart laut BMW M am 19. Oktober 2026
Der Nürburgring wurde am 18. Juni 1927 eröffnet. Zum Jubiläum im Jahr 2027 bringen BMW M und BMW Motorrad eine gemeinsame Edition heraus. Sie umfasst sechs Autos und drei Motorräder. Alle neun Modelle tragen eine eigens entwickelte Lackierung im historischen Nürburgring Grün. Bei den Motorrädern kommt eine lange Ausstattungsliste dazu. Einige dieser Teile gibt es bei den Serienmodellen nur als Option.

Was ist die BMW Nürburgring Edition?
Die BMW Nürburgring Edition ist eine gemeinsame Jubiläumsserie von BMW M und BMW Motorrad zum 100-jährigen Bestehen der Rennstrecke. Auf der Motorradseite gehören die M 1000 RR, die M 1000 R und die M 1000 XR dazu.
Offiziell heißt die Serie „Edition 100 Jahre Nürburgring“. Das Design greift das „100 Jahre“-Logo der Rennstrecke, den Schriftzug „Nürburgring since 1927“ und die Silhouette der Strecke auf. Dazu kommt der Editionsschriftzug „Born on the Racetrack. Made for the Streets.“, auf Deutsch etwa „Auf der Rennstrecke geboren. Für die Straße gemacht.“ BMW will damit zeigen, dass Wissen aus dem Motorsport in die Serienfahrzeuge fließt.
Die drei Motorräder basieren auf den jeweiligen M Modellen. Der Unterschied zur Serie liegt in Lackierung, Ausstattung und Zubehör. Eigene technische Daten für die Editionsmodelle hat BMW bislang nicht veröffentlicht.
Welche Ausstattung haben die drei Editionsmodelle?
Alle drei Motorräder bekommen die Lackierung in Nürburgring Grün, das M Track Paket, Carbonräder und mehrere Jubiläumsdetails. Außerdem liegt Zubehör für die Garage und die Rennstrecke bei.
Das auffälligste Merkmal ist der lackierte Tank. Auf ihm ist die Silhouette der Nordschleife abgebildet. Das Airbox-Cover trägt ein Jubiläumsdesign und die Kennzeichnung „one of 100“, also „eines von 100“. Damit ist jedes Motorrad einzeln markiert. Die Carbonräder haben Akzentstreifen in Nürburgring Grün. Hinterradschwinge und Heckrahmen sind schwarz. Die Sitzbank ist in Alcantara-Optik gehalten und trägt eine eingestickte „100“.
Das M Track Paket ist bei der Edition serienmäßig. Bei der normalen M 1000 RR ist es eine Option. Dort gehören unter anderem Carbonräder, Abdeckungen aus Sichtcarbon, Winglets, gefräste Brems- und Kupplungshebel sowie eine Fahrerfußrastenanlage zum Paket.
Zum Lieferumfang gehören außerdem mehrere Extras. Die M 1000 RR und die M 1000 R bekommen ein M Cover Kit, das laut BMW für den Einsatz auf der Rennstrecke gedacht ist. Alle drei Modelle erhalten einen Motorradteppich mit dem Jubiläumslogo und einen Montageständer für das Hinterrad samt Schwingenaufnahmen. Ein Echtheitszertifikat dokumentiert die Limitierung.

Worin unterscheiden sich M 1000 RR, M 1000 R und M 1000 XR?
Die drei Editionsmodelle teilen sich das Design, bleiben aber ein Superbike, ein Naked Bike und ein Crossover. Für die Jubiläumsversionen gibt es keine eigenen Leistungs- und Gewichtsangaben. Die folgenden Werte stammen deshalb von den aktuellen Serienmodellen in Deutschland.
BMW M 1000 RR: das Superbike für die Rennstrecke
Die M 1000 RR ist das Modell der Edition mit dem stärksten Fokus auf die Rennstrecke. BMW beschreibt sie als für den Rennsport homologiertes Superbike. Das heißt, sie erfüllt die Vorgaben für den Einsatz in internationalen Rennserien. Ihr Motor hat sich laut Hersteller in der Superbike-WM und in der Langstrecken-WM bewährt.
Das Serienmodell leistet 218 PS (160 kW) bei 14.500 U/min und liefert 113 Nm (circa 83 lb-ft) bei 11.100 U/min. Der Vierzylinder dreht bis 15.100 U/min. Die Höchstgeschwindigkeit gibt BMW mit 314 km/h an, das DIN-Leergewicht mit 194 kg (circa 428 lbs).
BMW M 1000 R: Superbike-Technik ohne Verkleidung
Die M 1000 R ist ein sogenanntes Hyper Naked Bike. Sie bringt die Leistung eines Superbikes in ein Motorrad ohne Vollverkleidung, gedacht für Landstraße und Rundkurs. Der Vierzylinder stammt aus der RR und leistet im Serienmodell 210 PS (154 kW) bei 13.750 U/min.
BMW nennt eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Von 0 auf 100 km/h soll die M 1000 R in 3,2 Sekunden beschleunigen, auf 200 km/h in 7,2 Sekunden. Fahrfertig und vollgetankt wiegt sie 194 kg (circa 428 lbs). Dieser Wert gilt allerdings inklusive M Paket und Titan-Abgasanlage.
BMW M 1000 XR: Leistung für lange Strecken
Die M 1000 XR verbindet die Leistung der M-Familie mit einer Sitzposition für lange Strecken. BMW bezeichnet sie als Crossover, also als Mischung aus Sportmotorrad und Reisemotorrad, die auch für Fahrten mit Sozius ausgelegt ist.
Das Serienmodell leistet 201 PS (148 kW) bei 14.600 U/min und erreicht laut BMW 275 km/h. Auf 100 km/h beschleunigt die XR in 3,2 Sekunden, auf 200 km/h in 7,4 Sekunden. Das DIN-Leergewicht liegt bei 223 kg (circa 492 lbs).
Warum widmet BMW dem Nürburgring eine eigene Edition?
Für BMW M und BMW Motorrad ist der Nürburgring seit Jahrzehnten Teststrecke und Maßstab bei der Entwicklung. Die Verbindung von BMW Motorrad zur Strecke reicht laut Hersteller bis ins Eröffnungsjahr 1927 zurück, als die Marke dort ihren ersten Sieg holte.
Die Nordschleife ist 20,8 Kilometer lang und hat 73 Kurven. Große Höhenunterschiede und wechselnde Fahrbahnen machen sie zu einer der schwierigsten Rennstrecken der Welt. Ihren Spitznamen „Grüne Hölle“ soll ihr der frühere Rennfahrer Sir Jackie Stewart gegeben haben. Nach Angaben von BMW M hieß auch beim ersten 24-Stunden-Rennen im Jahr 1970 der Sieger BMW.
BMW M ist nach eigenen Angaben seit mehr als 50 Jahren am Nürburgring aktiv. Dort testet das Unternehmen Fahrwerk, Antrieb, Aerodynamik, Bremsen und Wärmemanagement unter harten Bedingungen. Die Ergebnisse fließen laut BMW direkt in die Serienentwicklung ein.
Frank van Meel, Geschäftsführer der BMW M GmbH, bezeichnet den Nürburgring als zweite Heimat der Marke. Er spricht darüber, dass alle Serienfahrzeuge von BMW M auf der Nordschleife gründlich geprüft werden. Markus Flasch, CEO von BMW Motorrad, ordnet die Sondermodelle so ein: „Die Nordschleife gehört seit Jahrzehnten zur DNA unserer M Modelle. Mit unseren Sondermodellen zum 100-jährigen Jubiläum des Nürburgrings würdigen wir einen Ort, der Motorsportgeschichte geschrieben hat und bis heute die Verbindung von Rennstrecke und Straße wie kein anderer prägt.“

Welche BMW M Autos gehören zur Jubiläumsedition?
Neben den Motorrädern umfasst die Edition sechs Autos von BMW M. Dazu gehören der M2, die M3 Limousine, der M3 Touring, das M4 Coupé, die M5 Limousine und der M5 Touring.
Die Autos gibt es in Nürburgring Grün oder alternativ in Saphirschwarz metallic. Je nach Modell tragen sie Grafiken an den Vordertüren, der C-Säule und den hinteren Seitenpartien sowie Streifen auf dem Dach. Die Modelle mit Reihensechszylinder nutzen das Zündsystem BMW M Ignite. Es soll vor allem bei hoher Last effizienter arbeiten und den Verbrauch auf der Rennstrecke senken. M3, M4 und M5 sind seit September 2026 bestellbar, der M2 folgt im Januar 2027.
Wann ist die BMW Nürburgring Edition bestellbar und was kostet sie?
Die drei Motorräder sollen ab dem 19. Oktober 2026 bestellbar sein, wie BMW M auf seiner Internetseite zur Edition angibt. Preise für Deutschland hat BMW Motorrad bisher nicht veröffentlicht.
In der Pressemitteilung zur Vorstellung hatte BMW den Bestellstart der Motorräder noch offengelassen. Für Großbritannien sind dagegen bereits Stückzahlen und Preise bekannt. Dort sollen neun M 1000 R zu je 28.700 Pfund (circa 33.480 Euro / 38.530 US-Dollar) angeboten werden. Dazu kommen acht M 1000 XR zu je 31.200 Pfund (circa 36.400 Euro / 41.880 US-Dollar) und sechs M 1000 RR zu je 43.000 Pfund (circa 50.170 Euro / 57.720 US-Dollar).
Damit gehen 23 der insgesamt 300 Motorräder nach Großbritannien. Der Marktstart ist dort für Juni 2027 geplant. In den USA kündigt BMW Motorrad alle drei Modelle für Ende 2027 an. Die Editionsmodelle kommen also im Jubiläumsjahr 2027 zu den Händlern und gehören damit zu den Motorrad-Neuheiten dieses Jahrgangs.
Zur Einordnung helfen die deutschen Preise der Serienmodelle. Die M 1000 RR kostet ab 36.300 Euro (circa 41.770 US-Dollar), die M 1000 R ab 23.290 Euro (circa 26.800 US-Dollar) und die M 1000 XR ab 26.390 Euro (circa 30.370 US-Dollar). Wie hoch die Preise der Editionsmodelle in Deutschland ausfallen, ist noch offen.

Häufige Fragen
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Wie viele Exemplare der BMW Nürburgring Edition gibt es?
BMW baut von jedem der drei Motorräder weltweit 100 Exemplare. Insgesamt entstehen damit 300 Motorräder in Nürburgring Grün. Jedes trägt auf dem Airbox-Cover die Kennzeichnung „one of 100“ und wird mit Echtheitszertifikat ausgeliefert.
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Ab wann ist die BMW M 1000 RR Nürburgring Edition bestellbar?
Laut BMW M sind alle drei Editionsmodelle ab dem 19. Oktober 2026 bestellbar. In Großbritannien ist der Marktstart für Juni 2027 geplant, in den USA für Ende 2027.
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Was kostet die BMW Nürburgring Edition?
Einen deutschen Preis gibt es noch nicht. In Großbritannien kostet die M 1000 R 28.700 Pfund (circa 33.480 Euro / 38.530 US-Dollar), die M 1000 XR 31.200 Pfund (circa 36.400 Euro / 41.880 US-Dollar) und die M 1000 RR 43.000 Pfund (circa 50.170 Euro / 57.720 US-Dollar).
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Wie viel PS hat die BMW M 1000 RR Nürburgring Edition?
BMW nennt für die Edition keine eigenen Leistungsdaten. Das Serienmodell der M 1000 RR leistet 218 PS (160 kW) bei 14.500 U/min und erreicht 314 km/h.
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Welche Ausstattung ist bei der Edition serienmäßig?
Serienmäßig sind das M Track Paket, Carbonräder mit grünen Akzentstreifen, eine Sitzbank in Alcantara-Optik mit „100“-Stickerei sowie schwarze Schwinge und schwarzer Heckrahmen. Dazu kommen ein Motorradteppich, ein Montageständer für das Hinterrad und ein Echtheitszertifikat. Die M 1000 RR und die M 1000 R erhalten zusätzlich ein M Cover Kit.












