- Tardozzi hält 22 MotoGP-Sprints pro Saison für grenzwertig und will nach dem Finale über den Kalender sprechen
- Martin wird am Donnerstag in Sepang untersucht, der frühere MotoGP-Arzt Claudio Costa hält einen Start dort für unmöglich
- WM-Stand vor Malaysia: Marquez 365, Martin 355, Bezzecchi 315 Punkte
Der Sturz von Jorge Martin im Sprint auf Phillip Island hat den Titelkampf der MotoGP-Saison 2026 verändert. Der Aprilia-Pilot hat sich am Samstag die Speiche nahe dem rechten Handgelenk gebrochen. Trotzdem will er schon am kommenden Wochenende in Malaysia wieder fahren, nur eine Woche nach dem Unfall. Für Davide Tardozzi ist der Fall mehr als Pech für einen Rivalen. Der Teammanager von Ducati sieht darin ein Beispiel dafür, wie stark der Rennkalender die Fahrer inzwischen belastet. Und während Martin in Kuala Lumpur gegen die Zeit arbeitet, steht hinter dem übernächsten Rennen in Katar weiter ein Fragezeichen.

Warum hält Tardozzi 22 Sprints in der MotoGP für zu viel?
Tardozzi sieht die Gesundheit der Fahrer in Gefahr. Seit es die Sprints gibt, haben nach seiner Beobachtung die Verletzungen zugenommen, und in der Startaufstellung fehlen öfter Fahrer.
Seine Kritik äußerte der Italiener am Sonntag auf Phillip Island im italienischen Fernsehen bei Sky. Er rechnete vor, dass ein Fahrer in dieser Saison auf 44 Rennen kommt, 22 Sprints am Samstag und 22 Grands Prix am Sonntag. Dazu kommen Blöcke mit drei Rennwochenenden hintereinander, wie gerade mit Australien, Malaysia und Katar. In so einer Phase kann eine einzige Verletzung eine ganze Meisterschaft entscheiden. Als Beispiel nannte er den Sturz von Martin am Vortag.
Besonders in den vergangenen drei Jahren hat er eine klare Entwicklung beobachtet. Mehr Rennen bringen mehr Show, aber auch mehr Stress. Dazu kommen Termine abseits der Strecke, bei denen die Fahrer Marketing machen und Zeit mit den Zuschauern an der Strecke verbringen. Tardozzi erkennt an, dass die Veranstalter viel tun, um Publikum anzulocken und im Fernsehen ein gutes Programm zu bieten. Die Zahl von 22 Sprints hält er trotzdem für grenzwertig. Nach dem Saisonende sollte deshalb aus seiner Sicht offen über den Kalender gesprochen werden.
Wie oft Fahrer verletzt fehlen, zeigt eine Zahl, die das italienische Portal GPOne genannt hat. Demnach stand bislang nur beim Großen Preis von Brasilien das komplette Feld in der Startaufstellung.
Kann Jorge Martin beim Malaysia-GP in Sepang fahren?
Das entscheidet sich erst am Donnerstag. Dann untersucht der medizinische Direktor der MotoGP, Dr. Angel Charte, den Spanier an der Strecke und gibt ihn für das erste freie Training am Freitag frei oder nicht.
Selbst eine Freigabe wäre nur ein erster Schritt. In solchen Fällen folgt nach dem ersten Training üblicherweise eine weitere Untersuchung, bevor ein Fahrer für den Rest des Wochenendes zugelassen wird.
Martin war im Sprint nach einem Duell mit Marquez über achteinhalb Runden in Kurve 8 gestürzt und hatte sich im Kiesbett mehrfach überschlagen. Die Streckenärzte vermuteten zunächst zwei Brüche, an der Speiche und an der Elle, den beiden Knochen des Unterarms. Eine Computertomografie in einer Klinik in Melbourne am Samstagabend gab dann etwas Entwarnung. Die Elle ist heil, und der Bruch der Speiche ist nicht verschoben. Damit musste Martin nicht zur Operation nach Spanien fliegen. Für den Grand Prix am Sonntag war er bereits für nicht startfähig erklärt worden. Das Rennen fiel dann ohnehin aus, weil der Rettungshubschrauber wegen schlechter Sicht nicht fliegen konnte.
Bei Aprilia ist die Hoffnung groß, die Zurückhaltung aber auch. Paolo Bonora aus der Aprilia-Teamleitung zeigte sich vorsichtig optimistisch. Rennchef Massimo Rivola klang deutlich skeptischer. Er nannte die Lage sehr schwierig und hofft vorerst vor allem, Martin in Sepang überhaupt im Team zu sehen. Die gemeinsame Geschichte von Aprilia und Martin sei bisher eher unglücklich verlaufen, und er wünscht sich, dass sie mit einem vollständig fitten Fahrer endet. Ein Sprecher des Teams sagt, man schaue von Tag zu Tag, wie es Martin geht. Druck mache man ihm keinen, denn worum es geht, wisse er selbst am besten. Wie auch immer er sich entscheide, für Aprilia gehe die Gesundheit vor.

Wie soll Jorge Martin bis Sepang fit werden?
Sein Physiotherapeut hat für die vier Tage bis Donnerstag einen Plan in zwei Phasen ausgearbeitet. Zuerst geht es darum, die Schwellung abzubauen und das Handgelenk wieder beweglich und kräftig zu machen, danach soll der Knochen gezielt gestärkt werden.
Hinter dem Plan steht Aitor Tomas. Er arbeitet für die Agentur Playmaker, die neben Martin auch Pedro Acosta vertritt, und betreut beide Fahrer an den Rennwochenenden. Martin flog in der Nacht auf Montag von Melbourne nach Kuala Lumpur. Dort kümmert sich zunächst ein Physiotherapeut, mit dem er schon früher gearbeitet hat, nach den Vorgaben von Tomas um ihn. Tomas selbst kommt am Dienstag nach.
In der ersten Phase setzt das Team auf Kältebehandlung und manuelle Therapie. Die Heilung des Knochens soll dann mit Magnetfeldtherapie unterstützt werden. Darf Martin wieder auf das Motorrad, wechselt Tomas auf ein anderes Programm als sonst. Im Mittelpunkt stehen dann das Handgelenk, möglichst wenig Schwellung und eine gezielte Schmerzbehandlung. Ob Martin zusätzlich eine schmerzstillende Spritze bekommt, hängt davon ab, wie er sich nach den ersten Runden auf der RS-GP fühlt. Die verletzte Stelle wird mit elastischen Tapes versorgt. Ausrüster Alpinestars passt außerdem den rechten Handschuh an, damit der Verschluss nicht drückt.
Bis Donnerstag besteht Martins Tag nur aus Behandlung und Ruhe. Am Donnerstagmittag fährt er an die Strecke. Sein Umfeld bleibt vorsichtig, und das hat einen Grund: Das rechte Handgelenk muss auf einem MotoGP-Motorrad besonders viel aushalten. Mit der rechten Hand dreht der Fahrer am Gasgriff und zieht den Hebel der Vorderradbremse. Gleichzeitig stützt er damit seinen Oberkörper ab, wenn das Gewicht beim harten Bremsen nach vorne und beim Beschleunigen nach hinten wandert. In Sepang kommen noch tropische Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit dazu.
Warum hält Claudio Costa einen Start in Sepang für unmöglich?
Für Costa macht die Seite des Bruchs den Unterschied. Mit dem rechten Handgelenk und ohne Operation hält er einen Start eine Woche nach dem Unfall für unmöglich, beim Rennen in Katar eine weitere Woche später dagegen für möglich.
Costa gilt als eine der prägenden Figuren der Motorrad-WM. Der Italiener gründete 1976 die Clinica Mobile, eine fahrende Klinik für verletzte Fahrer im Fahrerlager, und blieb bis zu seinem Ruhestand 2014 an der Strecke. 1992 bewahrte er Mick Doohan vor der Amputation eines Beins. Heute ist er 85 Jahre alt.
Hätte Martin sich das linke Handgelenk gebrochen, wäre er nach Costas Einschätzung in Malaysia mit Sicherheit gefahren und voll im Titelkampf geblieben. Als Beispiel nennt er Kevin Schwantz, der sich 1994 in Assen im Training das linke Handgelenk gebrochen hatte und trotzdem weiterfuhr. Mit der linken Hand lenkt der Fahrer und bedient beim Start die Kupplung. Gas und Vorderradbremse liegen aber rechts. Probieren könne Martin es in Sepang natürlich trotzdem, meint Costa. Er schränkt allerdings ein, dass er die Röntgenbilder selbst nicht gesehen hat.
Tardozzi zeigt sich weniger festgelegt. Er freue sich zu hören, dass Martin in Sepang dabei sein will, denn das spreche dafür, dass die Verletzung nicht allzu schwer ist. Einen Sieg traut er ihm dort aber nicht zu. Wie konkurrenzfähig Martin in Malaysia und Katar sein kann, wird nach Tardozzis Einschätzung entscheidend für den Ausgang der WM.

Warum verteidigt Tardozzi Marc Marquez im Streit um Katar?
Tardozzi ärgert sich, dass Marquez als der Fahrer dasteht, der nicht nach Katar will. Nach seiner Darstellung hat Marquez nur einen Sicherheitsplan für das Rennen gefordert, so wie viele andere Fahrer auch.
Der Große Preis von Katar wurde wegen des Krieges in der Region von April auf November verschoben. Am Donnerstag auf Phillip Island trafen sich die Fahrer der Königsklasse dann aus eigener Initiative, ohne die Organisatoren der Meisterschaft. Die Mehrheit sprach sich gegen eine Reise nach Katar unter den aktuellen Bedingungen aus. Danach stellten die Fahrer Forderungen nach Sicherheitszusagen.
Marquez sei der Fahrer mit dem meisten Charisma im Feld, sagt Tardozzi. Viele andere würden außerhalb der Versammlungen deutlich härtere Meinungen vertreten als er, vor den Organisatoren aber schweigen. Marquez dagegen spreche aus, was viele denken, und bekomme deshalb die Kritik ab. Dabei habe er gar nicht gesagt, dass er nicht fahren will. Er habe vermitteln wollen und Garantien verlangt, dass im Notfall alles geregelt ist. Sind diese Garantien da, fährt er nach Tardozzis Darstellung auch nach Katar.
Am Ende entscheiden aus Sicht des Ducati-Teammanagers aber ohnehin die Teams. Den Vertrag mit dem Veranstalter haben die Rennställe, die Fahrer sind bei ihnen angestellt. Der Veranstalter solle die Fahrer anhören, müsse die Entscheidung aber mit den Teams treffen.
Findet der Katar-GP der MotoGP wie geplant statt?
Nach aktuellem Stand ja, das Rennen ist vom 6. bis 8. November in Lusail angesetzt. Endgültig sicher ist das aber nicht, denn Carlos Ezpeleta, der stellvertretende Chef der MotoGP, soll noch vor dem Malaysia-GP nach Doha reisen, um dort Sicherheitszusagen einzuholen.
Die Lage in der Region bleibt angespannt. In den vergangenen Wochen gab es in Saudi-Arabien Angriffe der Huthi-Rebellen auf zivile Einrichtungen, und viele Regierungen raten ihren Bürgern nur noch zu dringend nötigen Reisen dorthin. Das größte Risiko für das Fahrerlager wäre eine Sperrung des Luftraums während der Veranstaltung. Dann könnten Teams und Material in Katar festsitzen, mit Folgen auch für die letzten beiden Rennen in Portugal und Valencia.
Aprilia will sich nach den Vorgaben des Veranstalters richten. Erklärt dieser die Bedingungen für sicher, wird das Team fahren, sagte Rivola. Einen Grund, nicht anzureisen, sieht er derzeit nicht. Er räumt aber ein, dass sich die Lage von einem Tag auf den anderen ändern kann.

Wer ist Favorit im Titelkampf der MotoGP 2026?
Marquez geht mit zehn Punkten Vorsprung auf Martin und 50 Punkten auf Marco Bezzecchi in die letzten vier Rennwochenenden. Entschieden ist für Tardozzi trotzdem nichts, er erwartet einen angriffslustigen Marquez und traut Bezzecchi in jedem verbleibenden Rennen einen Sieg zu.
Für den Ducati-Teammanager hatte Aprilia auf Phillip Island Pech mit dem Wetter. Am Freitag hatte Bezzecchi im Training noch ein starkes Ergebnis für den Hersteller aus Noale angeführt, mit vier Aprilia unter den ersten fünf. Am Samstag fiel dann das Qualifying in den Regen, und Marquez holte sich die Pole Position. Im trockenen Sprint fuhr Bezzecchi von Startplatz neun noch auf Rang vier. Martin war bis zu seinem Fehler sehr schnell. Ob Marquez ihn am Ende geschlagen hätte, kann Tardozzi nach eigener Aussage nicht sagen. Aus seiner Sicht wäre es ein Zweikampf bis zur Ziellinie geworden.
Das Duell zeigt für Tardozzi, wie Marquez gerade fährt. Er sei am Limit gewesen, habe aber jederzeit nachgedacht und die Lage im Griff gehabt. Als Martin ihn überholte, wollte Marquez sofort kontern, weil er wusste, dass Martin sonst nach ein, zwei Runden allein davonfahren könnte. Für die restlichen Rennen erwartet Tardozzi deshalb keinen Marquez, der nur seinen Vorsprung verwaltet, sondern einen, der angreift. Seine beste Leistung habe Marquez noch vor sich, denn er überrasche das Team immer wieder. Mit einem zweiten Titel in Folge käme der Spanier auf zehn WM-Titel, bisher sind es neun, davon sieben in der Königsklasse.
Respekt hat Ducati trotzdem vor beiden Aprilia-Piloten. Tardozzi nennt Martin einen Helden, der Ducati das Leben schwer machen wird. Bezzecchis 50 Punkte Rückstand seien gar nichts. Von den vier verbleibenden Strecken liegen nach Tardozzis Einschätzung wohl drei eher der Aprilia, nur auf einer dürfte Ducati schneller sein. Ein Blick auf die Vorjahresrennen: In Sepang gewannen 2025 Francesco Bagnaia und Alex Marquez für Ducati, in Katar holte Marc Marquez einen Doppelsieg, allerdings damals früher im Jahr. Die beiden Grands Prix in Portimao und Valencia gewann zum Saisonende Bezzecchi, die Sprints dort Alex Marquez. Marc Marquez und Martin waren zum Ende der Saison 2025 beide verletzt.
Warum war Pedro Acosta 2026 noch nicht bereit für Ducati?
Acosta sagt selbst, dass er in dieser Saison auf einer Ducati nicht gut gefahren wäre. Der Grund war der Frust, den er nach dem schwierigen Jahr 2025 bei KTM mit sich herumtrug.
Während im Titelkampf jeder Punkt zählt, blickt Acosta schon auf 2027. Dann fährt er im Werksteam von Ducati an der Seite von Marquez. Zu Beginn des Wochenendes auf Phillip Island wurde er gefragt, ob er im Titelkampf ein Freund von Marquez sei. Seine Antwort: Freunde gebe es nicht, und bis zum Saisonende sei er Fahrer von KTM.
Dabei hätte Acosta schon in diesem Jahr eine Ducati fahren können. Während der schwierigen Saison 2025 hatte er mit dem VR46-Team über einen Wechsel gesprochen, blieb dann aber für das letzte Vertragsjahr bei KTM. Jetzt erklärt er, warum das rückblickend richtig war. Die Chance bei Ducati sei gekommen, als er bereit war. Erst als er wieder Ergebnisse holte, schneller war als die anderen KTM-Fahrer und in Österreich seinen ersten Sieg in der MotoGP holte, habe er gemerkt, dass er so eine Aufgabe angehen kann.
Die nächsten zwei Jahre sieht Acosta als die letzte oder eine der letzten Gelegenheiten für einen jungen Fahrer, von Marquez zu lernen, bevor dieser seine Karriere beendet. Zuerst will er aber verstehen, wie das Team arbeitet. Nach sechs Jahren bei KTM kenne er dort jeden Ablauf, bei Ducati dagegen noch gar nichts.

Warum hält Johann Zarco Diogo Moreira für Hondas richtige Wahl?
Zarco findet, dass ein Werksteam zwei Spitzenfahrer braucht, und zählt Moreira dazu. Mit einem Jahr Erfahrung in der MotoGP sei der Brasilianer die sicherere Wahl als ein Neuling.
Auch bei Honda dreht sich vieles schon um 2027. Moreira, der mit einem Podestplatz im Sprint von Motegi den bisher einzigen offiziellen Podestplatz von Honda in dieser Saison holte, wechselt aus dem LCR-Team ins Werksteam. Dort fährt er neben Fabio Quartararo, dem Weltmeister von 2021 und Neuzugang bei Honda. Neuling David Alonso, der ebenfalls für den Platz im Gespräch war, startet stattdessen bei LCR in die Königsklasse.
Sein Teamkollege Zarco hält das für richtig. Quartararo werde der Anführer im Werksteam sein, daneben wäre zwar auch ein Neuling möglich gewesen. Mit zwei Fahrern, die die MotoGP schon kennen, seien aber bessere Ergebnisse zu erwarten. Daran ändere auch das neue Reglement mit 850 Kubikzentimetern und Pirelli-Reifen wenig, obwohl sich Umsteiger aus der Moto2 damit leichter tun dürften. Alonso könne bei LCR in Ruhe lernen. Im Team trifft er dann auf Zarco, mit 36 Jahren der älteste Fahrer im Feld. Alonso ist 20, zwischen den beiden liegen 16 Jahre.

Häufige Fragen
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Wie viele MotoGP-Sprints gibt es pro Saison?
In der Saison 2026 gibt es 22 MotoGP-Sprints, einen an jedem Rennwochenende. Zusammen mit den 22 Grands Prix kommen die Fahrer damit auf 44 Rennen. Ducati-Teammanager Davide Tardozzi hält diese Zahl für grenzwertig.
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Wann entscheidet sich, ob Jorge Martin in Sepang fährt?
Die Entscheidung fällt am Donnerstag vor dem Rennwochenende. Dann untersucht MotoGP-Chefarzt Dr. Angel Charte den Aprilia-Piloten an der Strecke. Nach dem ersten freien Training folgt üblicherweise eine weitere Untersuchung.
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Wie schwer ist die Verletzung von Jorge Martin?
Martin hat sich die Speiche nahe dem rechten Handgelenk gebrochen. Der Bruch ist nicht verschoben und muss nicht operiert werden, der Verdacht auf einen zweiten Bruch an der Elle hat sich nicht bestätigt.
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Wie steht die MotoGP-WM vor dem Malaysia-GP?
Marc Marquez führt mit 365 Punkten vor Jorge Martin mit 355 und Marco Bezzecchi mit 315 Punkten. Nach Malaysia folgen noch die Rennen in Katar, Portugal und Valencia.
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Wann findet der Katar-GP 2026 statt?
Der Große Preis von Katar ist für den 6. bis 8. November in Lusail angesetzt. Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten ist das Rennen aber nicht endgültig gesichert. Die MotoGP will sich vor Ort Sicherheitszusagen holen.












