- Acosta fuhr mit 1:28,381 Minuten die Tagesbestzeit, 0,127 Sekunden vor Fermin Aldeguer
- Marc Marquez lag als Vierter rund zwei Zehntel zurück und sieht Acosta weiter im WM-Kampf
- KTM wartet seit 2022 auf einen Grand-Prix-Sieg, Acosta seit 55 Starts auf seinen ersten
Das Heimspiel von KTM hat für den Hersteller aus Mattighofen so begonnen, wie es sich das Team seit Monaten wünscht. Pedro Acosta war am Freitag in Spielberg in beiden Sessions der schnellste Fahrer, zum ersten Mal in seiner MotoGP-Karriere. Am Vormittag fuhr er bei kühlen 12 Grad Lufttemperatur als Einziger unter 1:30 Minuten, am Nachmittag legte er mit 1:28,381 Minuten die Bestzeit des Tages vor. Fermin Aldeguer auf der Gresini-Ducati fehlten 0,127 Sekunden, Rückkehrer Ai Ogura auf der Trackhouse-Aprilia 0,187 Sekunden. Die beiden WM-Führenden Marc Marquez und Jorge Martin folgten auf den Plätzen vier und fünf. Der Streckenrekord von Jorge Martin aus dem Jahr 2024, 1:27,748 Minuten auf einer Ducati, blieb zwar unerreicht, doch für die Freitagsbestzeit reichte es deutlich. Die Konkurrenz spricht bereits von einer eigenen Liga. Acosta selbst bremst die Erwartungen und verweist auf den Samstag. Das Wochenende gehört zum 15. von 22 Rennwochenenden der MotoGP-Saison 2026 und wurde erstmals vom August in den September verlegt.

Warum ist KTM in Spielberg 2026 so schnell?
KTM profitiert am Red Bull Ring von einer Kombination aus Streckenlayout, Reifenkonstruktion und niedrigem Grip, die genau zu den Stärken der RC16 passt. Dazu kommt eine neue Abstimmungsrichtung, die das Team seit Aragon verfolgt.
Der Red Bull Ring besteht aus langen Geraden, die in harte Bremszonen münden. Das Layout mit seinen Stop-and-go-Passagen spielt der KTM in die Karten, denn die RC16 gilt als besonders bremsstark und war am Freitag auch bei den Höchstgeschwindigkeiten vorn. Die Zuverlässigkeitsprobleme, die das Team in der ersten Saisonhälfte belasteten, sollen seit rund einem Monat behoben sein. Damit kann KTM die langen Geraden jetzt wieder voll nutzen.
Einen zweiten Faktor liefert Michelin. Wegen der hohen Belastung bringt der Reifenhersteller nach Spielberg eine verstärkte, härtere Hinterreifen-Karkasse, die sonst nur in Thailand, Brasilien und Indonesien zum Einsatz kommt. Diese Konstruktion bietet weniger Grip als die Standardversion. Beim Saisonauftakt in Thailand, als dieser Reifen zuletzt gefahren wurde, gewann Acosta den Sprint und wurde Zweiter im Grand Prix. Brad Binder, der in Buriram sein bestes Saisonergebnis erzielte, erklärte den Effekt so: Das Motorrad funktioniere hier einfach besser, weil der andere Hinterreifen das Vorderrad nicht so stark belaste. Er habe dadurch nicht die großen Probleme mit dem Vorderrad, die er sonst kenne, und könne mit mehr Vertrauen fahren.
Der dritte Punkt ist der Asphalt. Nahezu alle Fahrer stellten fest, dass die Strecke in die Jahre gekommen ist und weniger Haftung bietet als früher. Der Kontrast zu Misano eine Woche zuvor, wo extrem hoher Grip herrscht, fiel entsprechend deutlich aus. Pol Espargaro, der bei Tech3 zum vierten Mal den verletzten Maverick Vinales vertritt, sieht darin den Schlüssel: „Meiner Ansicht nach kommen hier zwei Faktoren zusammen. Zum einen das harte Anbremsen, worin Pedro herausragend ist und extrem starke Leistungen zeigt, und zum anderen das niedrige Gripniveau.“ Die Bremsphasen würden dadurch extrem heikel, das Vorderrad blockiere ständig. Früher habe KTM auf Strecken mit hohem Grip gut abgeschnitten, inzwischen sei es genau umgekehrt. Bessere Wochenenden gebe es jetzt dort, wo der Grip schlecht ist, wie etwa in Barcelona.
Was hat KTM am Motorrad verändert?
Ein neues Motorrad hat KTM in Spielberg nicht dabei, aber eine geänderte Arbeitsweise. Motorsportchef Pit Beirer bestätigte, dass das Team die Zeit genutzt habe, um Kleinigkeiten zu bringen. Teile gab es in Aragon und in Misano, dazu wurde die Abstimmung für die jeweilige Strecke gezielt angepasst. „Wir haben ab Aragon eine Richtung eingeschlagen, die sich von all den Jahren zuvor unterscheidet. Das hat uns ein neues Arbeitsfenster eröffnet, und genau daran feilen wir“, sagte Beirer. Acosta hatte zuletzt gelobt, dass KTM bei Setup-Änderungen mehr riskiert als früher.
Auch Acosta selbst hat an seinem Stil gearbeitet. In Spielberg fährt er mit dem Setup, mit dem er das Rennen in Misano beendet hat, und versucht, sanfter mit dem Vorderreifen und beim Bremsen umzugehen. In den letzten Rennen sei er bewusst weicher gefahren, und das scheine zu funktionieren, erklärte er im italienischen Fernsehen.
Einen echten Heimvorteil durch Streckenkenntnis hat KTM allerdings nicht. Der Hersteller hat seit einigen Jahren nicht mehr privat in Spielberg getestet, und der Red Bull Ring gehört auch nicht zu den von KTM nominierten Teststrecken.
Wie groß ist Acostas Vorsprung wirklich?
Auf eine Runde und in der Rennpace lag Acosta am Freitag vor allen anderen, hatte aber nach eigener Aussage noch Reserven. Eine Sektoranalyse zeigt, dass seine ideale Runde rund zwei Zehntel schneller gewesen wäre als seine tatsächliche Bestzeit.
Acosta war nur im ersten Sektor der Schnellste. Im zweiten und vierten Sektor lag Ogura knapp vor ihm, im dritten Sektor war er hinter Alex Marquez, Binder und Martin nur Vierter. Genau dort sieht er seine Schwachstelle: die lange Rechtskurve 5 und die beiden langen Linkskurven 6 und 7. „Wir versuchen, uns dort zu verbessern, denn Brad war wirklich beeindruckend unterwegs“, sagte Acosta über seinen Teamkollegen, der als Siebter erstmals seit Barcelona direkt ins Q2 einzog. Binder lag nur rund zwei Zehntel hinter Acosta und war in Sektor 3 schneller. Acosta will daraus Daten ziehen, was für ihn ungewöhnlich ist, denn normalerweise liegt er so weit vor den anderen KTM-Fahrern, dass der Vergleich wenig bringt. Acosta rechnet zudem damit, dass Ducati im dritten Sektor am Samstag einen großen Schritt macht.
Bei den Zeiten steckte noch mehr drin. Eine Runde von 1:28,371 Minuten auf einem gebrauchten weichen Reifen wurde ihm wegen Überschreitung der Streckenlimits gestrichen. Auf seiner letzten fliegenden Runde lag er nach den ersten drei Sektoren erneut vorn, brach den Versuch aber in der letzten Kurve ab. Der Reifen hatte zu diesem Zeitpunkt bereits acht Runden hinter sich. In der Rennpace lag er auf einem frischen Medium-Hinterreifen mit 1:29,431 Minuten über drei Runden ebenfalls vorn. Aldeguer kam auf 1:29,799 Minuten über sieben Runden, Marc Marquez auf 1:29,792 Minuten auf einem Reifen, der am Ende der Session 17 Runden alt war.
Die Konkurrenz zog aus alledem klare Schlüsse. Aldeguer, immerhin Zweiter, räumte ein, dass Acosta schon ein wenig weit weg sei. Sein Teamkollege Alex Marquez ging weiter: „Auf dem Papier hat er eine halbe Sekunde mehr Pace als jeder andere. Er wird Samstag und Sonntag der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Er hat die Möglichkeit, hier 37 Punkte zu holen.“ Marc Marquez sprach von einer eigenen Liga, Jorge Martin nannte ihn den Favoriten, der der Konkurrenz einen Schritt voraus sei. Selbst Espargaro scherzte, es sei schwer, Acosta auch nur aus der Boxengasse heraus zu folgen.

Was fehlt Marc Marquez und Ducati in Spielberg?
Marc Marquez sieht sich nach dem Freitag noch nicht in der Lage, um den Sieg zu kämpfen, und macht dafür vor allem die härtere Reifenkarkasse verantwortlich. Auf gebrauchten Reifen fühlt er sich wohl, bei der schnellen Runde tut er sich schwer.
Ducati war in Spielberg bislang eine Macht: Zehn der zwölf Grands Prix am Red Bull Ring gingen an den Hersteller aus Borgo Panigale. Marquez selbst gewann hier 2025, und zwar mit derselben Reifenkonstruktion. Trotzdem fehlten ihm am Freitag zwei Zehntel, und er führte keinen einzigen Sektor an. „Das Wichtigste ist, dass wir das Gefühl für das Motorrad vom ersten zum letzten Run verbessern konnten“, hielt er fest. Am Samstag müsse aber ein weiterer Schritt folgen, denn im Moment sei man nicht bereit, um den Sieg zu fahren.
Den Grund benennt er offen. Der Wechsel der Hinterreifen-Karkasse verändere den Charakter des Motorrads. In Thailand habe Ducati darunter sehr gelitten, in Spielberg leide man etwas mehr als in Misano, aber weniger als in Thailand. Auf gebrauchten Reifen fühle er sich besser und spüre keinen Einbruch. Bei der Zeitenjagd tue er sich mit dieser Karkasse dagegen immer schwerer. Er wisse, in welchen Bereichen er verliere, und wolle am Samstag seinen Fahrstil anpassen, um in die erste Startreihe zu kommen. Als Anhaltspunkt dient ihm die 1:28,872 Minuten, die er auf der letzten Runde seines 17 Runden alten Reifens fuhr, sowie die Daten von Aldeguer, der mit der härteren Karkasse traditionell gut zurechtkommt.
Bei Aprilia verlief der Freitag ruhiger. Jorge Martin beendete den Tag als Fünfter und war vor allem froh, keine Armpump-Probleme zu spüren. Erst der Grand Prix über volle Distanz wird zeigen, ob eine Operation am rechten Unterarm nötig wird. Marco Bezzecchi kam als Neunter mit 0,430 Sekunden Rückstand nur knapp ins Q2 und räumte ein, nach der roten Flagge die Strategie falsch gewählt zu haben. Abgesehen von Acosta sei es aber super eng. Ogura fuhr bei seiner Rückkehr nach einem Bruch des linken Daumens die drittschnellste Zeit, seine Rennpace war jedoch weniger stark.
Weiter hinten im Feld hatte Francesco Bagnaia erneut Probleme. Der dreimalige Spielberg-Sieger verpasste als 18. mit 0,885 Sekunden Rückstand zum fünften Mal in Folge den direkten Q2-Einzug. Espargaro landete nach seinem zweiten Platz am Vormittag im Nachmittagstraining auf Rang 15. Alex Marquez stürzte kurz vor Schluss ausgangs Kurve 1, was eine rote Flagge auslöste. Er blieb unverletzt, stieg auf sein zweites Motorrad und schaffte den Q2-Einzug trotzdem.
Ist Pedro Acosta noch ein Titelkandidat in der MotoGP 2026?
Marc Marquez rechnet Acosta trotz 65 Punkten Rückstand ausdrücklich zum Kreis der Titelkandidaten. Acosta liegt in der Gesamtwertung mit 209 Punkten auf Rang fünf, acht Rennwochenenden stehen noch aus.
„Er ist im WM-Kampf. Wir haben noch acht Rennen und er liegt nur 65 Punkte zurück. Ich war über 100 hinten, also ist er auch im Titelrennen“, sagte Marquez. Der Weltmeister hatte zwischen Mugello und Misano einen Rückstand von 102 Punkten aufgeholt. An der Spitze liegen Marquez und Martin mit je 274 Punkten gleichauf, dahinter folgen Bezzecchi mit 241 und Fabio Di Giannantonio mit 223 Zählern. Hinter Acosta rangieren Ogura mit 203 und Raul Fernandez mit 199 Punkten.
Acostas Rückstand hat eine Vorgeschichte. In Barcelona wurde er auf Platz vier liegend in der Zielkurve von Ogura abgeräumt. In Brünn streikte die KTM im Sprint und im Grand Prix, das Wochenende blieb ohne Punkte. In Assen machte das Motorrad im Qualifying erneut Ärger, im Sprint gab es nur einen Punkt, und am Sonntag musste er wegen eines Karpaltunnelsyndroms in der rechten Hand aufgeben und sich operieren lassen. Nach Assen lag er mit 60 Punkten Rückstand auf Rang sieben. Seither verlor er an vier Rennwochenenden nur fünf weitere Punkte auf die Spitze. Sein schwächstes Ergebnis war Platz acht im Sprint am Sachsenring, in Aragon und Misano folgten die Plätze zwei und drei. In diesen vier Wochenenden holte Marquez 121 Punkte, Martin 81, Acosta 76 und Alex Marquez 75.
Damit ergibt sich für Marquez ein Dilemma: Acosta 37 Punkte an einem Wochenende zu verwehren ist wichtig, doch wie viel Risiko soll der WM-Führende für einen Fahrer eingehen, der nicht zu seinen direkten Verfolgern gehört? Acosta hat in dieser Rechnung nichts zu verlieren. Ein Sieg ist sein vorrangiges Ziel, alles danach wäre Zugabe.

Wann hat KTM zuletzt einen Grand Prix gewonnen?
KTM hat seit 2022 keinen Grand Prix mehr gewonnen. Acosta wartet nach 55 MotoGP-Starts und 15 Podestplätzen noch auf seinen ersten Sieg in der Königsklasse.
Damit ist Acosta in der Geschichte der MotoGP der Fahrer mit den meisten Podien ohne Sieg. Seine erste große Chance vergab er 2024 in Japan durch einen eigenen Fehler, danach fehlte meist das Motorrad. Auch 2026 lief es lange nicht rund. Nach dem starken Saisonstart mit dem Sprintsieg in Thailand und Platz drei in den USA erwies sich die RC16 als unzuverlässig und zu langsam. Das nächste Podium gab es erst in Ungarn, obwohl KTM die Motoren zum Schutz vor weiteren Schäden gedrosselt hatte. In Silverstone sprach Acosta von unbequemen Fragen, die er KTM in der Sommerpause stellen wolle. Beirer beschreibt heute, das gesamte Team habe sich in den vergangenen Wochen den Hintern aufgerissen, weil Acosta derzeit der Einzige sei, der klar und präzise sagen könne, was er braucht.
Am Red Bull Ring hat KTM eine besondere Bilanz. Miguel Oliveira gewann hier 2020 für Tech3, Brad Binder 2021 im Regen auf Slicks für das Werksteam. Dazu kommen vier weitere Podestplätze, je zwei aus Sprints und Grands Prix, darunter Binders zweiter Platz 2023. Acosta selbst wurde 2025 in Spielberg Dritter im Sprint und Vierter im Grand Prix.
Auf die Frage nach dem ersten Sieg antwortet Beirer: „Ja, natürlich träumen wir davon, aber man kann so etwas nicht herbeireden. Man muss es auf der Strecke umsetzen.“ Acosta könne inzwischen an jedem Rennwochenende um das Podium kämpfen, das Warten auf den Sieg dauere schon ziemlich lange.
Warum stapelt Acosta nach dem Freitag tief?
Acosta will aus dem Freitag keine Siegprognose ableiten und verweist auf die Steigerung, die er von Ducati und Aprilia am Samstag erwartet. Noch am Donnerstag hatte er erklärt, an den Sieg könne man im Moment nicht denken.
„Es ist erst Freitag. Ich weiß es nicht“, sagte er nach dem Training. „Warten wir ab, wie sich Ducati und Aprilia morgen steigern. Aldeguer ist schnell, Ogura war schnell und letztes Jahr war Bezzecchi extrem schnell. Aldeguer hat im Renntrimm eine richtig starke Pace gezeigt. Deshalb: kein Druck.“ Es sei ein guter Tag gewesen, aber man sei noch nicht dort, wo man für den Sieg sein müsse.
Bei der Pressekonferenz am Donnerstag hatte er die Erwartungen noch deutlicher gedämpft. Ducati sei einen Schritt voraus, auch Aprilia. Man müsse sich nur vor Augen führen, wie konkurrenzfähig Marquez im Vorjahr gewesen sei, und generell funktioniere die Ducati in Spielberg sehr gut. Große Neuerungen am Motorrad hatte er nicht erwartet, aber ein gutes Gefühl aus den letzten Rennen mitgebracht.
Für KTM hat das Wochenende auch eine emotionale Komponente. Acosta wechselt nach dieser Saison zu Ducati, wo er 2027 und 2028 Teamkollege von Marc Marquez wird. Er hat seine gesamte Karriere bei KTM verbracht, vom Red Bull Rookies Cup 2020 über die Titel in der Moto3 2021 und der Moto2 2023 bis zur MotoGP. Ein Sieg auf dem Heimkurs wäre ein passender Abschluss dieser Verbindung. Auch die Führung des neuen KTM-Eigentümers Bajaj Auto ist vor Ort.
KTM-Geschäftsführer Gottfried Neumeister, der nur selten bei MotoGP-Rennen erscheint, sprach in Spielberg offen über den Abschied. Er habe versucht, Acosta zum Bleiben zu bewegen. „Ich habe immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke, was er mir gesagt hat. Er meinte, dass es nicht um eine Million mehr oder weniger ginge.“ Acosta habe darauf verwiesen, dass er als Spanier Marquez mit der gleichen Waffe schlagen wolle, selbst wenn KTM eine bessere 850er hätte. Solchen Argumenten habe er nichts entgegensetzen können. Neumeister widersprach zugleich der Darstellung, nur Acosta hole alles aus dem Bike. Hinter einem großartigen Fahrer stehe ein Team, das den Unterschied ausmache. Für 2027 setzt KTM auf Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio.
Der Sprint am Samstag startet um 15 Uhr über 14 Runden, der Grand Prix am Sonntag um 14 Uhr über 28 Runden. Zwei Wochen später beginnt in Japan die Überseetour, bei der Vinales laut KTM wieder an den Start gehen soll.

Häufige Fragen
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Warum ist die KTM in Spielberg 2026 so stark?
Die KTM RC16 profitiert am Red Bull Ring von langen Geraden mit harten Bremszonen, der härteren Michelin-Hinterreifenkarkasse und dem niedrigen Grip des alten Asphalts. Alle drei Punkte passen zur Bremsstärke des Motorrads und zu Acostas Fahrstil. Dazu kommt eine neue Abstimmungsrichtung, die KTM seit Aragon verfolgt.
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Wie viel Rückstand hat Pedro Acosta in der MotoGP-WM 2026?
Acosta liegt mit 209 Punkten auf Rang fünf und hat 65 Punkte Rückstand auf die punktgleichen Marc Marquez und Jorge Martin. Acht Rennwochenenden stehen noch aus. Marquez hält ihn deshalb weiterhin für einen Titelkandidaten.
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Wann hat KTM zuletzt ein MotoGP-Rennen gewonnen?
KTM hat seit 2022 keinen Grand Prix mehr gewonnen. Am Red Bull Ring siegten Miguel Oliveira 2020 und Brad Binder 2021. Acosta gewann 2026 den Sprint in Thailand, wartet aber nach 55 Starts noch auf seinen ersten Grand-Prix-Sieg.
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Wann finden Sprint und Rennen in Spielberg 2026 statt?
Der MotoGP-Sprint startet am Samstag um 15 Uhr über 14 Runden. Der Grand Prix von Österreich beginnt am Sonntag um 14 Uhr und geht über 28 Runden.











