- Aprilia-Rennchef Massimo Rivola räumt ein, dass das Team im Sprint beim Reifendruck von Jorge Martin einen schweren Fehler gemacht hat
- Marc Marquez sagt, er habe im Rennen kein Problem mit dem Reifendruck gehabt, das Durchwinken von Pedro Acosta sei Strategie gewesen
- Seit Mandalika droht Fahrern eine Strafe von 5.000 Euro (circa 5.600 US-Dollar), wenn sie den Hero Walk mit den Fans zu früh verlassen
Das Ergebnis des Grand Prix von Indonesien ist schnell erzählt: Marco Bezzecchi gewann vor Raul Fernandez, Jorge Martin und Ai Ogura, Aprilia belegte erstmals die ersten vier Plätze eines MotoGP-Rennens. Viele Fragen klärten sich aber erst nach der Zieldurchfahrt. In den Medienrunden kamen Details ans Licht, die das Wochenende auf dem Pertamina Mandalika International Circuit anders aussehen lassen. Manche Szenen, die im Rennen rätselhaft wirkten, sind jetzt erklärt. Andere Themen, wie eine mögliche Stallorder bei Aprilia oder eine neue Strafe für die Fahrer, werden die restlichen fünf Rennen der MotoGP-Saison 2026 begleiten.

Warum musste Jorge Martin im Sprint vom Gas gehen?
Jorge Martin verlor den Sieg im Sprint, weil sein Vorderreifen zu wenig Druck hatte, und dafür übernimmt jetzt das Team die Verantwortung. Aprilia-Rennchef Massimo Rivola spricht in der Pressemitteilung des Herstellers von einem schweren Fehler beim Reifendruck seines Fahrers.
Rivola beschreibt das Wochenende als Achterbahnfahrt. Der Samstag habe mit der Pole-Position von Raul Fernandez bestens begonnen. Dann sei der Sprint durch einen Fehler in Kurve 1 und durch den Reifendruck bei Martin kaputtgegangen. Wörtlich sagt er, es habe „a serious error over Jorge’s front tyre pressure, for which we owe him an apology“ gegeben. Auf Deutsch: „einen schweren Fehler beim Druck in Jorges Vorderreifen, für den wir ihm eine Entschuldigung schulden“.
Zur Erklärung: In der MotoGP gilt eine Regel für den Mindestdruck im Vorderreifen. Wer allein an der Spitze fährt, bekommt keine warme Luft vom Vordermann ab, und der Druck sinkt. Martin führte den Sprint unerwartet allein an, nachdem Bezzecchi und Fernandez in der ersten Kurve gestürzt waren. Um keine Strafe zu riskieren, musste er Tempo herausnehmen.
Martin selbst nimmt es gelassen. Im Sprint habe er eine große Chance auf den Sieg verpasst, sagt er. „Das ist Rennsport. Manchmal gewinnst du, manchmal lernst du dazu.“ Mit Platz drei im Rennen habe er am Sonntag sein Maximum erreicht. Bezzecchi und Fernandez seien das ganze Wochenende etwas schneller gewesen.
Hatte Marc Marquez im Rennen Probleme mit dem Reifendruck?
Nach eigener Aussage nicht. Marc Marquez erklärt, dass nur sein Hinterreifen stark nachgelassen habe. „Mein Hinterreifen hat stark nachgelassen, aber die Front war perfekt“, sagte der Ducati-Fahrer nach dem Rennen.
Damit widerspricht er dem Eindruck, der während des Rennens entstanden war. Ab Runde 13 tauschten Marquez und Pedro Acosta mehrfach die Plätze, ohne sich wirklich zu bekämpfen. Acosta ließ Marquez vor Kurve 13 vorbei, den er sechs Runden zuvor noch hart in Kurve 10 überholt hatte. Zwei Runden später machte Marquez absichtlich in Kurve 10 weit auf und ließ Acosta wieder vorbei. Erst ab Runde 20 kämpften beide wieder richtig gegeneinander.
Für Marquez war das kein Zwang, sondern Planung. „Das war meine Strategie“, sagt er. Es seien noch zwölf Runden zu fahren gewesen, und er habe kein Risiko eingehen wollen. Er habe gespürt, dass Acosta und Ogura ohnehin schneller sind und ihn noch überholen würden. „Ich hatte heute mehr zu verlieren als zu gewinnen.“ Den einzigen Fahrer, gegen den er wirklich kämpfen wollte, sah er in Fabio Di Giannantonio, weil beide das gleiche Motorrad fahren.
Marquez spricht außerdem darüber, warum er in Kurve 10 so viel Zeit verlor. Er habe dort nicht spät gebremst, weil ihm das Vertrauen fehlte. In einzelnen Trainingsrunden sei ihm das gelungen, im Rennen aber nicht. Das Tempo von Martin habe er nur etwa zehn Runden lang halten können, so wie schon im Sprint.
Acosta sieht das anders. Er glaubt, dass Marquez dasselbe Problem hatte wie er, weil auch der Ducati-Fahrer ihn zwischendurch vorbeiließ. Am Ende bleibt es bei zwei Sichtweisen: Acosta kämpfte nachweislich mit dem Reifendruck, Marquez beschreibt sein Verhalten als bewusste Taktik.

Was fordert Pedro Acosta bei der MotoGP-Reifendruckregel?
Pedro Acosta will, dass der Mindestdruck nur noch vor dem Start in der Startaufstellung geprüft wird. Danach solle der Reifendruck im Rennen keine Rolle mehr spielen.
Der KTM-Fahrer ist sauer, denn ihn kostete das Hin und Her viel Zeit. Zu Beginn von Runde 13 lag er nur zwei Sekunden hinter Martin auf Platz drei. Bis zum letzten Platztausch mit Marquez wuchs der Abstand auf sechs Sekunden. Ai Ogura kam heran und überholte in den letzten Runden noch beide. „Das hat mich extrem viel Zeit gekostet und mir die Möglichkeit genommen, heute in den Top-Vier ins Ziel zu kommen“, sagt Acosta.
Auf die Frage, ob sich das Fahren nach dem Reifendruck dämlich anfühle, antwortete er knapp: „Ja, wir sehen wie Esel aus!“ Er verstehe, dass es einen Mindestdruck brauche. Aber im Rennen könne niemand vorhersagen, was passiert, und niemand könne kontrollieren, was die anderen Fahrer tun. Als Beispiel nennt er Martin, der im Sprint sicher nicht damit gerechnet habe, ohne Vordermann zu fahren.
Ganz neu ist der Streit nicht. Schon Ende Mai verlor Joan Mir nachträglich sein Podium beim Grand Prix von Katalonien, weil sein Reifendruck um 0,004 bar unter dem Mindestwert lag. Das absichtliche Zurückfallen hinter einen Gegner, um den Druck in dessen warmer Abluft wieder zu erhöhen, kam in den vergangenen drei Jahren immer wieder vor.
Trotz des Ärgers war Acosta mit Platz fünf als bester Fahrer hinter den vier Aprilia zufrieden. Das Rattern am Motorrad, im Fachjargon Chattering genannt, habe das Team im Vergleich zum Sprint in den Griff bekommen. Im zweiten Sektor kämpfte er aber weiter mit Problemen. KTM-Teammanager Aki Ajo lobte, wie Acosta das Rennen trotz der Reifendruck-Situation eingeteilt habe. In der WM rutschte Acosta mit 258 Punkten auf Rang fünf ab, einen Punkt hinter Ogura.
Was steckt hinter der neuen 5.000-Euro-Strafe der MotoGP?
Die MotoGP will Fahrer bestrafen, die zu wenig Zeit mit den Fans verbringen. Wer den sogenannten Hero Walk zu früh verlässt, soll beim ersten Verstoß 5.000 Euro (circa 5.600 US-Dollar) zahlen.
Der Hero Walk ist ein Treffen mit Fans, die dafür bezahlen. Er findet am Sonntagmorgen nach der Fahrerparade und vor dem Moto3-Rennen statt. Die Fahrer schreiben dort Autogramme und lassen sich fotografieren. Das Treffen dauert 20 Minuten, mindestens 10 Minuten davon sollen Pflicht sein. Laut der Mitteilung, die die MotoGP Sports Entertainment Group am Samstag per E-Mail an die Teams geschickt haben soll, galt die Regel schon ab dem Sonntag in Mandalika. Bei wiederholten Verstößen soll die Strafe steigen. Auch sportliche Strafen sind angeblich möglich, welche genau, ist noch offen. Einige Fahrer sollen die zehn Minuten in Mandalika bereits nicht eingehalten haben.
Pedro Acosta lehnt die Strafe klar ab. Man könne einen Fahrer nicht zu etwas zwingen, ohne seine persönliche Lage zu kennen. Als Beispiel nennt er Raul Fernandez, der sich mit seinen gebrochenen Fingern um Wichtigeres kümmern müsse. Er stellte sich außerdem ausdrücklich hinter Marc Marquez, der in Japan zu einem Kart-Termin einen Doppelgänger geschickt hatte.
Auch Marquez hält nichts von der Strafe. Die Fahrer wollten selbst, dass die MotoGP wächst, sagt er. Es gebe aber andere Wege als noch mehr Druck auf die Fahrer. Zwischen Sponsorterminen, Meetings, Warm-up und Hero Walk bleibe am Sonntag kaum Zeit, und im nächsten Jahr würden die Pflichten noch zunehmen. Sein Fazit: „The show is on the track, not off it.“ Auf Deutsch: „Die Show findet auf der Strecke statt, nicht daneben.“
Acosta geht noch weiter. Die Karrieren der Fahrer würden wegen des Stresses immer kürzer, warnt er. Manche Legenden würden das Fahrerlager verlassen und gar nicht mehr zurückkommen wollen. Einen gemeinsamen Aufstand der Fahrer erwartet er trotzdem nicht. Jeder schaue auf seine eigenen Interessen, die Teams und Hersteller genauso.

Wie konnte Raul Fernandez mit zwei gebrochenen Fingern fahren?
Raul Fernandez fuhr mit einer Spritze, Schmerztabletten und einem speziellen Tape auf Platz zwei. Die Idee dazu kam von seinen Physiotherapeuten und den Ärzten der MotoGP-Klinik.
Am Sonntagmorgen bekam Fernandez eine Spritze, mit der Flüssigkeit aus dem verletzten Finger entfernt wurde. Danach nahm er Tabletten und fühlte sich besser. Gebrochen waren der rechte Zeigefinger und der kleine Finger. Seine Betreuer kamen auf die Idee, die Hand so zu tapen, dass sie ruhig am Lenker liegt und er nur einen Finger zum Bremsen bewegen muss. Fernandez lobt dafür besonders das Team um Dr. Angel Charte, den medizinischen Direktor der MotoGP. Ohne sie hätte er nach eigener Aussage vielleicht gar nicht starten können.
Leicht war es trotzdem nicht. „Nach 13 bis 14 Runden war ich komplett zerstört“, sagt der 25-Jährige aus Madrid. Der Schlüssel sei gewesen, nicht an die Schmerzen zu denken. Als ein Kommentator ihn danach einen Superhelden nannte, winkte Fernandez ab: Er sei nur ein normaler Mensch, der es liebe, in der MotoGP zu fahren.
Seine Markenkollegen zollten ihm Respekt. Bezzecchi nannte die Pace in diesem Zustand sehr beeindruckend, Fernandez sei das ganze Wochenende vielleicht der Schnellste gewesen. Martin zeigte sich beeindruckt, dass Fernandez mit einem anderen Finger bremsen musste und trotzdem so viele Runden führte. Nach dem Streit um die Kollision im Sprint gingen Bezzecchi und Fernandez nach dem Rennen zumindest höflich miteinander um.
Gibt es bei Aprilia jetzt eine Stallorder?
Noch nicht. Die Fahrer dürfen vorerst frei gegeneinander fahren, intern soll es aber eine Diskussion über Regeln für den Umgang miteinander geben.
Technikdirektor Fabiano Sterlacchini kündigt an, dass Aprilia über eine Art Leitfaden sprechen müsse, der Situationen wie die Kollision im Sprint vermeidet. Ganz verhindern lasse sich so etwas aber nicht, selbst wenn Rollen und Risiken vorher klar verteilt seien. Wie teuer der Samstag war, zeigen die Zahlen: Martin konnte seinen Vorsprung auf Marquez trotz des überlegenen Motorrads nicht ausbauen, Bezzecchi holte trotz Sieg nur drei Punkte auf die beiden auf. „Wir haben Punkte weggeworfen“, sagt Rivola. Bezzecchi stimmt ihm zu und nennt das Wochenende eher einen Verlust als einen Sieg.
Bei Ducati rechnet man fest mit einer Stallorder. Teammanager Davide Tardozzi sagt, Aprilia habe jedes Recht, den eigenen Fahrern Anweisungen zu geben, und er habe keinen Zweifel, dass das früher oder später passieren werde. „Io lo farei“, sagt er, auf Deutsch: „Ich würde es tun.“ Ducati habe in der Vergangenheit seinen Satellitenfahrern immer alles gegeben, auch wenn man mit ihnen um den Titel kämpfte. Aprilia kämpfe aber gegen einen anderen Hersteller.

Wie reagiert Ducati auf die Überlegenheit von Aprilia?
Ducati gibt offen zu, dass Aprilia in Mandalika schneller war, als man gehofft hatte. Davide Tardozzi nennt das reine Ergebnis für Ducati trotzdem einen Erfolg. Bei noch 185 möglichen Punkten liegt Marquez nur zwei Zähler hinter Martin.
Sorgen macht ihm das nächste Rennen auf Phillip Island. Die schnellen, langen Kurven dort könnten der Aprilia in starker Schräglage entgegenkommen, glaubt Tardozzi. Wenn Ducati sich dort behaupte, sei die WM aus seiner Sicht machbar. Marquez sieht das ähnlich. Auf Strecken mit schnellen Kurven und hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten wie Assen und Silverstone seien die vier Aprilia fast immer vorn gewesen. Mandalika zeige zudem viele seiner eigenen Schwächen, weil man dort sehr präzise fahren müsse und das Motorrad nicht hart rannehmen könne.
Tardozzi wehrt sich außerdem gegen die Kritik, die Desmosedici sei nur für Marquez entwickelt worden. Das sei „discorsi da bar“, auf Deutsch „Stammtischgerede“. Ducati könne für jeden Fahrer eigene Lösungen entwickeln. Francesco Bagnaia habe zum Beispiel eine andere Verkleidung als Marquez und sei lange mit einer anderen Aerodynamik an der Schwinge gefahren.
Bagnaia selbst erlebte ein schwieriges Wochenende. Er stürzte in Runde sechs in Kurve 17. Ihm fehlten nach eigener Aussage Tempo und Vertrauen. Er habe versucht, Luca Marini zu folgen, und sei beim Versuch, mehr zu geben, gestürzt. Vor allem der fehlende Grip am Hinterrad und die schlechte Verbindung zum Gasgriff machten ihm in Mandalika zu schaffen. Für Fermin Aldeguer geht es nach seinem Sturz in den OP: Sein rechter Daumen wird laut Tardozzi am Dienstag in Barcelona operiert. Ein Start auf Phillip Island ist unwahrscheinlich.
Warum war Ai Ogura trotz Platz vier unzufrieden?
Ai Ogura war am Ende nach eigener Einschätzung immer noch der langsamste Aprilia-Fahrer. Als einziger der vier RS-GP-Piloten durfte er zudem nicht mit auf das Podium.
Der Japaner arbeitete sich im Rennen an Alex Marquez, Di Giannantonio, Acosta und Marc Marquez vorbei. Wirklich zufrieden war er nur mit der Mitte des Rennens. Zu Beginn habe das Team nicht die beste Abstimmung gefunden, mehr als Platz vier sei nicht möglich gewesen. Sein Sturz am Freitag habe keinen Einfluss auf das Ergebnis gehabt.
Einen Trost gibt es für den künftigen Yamaha-Werksfahrer: In der WM überholte er Acosta und liegt jetzt auf Rang vier. Ein gezieltes Duell um diesen Platz sei es aber nicht gewesen, sagt Ogura. Er habe einfach möglichst viele Positionen gutmachen wollen.

Welche Rekorde stellte Marco Bezzecchi in Mandalika auf?
Marco Bezzecchi hat seine ersten elf MotoGP-Siege auf elf verschiedenen Strecken geholt. Das hatte vor ihm nur Freddie Spencer geschafft, der zweimal Weltmeister der 500er-Klasse wurde.
Außerdem war es der 300. Sieg eines Italieners in der Königsklasse und Bezzecchis achter Sieg auf der Aprilia. Zwischen seinem Erfolg in Mugello und dem Sieg in Mandalika lagen 133 Tage, dazwischen die schweren Verletzungen nach den Stürzen in Assen und auf dem Sachsenring. Sein erster Gedanke im Krankenhaus sei gewesen, wann er wieder gewinnen könne, erzählt er.
Für Aprilia war es laut Hersteller der vierte Dreifachsieg der Saison nach Le Mans, Assen und Silverstone sowie der 310. Sieg in der Motorrad-WM insgesamt. In der Königsklasse steht die Marke aus Noale jetzt bei 16 Siegen, acht davon in diesem Jahr.
Für ein Schmunzeln sorgte Bezzecchis Jubel auf der Auslaufrunde. Aprilia-Testfahrer Matteo Baiocco reichte ihm eine Pfeffermühle. Dahinter steckt laut Bezzecchi ein alter Scherz mit seinen Freunden, die versuchen, überall Pfeffer hineinzubringen. Von der Aktion wusste er vorher nichts.
Wie geht es im WM-Kampf nach Mandalika weiter?
Jorge Martin führt mit 355 Punkten vor Marc Marquez mit 353 und Marco Bezzecchi mit 309 Punkten. In den letzten fünf Rennen sind noch 185 Punkte zu vergeben.
Weiter geht es vom 23. bis 25. Oktober mit dem Grand Prix von Australien auf Phillip Island. Eine Woche später folgt Sepang in Malaysia, danach der Grand Prix von Katar als dritter Teil eines Dreierblocks. Marquez sieht weiter drei Fahrer im Titelkampf. Bezzecchi werde auf jeder Strecke schnell sein, das habe er schon im Vorjahr gezeigt, als er die letzten beiden Rennen gewann. Martin warnt seinerseits vor seinem Rivalen: „Marc macht weniger Fehler. Jeden Tag, an dem du einen kleinen Fehler begehst, ist Marc zur Stelle, um dich zu schlagen. Er ist immer da.“
Bezzecchi selbst weiß, dass er mit 46 Punkten Rückstand auf Martin weit zurückliegt. Mit nur noch fünf Rennen sei der Titel eher verloren als gewonnen, sagt er. Aufgeben wolle er aber nicht, das passe nicht zu ihm.

Häufige Fragen
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Warum hat Aprilia sich bei Jorge Martin entschuldigt?
Aprilia hat im Sprint von Mandalika einen schweren Fehler beim Druck in Martins Vorderreifen gemacht. Martin musste deshalb in Führung liegend Tempo herausnehmen und verlor den Sieg. Rennchef Massimo Rivola sagt, das Team schulde ihm dafür eine Entschuldigung.
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Hatte Marc Marquez in Mandalika Probleme mit dem Reifendruck?
Nach eigener Aussage nicht, sein Vorderreifen sei perfekt gewesen. Nachgelassen habe nur der Hinterreifen. Das Vorbeilassen von Pedro Acosta beschreibt Marquez als bewusste Strategie, um zwölf Runden vor Schluss kein Risiko einzugehen.
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Was will Pedro Acosta an der MotoGP-Reifendruckregel ändern?
Acosta will den Mindestdruck nur noch vor dem Start in der Startaufstellung prüfen lassen. Danach solle der Reifendruck im Rennen keine Rolle mehr spielen. Er begründet das damit, dass niemand vorhersagen könne, ob er im Rennen allein oder im Windschatten fährt.
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Wofür gibt es in der MotoGP eine Strafe von 5.000 Euro?
Die Strafe von 5.000 Euro (circa 5.600 US-Dollar) gilt für Fahrer, die beim Hero Walk mit den Fans nicht mindestens zehn der zwanzig Minuten anwesend sind. Bei Wiederholung soll die Strafe steigen, auch sportliche Strafen sind angeblich möglich. Acosta und Marquez lehnen die Regel ab.
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Wie hat Raul Fernandez mit gebrochenen Fingern gebremst?
Fernandez bremste mit einer getapten Hand, die ruhig am Lenker lag, sodass er nur einen Finger bewegen musste. Vor dem Rennen bekam er eine Spritze, die Flüssigkeit aus dem Finger entfernte, und Schmerztabletten. Gebrochen waren der rechte Zeigefinger und der kleine Finger.












