- Preis: 204.700 Rupien (circa 1.875 Euro / 2.135 US-Dollar) ab Händler in Delhi
- Farben: Rebel Red Metallic und Mat Dune Brown
- Motor: 348-cm³-Einzylinder mit 21 PS (15,5 kW) und 29,5 Nm, technisch unverändert
Honda hat seine 350er-Familie für Indien überarbeitet. Dazu gehören die CB350, die sportlichere CB350RS und die klassisch gestaltete CB350C. Gezeigt hat der Hersteller die drei Modelle erstmals im Juli 2026, zusammen mit sieben komplett neuen Modellen. Jetzt nehmen die BigWing-Händler von Honda Bestellungen an. An der Spitze der Preisliste steht die CB350C Special Edition. Sie bekommt keine neue Technik, sondern Streifen, Chromteile und einen eigenen Schriftzug. Damit gehört sie zu einer ganzen Reihe von Honda-Neuheiten im Jahrgang 2026, die in Indien gebaut und zuerst dort verkauft werden.

Was kostet die Honda CB350C Special Edition?
Die Honda CB350C Special Edition kostet in Indien 204.700 Rupien (circa 1.875 Euro / 2.135 US-Dollar) ab Händler in Delhi. Damit ist sie die teuerste Variante der gesamten überarbeiteten 350er-Familie.
Die CB350C gibt es in drei Ausführungen:
- Standard: 200.300 Rupien (circa 1.834 Euro / 2.089 US-Dollar)
- DLX: 202.700 Rupien (circa 1.856 Euro / 2.114 US-Dollar)
- Special Edition: 204.700 Rupien (circa 1.875 Euro / 2.135 US-Dollar)
Der Aufpreis gegenüber der Standardversion liegt damit bei 4.400 Rupien (circa 40 Euro / 46 US-Dollar).
Auch die Schwestermodelle liegen nah beieinander. Die CB350 kostet in drei Varianten zwischen 195.200 Rupien (circa 1.788 Euro / 2.036 US-Dollar) und 199.900 Rupien (circa 1.831 Euro / 2.085 US-Dollar). Die CB350RS gibt es in zwei Varianten für 199.900 Rupien oder 202.500 Rupien (circa 1.854 Euro / 2.112 US-Dollar). Alle acht Varianten der drei Modelle liegen innerhalb von nur 9.500 Rupien (circa 87 Euro / 99 US-Dollar). Beim Kauf entscheidet damit eher der Geschmack beim Design als der Preis.
Woran erkennt man die Special Edition?
Die Special Edition erkennt man vor allem an den Zierstreifen und am Special-Edition-Aufkleber auf dem Tank. Laut Honda laufen die Streifen über Tank, Seitendeckel sowie vorderes und hinteres Schutzblech.
Dazu kommt ein verchromter Haltegriff für den Beifahrer. Scheinwerfer, Auspuff und die beiden hinteren Federbeine glänzen ebenfalls in Chrom. Wie die anderen CB350C-Varianten hat auch die Special Edition eine geteilte Sitzbank sowie lange und breite Schutzbleche im Retro-Stil.
Rebel Red Metallic
Die rote Variante ist in einem dunklen Rot lackiert. Braune Zierlinien laufen über Tank und Seitendeckel. Das Rot und das Braun setzen sich deutlich voneinander ab, dazu passen die Chromteile.
Mat Dune Brown
Die zweite Farbe ist ein mattes Braun über das ganze Motorrad. Dazu passen dunkelbraune Zierlinien und eine ebenfalls dunkelbraune Sitzbank. Die Maschine wirkt dadurch etwas rauer und erinnert an einen militärischen Stil. Die Chromteile an Scheinwerfer, Auspuff und Federbeinen sind die gleichen wie bei der roten Version.

Was hat sich gegenüber der Special Edition von 2025 geändert?
Technisch hat sich nichts geändert. Die Special Edition ist auch kein ganz neues Modell, denn Honda hat sie schon im Herbst 2025 in Indien vorgestellt.
Damals zeigte Honda die rote Version mit cremefarbenen Streifen, einer schwarzen Sitzbank und weißen Ziernähten. Die Streifenmuster sollten an die CB-Modelle der 1960er- und 1970er-Jahre erinnern. Für das Modelljahr 2026 soll die rote Version stattdessen braune Zierlinien tragen. Die braune Farbe mit dunkleren Akzenten gab es schon 2025. Die Special Edition bleibt damit im Grundsatz die gleiche: ein Farb- und Dekorpaket auf Basis der CB350C.
Wie viel PS hat die Honda CB350C Special Edition?
Die Honda CB350C Special Edition leistet laut Hersteller 21 PS (15,5 kW) bei 5.500/min. Das maximale Drehmoment von 29,5 Nm (21,8 lb-ft) liegt schon bei 3.000/min an.
Der Motor ist ein luftgekühlter Einzylinder mit 348,36 cm³ und einer obenliegenden Nockenwelle. Bohrung und Hub messen 70 mm und 90,5 mm. Der Kolben legt also einen deutlich längeren Weg zurück, als der Zylinder breit ist. Solche langhubigen Motoren liefern ihre Kraft vor allem bei niedrigen Drehzahlen. Das passt zu den Werten der CB350C, die ihr Drehmoment früh bereitstellt. Die Verdichtung liegt bei 9,5:1, das Gemisch bereitet eine Einspritzung auf, die Honda PGM-FI nennt.
Geschaltet wird über fünf Gänge. Die Anti-Hopping-Kupplung mit Servofunktion hat zwei Aufgaben. Sie verringert die Handkraft am Kupplungshebel und verhindert, dass das Hinterrad beim schnellen Herunterschalten stempelt, also springt. Laut Honda ist der Motor außerdem E20-tauglich. Er verträgt also Benzin mit bis zu 20 Prozent Ethanol.

Fahrwerk, Bremsen und Ausstattung der CB350C
Die CB350C rollt auf Leichtmetallrädern mit 19 Zoll vorne und 18 Zoll hinten. Die Reifen haben die Formate 100/90-19 und 130/70-18. Vorne arbeitet eine Telegabel mit metallischen Abdeckungen am oberen Teil, hinten zwei hydraulische Federbeine. Gebremst wird vorne mit einer 310-mm-Scheibe und hinten mit einer 240-mm-Scheibe, dazu kommt ein Zweikanal-ABS.
Fahrfertig wiegt die Maschine laut Honda 186 kg (410 lbs). Der Tank fasst 15,2 Liter, die Sitzhöhe liegt bei 800 mm. Der Radstand beträgt 1.441 mm, die Bodenfreiheit 165 mm.
Bei der Elektronik bietet die kleine Honda mehr, als ihr Retro-Design vermuten lässt:
- Traktionskontrolle HSTC: Sie regelt die Kraft am Hinterrad und soll so ein Durchdrehen auf rutschigem Untergrund verhindern. Der Fahrer kann sie abschalten.
- Honda RoadSync: Das System verbindet das Smartphone per Bluetooth mit dem Motorrad. So lassen sich Anrufe, Nachrichten, Musik, Navigation und Wetter über einen Schalter am Lenker bedienen, unterstützt durch Sprachansagen.
- Licht: Scheinwerfer und Rücklicht arbeiten komplett mit LED. Die Blinker haben einen ringförmigen Leuchtrand.
- Weitere Ausstattung: analog-digitales Cockpit, USB-C-Anschluss, Warnblinkschalter und ein Notbremssignal, das bei starkem Bremsen den Verkehr dahinter warnt. Dazu kommt ein Seitenständerschalter, der den Motorstart verhindert, solange der Ständer ausgeklappt ist.
Optisch erinnert die CB350C stark an die Royal Enfield Classic 350, die in Indien direkt mit ihr konkurriert.
Kommt die Honda CB350C Special Edition nach Europa?
Pläne für einen Europastart der CB350C Special Edition gibt es nicht. Honda hat die Special Edition schon 2025 ausschließlich für den indischen Markt vorgesehen.
In Europa bietet Honda die technische Basis der 350er-Familie unter dem Namen GB350 an. Die CB350C mit ihren großen Schutzblechen, der geteilten Sitzbank und den Special-Edition-Farben steht dort bisher nicht im Programm. In Indien positioniert Honda oberhalb der 350er inzwischen die neue CB500 mit 501 cm³. Sie startet bei 275.000 Rupien (circa 2.518 Euro / 2.868 US-Dollar). Von den zehn Modellen, die Honda im Juli gezeigt hat, sind damit sechs beim Händler angekommen. Noch ausstehend sind die Rebel 500, die XR300L, die XR300 Rally und der Elektroroller QC3.

Häufige Fragen
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Was kostet die Honda CB350C Special Edition?
Die Honda CB350C Special Edition kostet in Indien 204.700 Rupien (circa 1.875 Euro / 2.135 US-Dollar) ab Händler in Delhi. Sie ist damit 4.400 Rupien (circa 40 Euro / 46 US-Dollar) teurer als die Standardversion der CB350C. Innerhalb der 350er-Familie von Honda ist sie die teuerste Variante.
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Welche Farben gibt es für die Honda CB350C Special Edition?
Die Special Edition gibt es in Rebel Red Metallic und Mat Dune Brown. Die rote Version hat braune Zierlinien, die braune Version dunkelbraune Streifen und eine dunkelbraune Sitzbank. Beide Farben kommen mit Chromteilen an Scheinwerfer, Auspuff und Federbeinen.
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Wie viel PS hat die Honda CB350C?
Die Honda CB350C leistet 21 PS (15,5 kW) bei 5.500/min und 29,5 Nm bei 3.000/min. Der luftgekühlte Einzylinder hat 348,36 cm³ und arbeitet mit einem Fünfganggetriebe. Die Special Edition hat die gleiche Technik wie die übrigen Varianten.
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Gibt es die Honda CB350C in Deutschland?
Nein, die Honda CB350C wird offiziell nur in Indien angeboten. In Europa verkauft Honda die technische Basis der 350er-Reihe unter dem Namen GB350. Die Special Edition war von Anfang an nur für den indischen Markt vorgesehen.
➜ Dieser Artikel ist Teil unserer umfassenden Übersicht: Neue Motorräder 2026: Alle Modelle, Neuheiten und Highlights im Überblick. Dort findest du alle wichtigen Informationen zum Thema gebündelt.












